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Consulting VON BRIEL Ich unterstütze Unternehmen erfolgreich bei der Optimierung ihrer Prozesse und Organisation, um Kosten zu reduzieren!

Mehr Maschinen lösen keine schlechten Prozesse !  Wir brauchen eine neue Maschine.  Diesen Satz habe ich in meinem Beruf...
13/10/2026

Mehr Maschinen lösen keine schlechten Prozesse !

Wir brauchen eine neue Maschine.

Diesen Satz habe ich in meinem Berufsleben oft gehört. Und manchmal war die Investition genau die richtige Entscheidung.

Manchmal aber auch nicht.

Bevor über mehrere Hunderttausend Euro oder sogar Millionen entschieden wird, interessiert mich zuerst eine andere Frage:

Was hindert die vorhandene Kapazität heute daran produktiver zu sein?

▪️ Fehlt tatsächlich Maschinenkapazität?

▪️ Wartet die Maschine regelmäßig auf Material?

▪️ Sind Werkzeuge und Programme rechtzeitig vorbereitet?

▪️ Wie viel Zeit geht beim Rüsten verloren?

▪️ Wie häufig wird die Planung geändert?

Und läuft der vermeintliche Engpass überhaupt so viele produktive Stunden, wie die Kapazitätsrechnung unterstellt?

Gerade bei guter Auftragslage entsteht schnell der Eindruck, dass zusätzliche Kapazität benötigt wird. Wenn eine Maschine permanent belegt ist und Liefertermine trotzdem nicht gehalten werden, erscheint die nächste Investition zunächst logisch.

Ich habe allerdings mehrfach erlebt, dass eine genauere Betrachtung ein anderes Bild ergeben hat.

Die rechnerisch fehlende Kapazität war teilweise längst vorhanden. Sie wurde im Tagesgeschäft nur nicht genutzt.

Dann schafft eine zusätzliche Maschine zunächst mehr theoretische Kapazität. Gleichzeitig bleiben Rüstverluste, Wartezeiten, fehlendes Material und wechselnde Prioritäten bestehen.

Und plötzlich hat das Unternehmen neben dem alten Problem noch ein neues:
zusätzlich gebundenes Kapital und höhere Fixkosten.

Deshalb gehört für mich vor jede größere Maschineninvestition eine saubere Kapazitäts- und Prozessanalyse.

Nicht mit dem Ziel, die Investition zu verhindern.
Mit dem Ziel, sicherzustellen, dass sie wirklich gebraucht wird.

Eine neue Maschine kann ein hervorragender Wachstumsschritt sein. Sie ist nur ein sehr teurer Weg, ein Organisationsproblem zu überdecken.

Wie erleben Sie das in der Praxis:
Wird vor einer Maschineninvestition ausreichend geprüft, ob tatsächlich Kapazität fehlt oder fällt die Entscheidung häufig zu früh?

Im nächsten Beitrag geht es um Irrtum Nr. 3:
Überstunden sind kein Zeichen guter Leistung.

Produktivität heißt nicht schneller arbeiten !  Wenn die Produktivität nicht stimmt, fällt in Produktionsunternehmen sch...
10/10/2026

Produktivität heißt nicht schneller arbeiten !

Wenn die Produktivität nicht stimmt, fällt in Produktionsunternehmen schnell ein Satz:
Wir müssen schneller werden.

Ich halte das in vielen Fällen für den falschen Ansatz.

Natürlich gibt es Situationen, in denen Taktzeiten verbessert oder Bearbeitungszeiten reduziert werden können. Aber bevor ich darüber spreche, möchte ich wissen, wie viel von der vorhandenen Arbeitszeit überhaupt produktiv genutzt werden kann.

▪️ Wie lange wartet ein Mitarbeiter auf Material?

▪️ Wie oft fehlen Werkzeuge oder Informationen?

▪️ Wie viel Zeit geht durch ungeplante Stillstände verloren?

▪️ Wie häufig wird die Reihenfolge geändert, weil plötzlich ein anderer Auftrag wichtiger
ist?

▪️ Und wie viel zusätzliche Arbeit entsteht durch Fehler und Nacharbeit?

Ich habe in 37 Jahren Industrie immer wieder erlebt, dass Mitarbeiter durchaus schnell und engagiert gearbeitet haben. Die Produktivität war trotzdem schlecht.

