22/04/2020
Auch auf die Frage, wo man Mund-Masken herbekommen soll, gibt es antworten.
Wir wünschen dem Adendorfer EC (1. Herren) viel Erfolg
Grüße aus der Dahlenburger 91
Retter Masken gegen doppelte Probleme beim Adendorfer EC
Handeln anstatt jammern! Dies ist derzeit das Motto beim Adendorfer EC, der sich viele Gedanken macht wie man die derzeitige schwierige Corona Situation überstehen kann. So kam die Idee einen Fanartikel anzubieten, den jeder Mensch derzeit und in Zukunft braucht: Die doppelte Retter-Maske!
Diese Mund-Nasenmaske im Sublimationsdruck (Grafik anbei) besteht aus 100% Polyester mit einer Stärke von 140g/m² und Gummizügen zur Befestigung hinter den Ohren, wodurch kein Zusammenbinden hinter dem Kopf nötig ist. Des Weiteren handelt es sich hier um EU-Ware und kein Asienimport.
Achtung: keine offizielle medizinische Schutzausrüstung und ohne DIN-Norm!
Ab sofort können die vorbestellt werden, Zahlungen sind erst beim Eintreffen der Masken fällig. Der Preis einer Maske liegt bei 6 Euro (zzgl. 2 Euro Verpackung und Versand). Ab einer einzelnen Bestellmenge von fünf Masken reduziert sich der Preis auf nur 5 Euro pro Maske (bei je nach Bestellmenge zzgl. 3 bis 8 Euro für Verpackung und Versand).
Und so funktioniert die Vorbestellung:
- Vorbesteller senden eine Mail mit Namen, Adresse und Anzahl der Masken an [email protected]
- Nach dem Eintreffen der bestellten Masken (in ca. 3 Wochen) versendet der AEC die Überweisungsdaten für die bestellte Ware
- Nach Zahlungseingang werden die Masken sofort verschickt
Zurzeit prüft der Adendorfer EC auch an einem Vertriebsweg ohne Versand, welcher nach dem Eintreffen der Masken bekannt geben wird.
Der Hintergrund zur Masken Aktion und der aktuellen Corvid-19 Situation beim AEC:
Die Adendorfer EC Eishockey-Betriebs UG, welche den Spielbetrieb der Regionalliga Mannschaft organisiert, hat derzeit doppelte Probleme. Zum einen weiß man noch nicht wie sich die Sponsoren wegen der Corona Krise für eine mögliche kommende Saison verhalten werden und zum anderen gibt es einen herben Rückschlag bei der Erstellung des Insolvenzplans.
Die Adendorfer Eishockey-Spielbetriebsgesellschaft musste im November 2019 vorsorglich die Insolvenz beim Amtsgericht Lüneburg anmelden, da das Walter-Maack-Eistadion den Betrieb wegen eines technischen Defektes nicht aufnehmen konnte. Anfang März beauftragte eine erste Gläubigerversammlung vor dem Amtsgericht den Insolvenzverwalter Christian Schreiber mit der Erstellung eines Insolvenzplan und stimmte einstimmig für eine Fortführung des Betriebes.
Ziel des Insolvenzverwalters ist es nun eine Quote in Höhe einer niedrigen fünfstelligen Summe zur Ausschüttung an die Gläubiger zu verteilen, um die Insolvenz vor Beginn der neuen Spielzeit beenden zu können. Was am Anfang, auch durch angekündigte externe Hilfe, nach einer machbaren Summe aussah, wird jetzt Dank Covid-19 zu einem echten Problem. „Wir sind quasi wieder bei null“, so AEC Geschäftsführer Finn Sonntag, der sich deshalb nicht nur Sorgen um die Finanzierbarkeit der neuen Saison macht.
„Wir haben einen großen Sponsorenpool, mit vielen treuen Unterstützern. Aber fast alle haben derzeit große Einbrüche und wir wissen nicht wie sich diese für die kommende Saison auswirken werden. Fragen brauchen wir zurzeit noch keinen von unseren Partnern“, so Sonntag.
Eine Saison bei den Heidschnucken finanziert sich zu ca. 40% aus Sponsorengelder, 55% aus Zuschauereinnahmen und 5% aus anderen Einnahmequellen, wie auch z.B. Fanartikeln. Einen richtigen Großsponsor, der zur Unterstützung z.B. 30 000 Euro pro Jahr in der Hand nimmt gibt es im Gegensatz zu vielen anderen semiprofessionellen Mannschaften beim AEC nicht. „So ein Sponsor würde uns ein sorgenfreies Arbeiten bescheren, aber dafür fehlen uns einfach die Kontakte“, so Sonntag, der durchblicken lässt, dass derzeit insgesamt knapp 50 000 Euro fehlen, um einen ordentlichen Insolvenzplan aufstellen zu können und den Etat für die kommende Saison zu sichern.
Mit dem Verkauf der bestellten 1000 Masken erzielt der AEC gleich einen doppelten Nutzen. Zum einen hilft es den AEC in dieser schweren Lage beim Insolvenzplan zu helfen und zum anderen hilft es Menschenleben zu schützen. Die doppelte Retter-Maske!
Großer Dank des Adendorfer EC geht an Herrn Michael Close mit der Firma JvN-Promotion, welcher sich um den Einkauf der Masken kümmert und den Erlös zu 100% der Eishockey Betriebsgesellschaft zur Verfügung stellt.