07/09/2020
Dropshipping, Direktversand oder Streckengeschäft ist ein Geschäftsmodell, wo der Shopbetreiber kaum Investitionen in Lagerhaltung und Logistik benötigt. Stattdessen konzentriert man sich auf Marketing und Vertrieb. Das Grundprinzip von Dropshipping ist simpel: Alle Kundenbestellungen gehen beim Shopbetreiber ein, die Artikel bevorratet und liefert er jedoch nicht selbst, sondern Hersteller oder Großhändler versenden direkt an den Kunden:
1. Kunde bestellt im Onlineshop
2. Verkäufer betreibt Onlineshop
3. Dropshipping-Partner liefert Ware
Die technische Basis ist schlauerweise der Betrieb eines eigenen Shopsystems, z.B. Magento, gambio, PrestaShop, shopify, Shopware oder WooCommerce, das dann um Dropshipping-Tools oder -Dienstleistungen erweitert wird, wie Services, Logistik und Produkte, bspw. von TWM oder B!GBUY. Der Shop wird dann mit typischen Dropshipping-Produkten befüllt, die man bei Oberlo, Dropified oder AliDropship sogar bequem via Google Chrome Extension suchen kann. Die größte Schwierigkeit ist jedoch ausreichend Traffic zu generieren, der über Online-Marketing hereinkommt, um überhaupt Umsatz zu generieren. Mit kurzen Marketingtests testet man bereits im Vorfeld, welche Artikel gut laufen könnten, bei denen sich die Erstellung von ausführlichen Produktinformationen und Marketingaktionen besonders lohnt.
Gegenüber dem klassischen Versandhandel, wo der Shopbetreiber die Waren selbst auf Lager legt, existieren ein paar Vor- und Nachteile dieser Art von StartupBusiness :
+ Geringer Investitionsbedarf
+ Niedrigere Kapitalbindung
+ Größeres Sortiment
+ Leichtere Skalierbarkeit
– Niedrigere Margen
– Unklare Versandkosten
– Unkontrollierbarer Bestand
– Unsichere Liefersituation
– Umständlichere Retouren