Das Problem lag häufig im System um sie herum.

Wenn ein Mitarbeiter zehn Minuten auf Material wartet, anschließend ein Werkzeug sucht und kurz darauf den Auftrag wechseln muss, hilft es wenig, von ihm anschließend fünf Prozent mehr Tempo zu verlangen.

Interessanter ist die Frage, warum diese verlorene Zeit überhaupt entsteht.

Dort liegen häufig die größeren Hebel.

Produktivität entsteht für mich nicht dadurch, dass Menschen schneller arbeiten. Sie entsteht, wenn sie ihre Arbeitszeit tatsächlich für Wertschöpfung nutzen können.

Und genau das ist eine Führungs- und Organisationsaufgabe.

Was kostet Sie in der Praxis mehr Produktivität:
- zu langsames Arbeiten oder die vielen kleinen Unterbrechungen im Tagesgeschäft?

Mich interessieren besonders die Erfahrungen aus anderen Produktionsunternehmen.


Im nächsten Beitrag geht es um Irrtum Nr. 2:
Mehr Maschinen lösen keine schlechten Prozesse.

Die 10 teuersten Irrtümer in Produktionsunternehmen ! Nach 37 Jahren Industrie bin ich überzeugt: Produktionsunternehmen...
08/10/2026

Die 10 teuersten Irrtümer in Produktionsunternehmen !

Nach 37 Jahren Industrie bin ich überzeugt: Produktionsunternehmen geraten selten wegen einer einzigen großen Fehlentscheidung unter Druck.

Viel häufiger sind es Denkweisen und Gewohnheiten, die sich über Jahre eingeschlichen haben und irgendwann kaum noch hinterfragt werden.

▪️ Wir brauchen eine neue Maschine.

▪️ Wir müssen schneller werden.

▪️ Dann machen wir eben Überstunden.

▪️ Die Auslastung ist doch gut.

▪️ Mit dem neuen ERP bekommen wir das in den Griff.

Solche Aussagen hören sich zunächst plausibel an. Und manchmal sind sie auch richtig.

Teuer wird es, wenn daraus eine Standardantwort wird, ohne vorher zu prüfen, wo die eigentliche Ursache liegt.

Eine zusätzliche Maschine hilft wenig, wenn Material fehlt oder die Planung nicht funktioniert. Mehr Tempo bringt nichts, wenn dadurch Nacharbeit entsteht. Und eine hohe Auslastung ist noch lange kein Beweis dafür, dass am Ende auch Geld verdient wird.

Genau diese Zusammenhänge möchte ich in den nächsten Wochen aufgreifen.

10 Irrtümer die mir in Produktionsunternehmen immer wieder begegnet sind - in unterschiedlichsten Funktionen, Projekten und auch während meiner eigenen Zeit als Unternehmer.

Einige davon kosten ein paar Stunden.
Andere kosten jeden Monat Marge.

Und manche werden erst dann erkannt, wenn aus einem operativen Problem längst ein wirtschaftliches geworden ist.

Vielleicht erkennen Sie den einen oder anderen Punkt auch aus Ihrem eigenen Unternehmen.
Das ist durchaus gewollt.

Denn die entscheidende Frage lautet für mich nicht:
Machen wir etwas falsch?

Die bessere Frage lautet:
Was halten wir heute noch für richtig, obwohl es uns längst Geld kostet?

Im ersten Beitrag geht es um einen der hartnäckigsten Irrtümer in der Produktion:

>> Produktivität heißt nicht schneller arbeiten

Die Zahl hat mich besonders interessiert:Bei Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten stiegen die Insolvenzen im erste...
04/10/2026

Die Zahl hat mich besonders interessiert:

Bei Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten stiegen die Insolvenzen im ersten Halbjahr 2026 um 28,6 Prozent.

Das passt nicht besonders gut zu der verlockend einfachen Erklärung, Insolvenzen träfen hauptsächlich schlecht aufgestellte Kleinbetriebe.

Auch große, etablierte Unternehmen stehen unter erheblichem Druck.

Und gerade Industrieunternehmen trifft vieles gleichzeitig:

Energiekosten
Arbeitskosten
Schwache Nachfrage
Internationale Konkurrenz
Handelsrisiken
Regulatorische Anforderungen

Unternehmen sind dabei längst nicht nur mit einem Problem konfrontiert: In der aktuellen DIHK-Umfrage nennen sie im Durchschnitt 3,1 Geschäftsrisiken gleichzeitig, denen sie gegenüberstehen.

