01/09/2026
„Du musst da nicht allein durch.“ Ein einfacher Satz, der gut beschreibt, wofür die Aidshilfe Lübeck seit 40 Jahren steht.
Beim Festakt am letzten Freitag in der Lübecker Marienkirche wurde spürbar, wie viel sich in vier Jahrzehnten verändert hat – und wie wichtig Menschen sind, die hinschauen, zuhören und da sind.
Pastor Pfeiffer von St. Marien brachte diese Haltung auf den Punkt: „Wir schauen nicht weg.“
Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken erinnerte an die schwierigen Anfänge von HIV/Aids und an Rita Süssmuth, die damals auf Aufklärung, Prävention und Solidarität statt Ausgrenzung setzte. „Gib Aids keine Chance“ wurde zu einer der erfolgreichsten Gesundheitskampagnen.
Wie entscheidend persönliches Engagement bis heute ist, machten Till Werner vom ehrenamtlichen Vorstand und Stadtpräsident Henning Schumann deutlich. Ohne die vielen Ehrenamtlichen wären 40 Jahre Aidshilfe Lübeck nicht möglich gewesen.
Der Blick ging aber auch nach vorn: Im Gespräch mit Prof. Jan Rupp vom UKSH zeigte Katjana Zunft, wie sich die Arbeit verändert hat und warum der gemeinsam entwickelte Moin Checkpoint ein wichtiger Schritt ist.
Und sie machte ebenso deutlich: Diese Arbeit muss auch in Zukunft finanziert werden. Unterstützung aus Politik, Unternehmen und Stiftungen ist da – aber sie reicht nicht. Es braucht weiterhin Spenden.
Für uns als agenturhoch3 hat das eine persönliche Bedeutung. Seit einigen Jahren dürfen wir die Aidshilfe Lübeck und den Moin Checkpoint begleiten und erleben, mit wie viel Engagement und Haltung hier gearbeitet wird.
Deshalb unterstützen wir auch die Jubiläumskampagne „40 Jahre – 40 Tausend“ und möchten ihr zu mehr Sichtbarkeit verhelfen.
Wenn auch Ihr dazu beitragen möchtet, dass diese wichtige Arbeit weitergehen kann: Unterstützt die Aidshilfe Lübeck mit einer Spende.
👉 https://www.betterplace.org/de/projects/166849-40-jahre-40-tausend-aidshilfe-erhalten
Denn vielleicht ist genau das die Botschaft dieses Abends: Wir schauen nicht weg. Und niemand muss da allein durch.