06/12/2021
Förderung von Digitalprojekten
Unternehmensentwicklung muss nicht 100% Cashflow basiert sein.
Daher sind Förderzuschüsse eine willkommen Unterstützung bei Digitalisierungsprojekten.
Die Digitalisierung stellt Unternehmen vor große Herausforderungen. Eine davon ist die Finanzierung
der Vorhaben, denn diese können im Einzelfall enorme Dimensionen einnehmen.
Um die Wirtschaft bei ihren Bemühun-gen zu unterstützen, hat die Politik verschiedene Förderprogramme ins
Leben gerufen. Es folgt ein Überblick über die Programme, die für „normale“ Projekte in der Regel am besten passen.
Darüber hinaus gibt es auch noch Programme, die sich an ganz spezielle Branchen oder für besonders innovative Vorhaben richten, die eher schon Forschungscharakter haben.
Diese Förderungen sind zudem zeitlich stark befristet und erfordern eine Bewerbung innerhalb enger Fristen.
Bei allen Themen stehen wir jederzeit gerne mit Know How zur Beratung/Umsetzung oder Beantragung zur Verfügung.
Einen persönlichen Gespräcxhstermin mit mir können Sie jederzeit buchen unter: www.i-doo.de/termin
Meine Empfehlung für Unternehmen mit Sitz in NRW sind die beiden Landesförderungen:
MID-Digitalisierung:
Ein weiterer Baustein ist der MID-Gutschein „MID-Digitalisierung“.
Gefördert wird dabei die Analyse und Umsetzung eines konkreten Digitalisierungsprojekts.
Ziel ist die (Weiter-) Entwicklung digitaler Produkte, Dienstleistungen und Produktionsverfahren.
Konkret gefördert werden dabei die Beratungs-, Entwicklungs- oder Umsetzungstätigkeiten die durch Hoch-schulen,
Forschungseinrichtungen oder Unternehmen der freien Wirtschaft erfolgen können.
Eine vorherige Potenzial-analyse des angedachten Projektes ist möglich, der anschließende Umsetzungs-schritt obligatorisch.
Dotiert ist der MID-Gutschein mit bis zu 15.000 Euro.
MID-Invest
MID-Invest rundet das bestehende Förderspektrum der MID-Gutscheine und des/der MID-Assistent/in ab und ergänzt die Förderfamilie im Hinblick auf Investitionen
in ausgewählte Hard- und Software aus dem Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT).
Die zusätzliche Fördervariante bietet kleinen und mittleren Unternehmen damit weitere Anreize für eine umfassende Gestaltung der digitalen Transformation im Unternehmen.
Dabei ist es auch möglich, mehrere Maßnahmen eines Anbieters zu kombinieren.
Auf einen Blick
Investitionen in spezifische, technologiebasierte Hard- und Software zur Digitalisierung und Optimierung von Unternehmensprozessen
Fachmännische Implementierung/Installation der Hard- und Software im Rahmen der Investition förderfähig, sofern vom selben Anbieter angeboten
Fördersumme von mindestens 4.000 bis maximal 25.000 Euro
Förderquote 50% für kleine Unternehmen und 30% für mittlere Unternehmen
Durchführungszeitraum max. 6 Monate
Jedoch entscheidet auch hier das Losverfahren. Aktuell sind ca. 500 Unternehmen im Lostopf, so dass die Chancen gezogen zu werden äußerst gut steh.
Die Anmeldung sind sehr rudimentär
Dies sind die aktuellen Bundesföderungen:
Digital Jetzt
Beim Förderprogramm „Digital jetzt“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) können kleine und mittle-re Unternehmen (KMU) bis zu 50.000 Euro
Zuschuss für Hard- und Software sowie die Qualifizierung der Mitarbeitenden be-antragen. Konkret werden KMU und Hand-derksbetriebe mit drei bis 499 Mitarbei-
tern in zwei Modulen unterstützt:
Modul 1:
Sind Investitionen in digitale Technologien, insbesondere Hard- und Software.
Modul 2:
Sind Investitionen in die Qualifizie-rung der Mitarbeiter zu Digitalthemen.
Ziel des Programms ist es, die Digitalisierung der Geschäftsprozesse zu fördern, um den Unternehmen neue Geschäftsmodelle zu ermöglichen.
Darüber hinaus werden die Mitarbeitenden befähigt, die Chancen der Digitalisierung zu erkennen, zu bewerten und die Digitale Transformation
im Unterehmen voranzubringen.Die Zuschüsse werden in Form einer Anteilsfinanzierung gewährt. Die maxima-en Förderquoten sind je nach Unternehmensgröße
bis zu 50 Prozent, bzw. 40 Prozent ab dem 1. Januar 2022. Wichtig: Die Untergrenze für die beantragte Fördersumme beträgt 17.000 Euro im Modul 1
sowie bei kombinierter Inanspruchnahme der Module 1 und 2. Für das Modul 2 beträgt die Untergrenze 3.000 Euro. Die Registrierung ist dauerhaft geöffnet.
Per Zufallsverfahren werden die monatlich verfügbaren Haushaltsmittel ausgelost.
Go Digital - endet zum 31.12.2021
Insbesondere KMU tun sich oft schwer, den für Sie richtigen Weg bei der Vielzahl der Möglichkeiten beim Einsatz von
digitaler Technologie zu finden. Hier setzt das Förderprogramm go-digital des BMWi an. Unterstützt werden Unternehmen bis 100 Mitarbeiter
und einem Jahresumsatz von höchstens 20 Millionen Euro, die ihre Geschäftsprozesse optimieren wollen.
Die Förderung konzentriert sich auf die drei wichtigsten Handlungsfelder: „Digitalisierte Geschäftsprozesse“, „Digitale Markterschließung“ und „IT-Sicherheit“.
Somit unterstützt go-digital nicht nur bei der Optimierung von Prozessen und der Erschließung zusätzlicher Marktanteile durch Digitalisierung,
sondern finanziert auch Maßnahmen, mit denen sich Unter-nehmen vor dem Verlust sensibler Daten schützen können.
Das BMWi hat dazu eine Reihe von Beratungsunternehmen autorisiert, bei Förderung von DigitalprojektenDie Digitalisierung stellt Unternehmen vor große Herausforderungen.
Stefan Franzen
Experte für Fördermittel und Digitalisierung
Mitglied im Expertenkreis Fördermittel BVMW