Das ist der entscheidende Punkt.

Ein Unternehmen muss heute nicht mit einem Problem umgehen.

Es muss mehrere Belastungen gleichzeitig verkraften.

Größe schafft Reserven – aber auch Komplexität. Und Komplexität kann lange verdecken, wo tatsächlich Geld verloren wird.

- Welche Werke verdienen Geld?
- Welche Produktgruppen tragen zum Ergebnis bei?
- Welche Kunden sind profitabel?
- Und in welchen Prozessen entstehen Kosten, die niemand auf den ersten Blick sieht?

Je stärker der Druck von außen wird, desto wichtiger wird die Transparenz nach innen.

Nicht weil jeder Betrieb seine Probleme selbst verursacht.

Sondern weil er dort die größte Chance hat, etwas dagegen zu tun.

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165.000 Arbeitsplätze waren im ersten Halbjahr 2026 von Unternehmensinsolvenzen betroffen.Ein Jahr zuvor waren es rund 1...
01/10/2026

165.000 Arbeitsplätze waren im ersten Halbjahr 2026 von Unternehmensinsolvenzen betroffen.

Ein Jahr zuvor waren es rund 143.000.

Dazu kommen rund 28,5 Milliarden Euro an Forderungsausfällen bei Lieferanten, Banken, Sozialversicherungsträgern und anderen Gläubigern.

Das zeigt, warum mich die Diskussion über Insolvenzen manchmal stört.

Denn schnell entsteht der Eindruck:
Da hat eben ein Unternehmer schlecht gewirtschaftet.

Manchmal stimmt das.

Manchmal hat ein Betrieb aber auch jahrelang gegen steigende Kosten, schwache Nachfrage, teurere Finanzierung und immer neue Belastungen angearbeitet, bis die Reserven irgendwann aufgebraucht waren.

Und dann betrifft die Insolvenz eben nicht nur den Geschäftsführer.

Sie betrifft Mitarbeiter und ihre Familien.
Lieferanten.
Dienstleister.
Regionale Partner.

Gerade im Mittelstand hängt an einem Unternehmen oft ein ganzes Netzwerk.

Deshalb sollte die Frage nicht erst gestellt werden, wenn die Zahlungsfähigkeit auf der Kippe steht.

Sondern wesentlich früher:

Wo können wir den Betrieb stabiler machen, bevor äußere Belastungen zur Existenzfrage werden?

Nicht jede Insolvenz lässt sich verhindern.

Aber jeder Monat zusätzlicher Handlungsspielraum kann entscheidend sein.

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10–30% Leistungsverlust - ohne dass es jemand sieht!Und genau dort sterben Margen, trotz guter Aufträge.Viele Produktion...
28/09/2026

10–30% Leistungsverlust - ohne dass es jemand sieht!

Und genau dort sterben Margen, trotz guter Aufträge.

Viele Produktionsunternehmen versuchen aktuell das Preisproblem zu lösen,
aber mit dem falschen Hebel.

Kosten steigen:
Energie
Material
Personal

Der erste Reflex:

Preise erhöhen

Doch der Markt reagiert darauf so:

Kunden vergleichen stärker.
Aufträge werden verschoben.
Margen geraten weiter unter Druck.

Wie kann man dem entgegensteuern?

In vielen Produktionen entstehen täglich Produktivitätsverluste.
Nicht spektakulär.
Aber konstant.

Zum Beispiel bei:
▪️Montagezeiten
▪️Rüstzeiten
▪️Logistikprozessen
▪️Produktionsplanung

Hier entstehen häufig 10–30% Leistungsverlust,
ohne dass er wirklich sichtbar ist.

Und genau dort entscheidet sich am Ende auch die Marge.

Denn ein Unternehmen mit stabilen und effizienten Prozessen
kann Preisdruck viel besser verkraften.

Preisdruck ist deshalb selten ein Vertriebsproblem.

Er ist meistens ein Effizienzproblem in der Produktion!

Wo entsteht aus deiner Sicht der größte Produktivitätsverlust in vielen Produktionen?

