mc² mittelstand consult

mc² mittelstand consult Konzeption und Realisierung von Maßnahmen der Personal- und Organisationsentwicklung

Unsere Kernkompetenz ist die Effektivitätsentwicklung von Personen und Organisationen. Auf wertschätzende Art und Weise im Dienst der Effektivität unbequem sein, das ist unser Stil. Nach nahezu 15 Jahren Zusammenarbeit in unterschiedlichen Projekten und Settings haben wir dieses gemeinsame Unternehmen Ende 2013 ins Leben gerufen. Hier bündeln wir die kumulativ 43 Jahre Berufserfahrung, um auf dieser Basis unsere Kunden in der Weiterentwicklung ihrer Effektivität zu unterstützen.

Die Manipulation der öffentlichen Meinung über FührungskräfteEin Plädoyer für eine differenziertere Sicht auf Führungskr...
22/10/2017

Die Manipulation der öffentlichen Meinung über Führungskräfte

Ein Plädoyer für eine differenziertere Sicht auf Führungskräfte.

Ja, Führungskräfte-Bashing ist in!Warum das so ist, will ich hier gar nicht diskutieren. Und vielleicht haben Sie auch gar kein Interesse an den Hintergründen, da Sie ja ohnehin bereits eine klare Meinung zu Führungskräften haben. Die finden Sie vielleicht sogar durch vielen der Veröffentlichungen z...

14/10/2017

Die wesentliche Eigenschaft unseres Bezugsrahmens ist:

Er ist begrenzt.

Sind diese Grenzen durchlässig, haben wir die Möglichkeit uns weiterzuentwickeln.

Es gibt aber auch Bezugsrahmen, deren Grenzen undurchlässig scheinen. Das macht Entwicklung nahezu unmöglich.....

Oder: Ein Standpunkt ist ein Horizont mit der Radius r=0Eine sehr interessante Einstiegsübung in Vertriebsseminaren ist diese: Bitten Sie die Teilnehmer, spontan aufzuschreiben, welche Begriffe/Ausdrücke ihnen in den Sinn kommen, wenn sie das Wort „Verkäufer“ hören.Welche Begriffe sind Ihnen jetzt g...

02/10/2017

http://www.mittelstand-consult.de/blog/schon-wieder-sone-bloede-aufgabe

Wie entsteht eigentlich "Commitment"? Oder ist die bessere Frage: "Wo entsteht Commitment"?

Manchmal sind Führungskräfte herzerfrischend offen. So auch hier. Übersetzt man „Commitment“ mit „Engagement“, spricht dieses Zitat eher nicht dafür, dass diese Führungskraft diese Aufgabe gerne in Angriff nahm, also committed war.Genau darum aber ging es. Sich mit „Commitment“ zu beschäftigen. Dem…

24/08/2017

Don't underestimate the importance of basic competence.

Manager sind oft Agilität-Bremsen.....https://m.youtube.com/watch?v=YP9D_ZxUfjs
20/08/2017

Manager sind oft Agilität-Bremsen.....

https://m.youtube.com/watch?v=YP9D_ZxUfjs

Auf dem Weg zur agilen Organisation bleiben viele Unternehmen auf halber Strecke stehen. Den Führungskräften und ihrem Rollenverständnis kommt dabei eine Sch...

„Agile Führung“ beseitigt keine Führungs-Defizite„Agile Führung bedeutet, die Rahmenbedingungen zu definieren, in denen ...
05/04/2017

„Agile Führung“ beseitigt keine Führungs-Defizite

„Agile Führung bedeutet, die Rahmenbedingungen zu definieren, in denen Mitarbeiter selbstverantwortlich arbeiten können.“

Mit dieser und ähnlichen Beschreibungen propagiert die Beraterzunft eine Veränderung der Führungskultur, die sich auf das „Agile Manifest“ beziehen, das kurz nach der Jahrtausendwende von Softwareentwicklern formuliert wurde. Es ging darum, Software besser und vor allem schneller zu entwickeln.

Mittlerweile wurde es ausgehend von der Software-Branche zu einem modernen Führungskonzept hochstilisiert und von der Berater-Branche vermarktet.