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12.900 Unternehmensinsolvenzen in sechs Monaten.Das ist der höchste Stand in einem ersten Halbjahr seit 2013. Aber sind ...
24/09/2026

12.900 Unternehmensinsolvenzen in sechs Monaten.

Das ist der höchste Stand in einem ersten Halbjahr seit 2013.

Aber sind das wirklich 12.900 Fälle von schlechtem Management?

So einfach ist es nicht.

Creditreform, die diese Zahlen veröffentlichte, spricht selbst von einer strukturellen Krise. Mehrere Jahre schwacher Konjunktur haben die Reserven vieler Unternehmen aufgezehrt. Dazu kommen hohe Kosten, schwache Nachfrage und aktuell erneut stark gestiegene Energie- und Rohstoffpreise.

Viele Mittelständler müssen heute Bedingungen auffangen, die sie selbst nicht geschaffen haben.

Trotzdem bleibt eine unangenehme Wahrheit:

Je schwieriger das Umfeld wird, desto weniger operative Schwächen kann sich ein Unternehmen leisten.

- Eine Rüstzeit, die früher nur etwas zu lang war, kostet heute dringend benötigte Marge.
- Zu hohe Bestände binden Liquidität.
- Eine falsche Kalkulation fällt bei sinkenden Margen sehr viel schneller ins Gewicht.
- Und ein Auftrag, der Umsatz bringt, aber kein Ergebnis, hilft in einer Krise wenig.

Ich halte deshalb wenig von Schuldzuweisungen.

Mich interessiert eine andere Frage:
Was können wir trotz dieser Rahmenbedingungen noch beeinflussen?

Denn genau dort beginnt unternehmerischer Handlungsspielraum.

Nicht jeder Personalmangel ist ein Fachkräftemangel !Manchmal fehlt nicht Personal - es fehlt ein funktionierendes Syste...
21/09/2026

Nicht jeder Personalmangel ist ein Fachkräftemangel !

Manchmal fehlt nicht Personal - es fehlt ein funktionierendes System!

Seit Jahren steht der Begriff Fachkräftemangel für eine Vielzahl an Problemen in Wirtschaft, Sozialwesen, Pflege und vielen anderen Bereichen. Er wird so oft verwendet, dass man ihn kaum noch hören kann.

Natürlich suchen viele Unternehmen neue Mitarbeitende - dringend und am besten gestern. Das möchte ich gar nicht kleinreden.

Aber während draußen gesucht wird, geht drinnen jeden Tag Leistung verloren.

In vielen Betrieben sieht das beispielsweise so aus:

Von 100 % Teamkapazität gehen verloren:

▪️ –4 % durch fehlerhafte Planung
▪️ –5 % durch ständige Prioritätswechsel
▪️ –3 % durch die Suche nach Informationen
▪️ –4 % durch Abstimmungsschleifen
▪️ –4 % durch Nacharbeit

Am Ende bleiben oft nur rund 80 % tatsächlich nutzbare Leistung.

Die Zahlen sind keine wissenschaftliche Studie, sondern typische Größenordnungen aus der Praxis. Die tatsächlichen Werte unterscheiden sich natürlich von Unternehmen zu Unternehmen.

Teuer wird es, wenn dieses Defizit ausschließlich mit mehr Personal ausgeglichen werden soll, obwohl die vorhandene Mannschaft ihr Potenzial gar nicht ausschöpfen kann.

Und zwar nicht aus Unwillen.

Sondern weil unklare Prozesse, ständige Unterbrechungen und fehlende Standards jeden Tag Zeit kosten.

Das Ergebnis kennt jeder, der regelmäßig im Betrieb unterwegs ist:

Mehr Druck.
Mehr Überlastung.
Mehr Frust.

Und irgendwann wird aus einem Organisationsproblem ein Personalproblem.

Viele Unternehmen brauchen deshalb nicht zuerst mehr Menschen, sondern mehr Stabilität in ihren Abläufen. Denn weniger Reibung setzt sofort Kapazität frei und verbessert nebenbei die Arbeitszufriedenheit.

Was ist aus deiner Sicht der größte versteckte Zeitfresser im Unternehmen?

- Planung
- Abstimmungen
- Informationssuche
- Nacharbeit
- Etwas ganz anderes?

Ich bin gespannt.

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1.630 Unternehmensinsolvenzen in Baden-Württemberg im ersten Halbjahr 2026.  27,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum....
17/09/2026

1.630 Unternehmensinsolvenzen in Baden-Württemberg im ersten Halbjahr 2026.

27,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Damit steigt die Zahl in Baden-Württemberg wesentlich stärker als bundesweit. Dort liegt das Plus bei 7,8 Prozent.

Ich finde, bei solchen Zahlen sollten wir es uns nicht zu einfach machen.

Nicht jedes Unternehmen, das heute unter Druck gerät, hat vorher schlecht gewirtschaftet.

Die Betriebe kämpfen gleichzeitig mit schwächerer Nachfrage, hohen Energie- und Rohstoffpreisen, steigenden Arbeitskosten, Bürokratie und einer wirtschaftspolitischen Unsicherheit, die Investitionsentscheidungen nicht gerade leichter macht.

58 Prozent der Unternehmen nennen inzwischen die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen als Geschäftsrisiko. 70 Prozent die Energie- und Rohstoffpreise.

Vieles davon kann ein Geschäftsführer nicht beeinflussen.

Aber er kann beeinflussen, wie widerstandsfähig sein eigener Betrieb diesen Bedingungen begegnet.

▪️ Wo verlieren wir Marge?
▪️ Welche Aufträge rechnen sich noch?
▪️ Wo binden wir unnötig Kapital?
▪️ Welche Abläufe kosten uns jeden Tag Geld?

In guten Zeiten kann ein Betrieb solche Schwächen eine Weile mittragen.

In schlechten Zeiten werden sie gefährlich.

Die Rahmenbedingungen kann ein Unternehmen nicht verändern.
Seinen Handlungsspielraum im Betrieb schon.

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Viele Führungskräfte verbringen 70% ihrer Zeit mit Verwaltung. Da wird Führung zum Restposten.Wer verwaltet, führt nicht...
15/09/2026

Viele Führungskräfte verbringen 70% ihrer Zeit mit Verwaltung.

Da wird Führung zum Restposten.

Wer verwaltet, führt nicht !

Produktionsleiter.
Werksleiter.
Bereichsleiter.

20 Jahre Erfahrung.
Volle Budgetverantwortung.
Titel. Status. Dienstwagen.

Und trotzdem:

Excel.
Reporting.
Abstimmungsrunden.
Meeting-Marathon.

„Wir liegen 3 % unter Plan.“
„Die Ausschussquote ist gestiegen.“
„Wir arbeiten dran.“

Arbeiten dran.

Was heißt das eigentlich?

🔥 Die Wahrheit:

In vielen mittelständischen Produktionsunternehmen verbringen Führungskräfte 60–70 % ihrer Zeit mit Verwaltung.

Sie melden Zahlen.
Aber sie gestalten keine Ergebnisse.

❌ Das Problem:
– Entscheidungswege sind unklar.
– Rollen sind nicht sauber definiert.
– Eskalationen ersetzen Steuerung.
– Probleme werden dokumentiert, nicht gelöst.

Das ist kein individuelles Versagen.
Das ist ein Systemfehler.

Unternehmen erwarten Wirkung.
Aber sie liefern keine Führungsarchitektur.

Keine klaren Entscheidungsräume.
Keine definierten Steuerungsmechanismen.
Keine strukturierten Shopfloor-Routinen.

Ohne System wird aus Führung Bürokratie.
Ohne Struktur wird aus Verantwortung Absicherung.

Und plötzlich verwalten selbst starke Führungskräfte nur noch den Status quo.

✅ Der eigentliche Job einer Führungskraft?

Nicht Zahlen melden.
Sondern Ergebnisse gestalten.

Aktiv.
Klar.
Konsequent.

Dafür braucht es keine zusätzliche Kontrolle.
Sondern Struktur.

Klare Ziele.
Klare Rollen.
Klare Entscheidungswege.
Klare Routinen im Shopfloor.

Führung braucht Struktur - keine Kontrolle.

Das ist ein massiver wirtschaftlicher Hebel.

Denn wer nur verwaltet, verliert Geschwindigkeit.
Und Geschwindigkeit entscheidet heute über Wettbewerbsfähigkeit.

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Zum Butzen 1
Konstanz
78465

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Montag 08:00 - 18:00
Dienstag 08:00 - 18:00
Mittwoch 08:00 - 18:00
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