Daraus wurde bald dann auch ein Abgesang auf Führung an sich. Manager erschienen verzichtbar und überflüssig, selbstverantwortliche Teams wurde als das Non-Plus-Ultra flexibler Organisationen gesehen.

Mittlerweile hat, auch dafür steht das eingangs zitierte Beispiel, die Realität hier wieder Einzug gehalten. „Selbstverantwortung braucht Führung“, kann man mittlerweile lesen.

Einen Aspekt wollen wir hier besonders betrachten.

Es erscheint unbestritten, dass sich die „Management-Rolle“ von der „Führungs-Rolle“ unterscheidet, auch wenn dies vielen Führungskräften in der Industrie, so unsere Erfahrung, nicht bewusst ist. Erklärt man es, entstehen sehr schnell Aha-Erlebnisse. Die Erkenntnis ist, dass vielfach die Führungs-Rolle mit ihren auf den Mitarbeiter bezogenen Aufgaben, brachliegt.

Wodurch ist die Management-Rolle gekennzeichnet?

Hauptaufgabe ist die Schaffung von Strukturen, also Aufbau- und Ablauforganisation, Prozessbeschreibungen, Definition geeigneter Methoden u.a.m. für das Funktionieren der Organisation.

Viele Führungskräfte betonen, dass sie mit diesen Aufgaben bereits mehr als ausgelastet sind.

Kein Wunder also, dass viele Mitarbeiter darüber klagen, dass sie ihre Führungskraft sehr selten sehen.

Was ist mit der Führungs-Rolle?

Führungskräfte sind – so stellen wir immer wieder fest - für die Führungs-Rolle nicht ausgebildet. Zu erkennen daran, dass sie Führungskonzepte, sei es „Transaktionale Führung“, „Transformationale Führung“ oder „Situatives Führen“ u.a.m. nicht kennen oder bestenfalls „früher mal gehört“ haben, also letztlich nicht anwenden.

Damit bleiben auch alle, die Weiterentwicklung der Mitarbeiter bezogenen Tätigkeiten der Führungskräfte auf der Strecke. Stattdessen definieren Kompetenzmodelle den Bedarf an individueller Weiterentwicklung, Seminarangebote der Personalentwicklung sollen dies dann auch leisten. Weiterentwicklung ist also vollständig an Personalentwicklung und externe Dienstleister abgegeben.

Aus der Management-Rolle gesehen, ist das zwar sinnvoll, nachhaltig allerdings wird die Entwicklung der Mitarbeiter nur dann, wenn die Führungskraft ihre in der Führungs-Rolle angelegte Verantwortung auch wahrnimmt.

Kommen wir zu „agiler Führung“ und zur Selbstverantwortung.

Was ist im Vergleich zur zuvor beschriebenen Situation wirklich anders, wenn „agile Führung“ übersetzt wird mit „Rahmenbedingungen definieren“ (das ist eine Aufgabe, die zur bisherigen Management-Rolle bereits gehörte) und „die Mitarbeiter selbstverantwortlich arbeiten lassen“?

Es bedeutet lediglich, dass über eine brauchbar lange Zeit

Führungskräfte in erheblichem Maße Angst davor haben werden, dass Mitarbeiter Entscheidungen treffen, die sie nicht mehr unter Kontrolle haben
Die Mitarbeiter in erheblichem Umfang sich nicht trauen werden, eigene Entscheidungen zu treffen, da ihnen das Damokles-Schwert der Sanktionierung von Fehlentscheidungen sehr bewusst ist. Damit entsteht Über-Anpassung.
Viel wichtiger aber ist, dass die von den Mitarbeitern geforderte Selbstverantwortungsbereitschaft nicht per Zuruf vom Himmel fällt, sondern Gegenstand individueller Weiterentwicklung ist.

Die dafür erforderliche Identifikation mit der Führungs-Rolle ist aber, wie zuvor beschrieben, bei vielen Führungskräften mangels Wissen und Erfahrung nicht gegeben.

Und damit sitzen die Mitarbeiter in derselben Falle wie vorher.

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