14/04/2026
Ein dickes „Danke“ nach Berlin –
aus der Welt, in die sonst keiner rein will.
Sehr geehrte Bundesregierung,
als Tatortreiniger – also derjenige, der dahin fährt, wo alle anderen reflexartig einen Schritt zurück machen – möchte ich mich heute einmal ganz offiziell bei Ihnen bedanken.
Wirklich. Von Herzen.
Also das, was davon übrig bleibt, nachdem ich es beruflich wieder zusammengekratzt habe.
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🩸 Unsere persönlichen Highlights Ihrer Entlastungspolitik:
🛢️ Der psychologische Effekt:
Ich finde es großartig, dass der Spritpreis mittlerweile ein echtes Erlebnis geworden ist. Früher bin ich zur Tankstelle gefahren, heute gehe ich auf eine emotionale Reise.
Einmal tief durchatmen, Karte reinstecken und hoffen, dass die Zapfsäule mich danach wenigstens in den Arm nimmt.
Immerhin: Wenn ich danach zu einem Einsatz fahre, bin ich mental schon perfekt vorbereitet. Schockresistenz? Check.
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🚐 Logistik für Fortgeschrittene:
Ich liebe die Vorstellung, meine Ausrüstung – Schutzanzug, Atemfilter, Desinfektion, Maschinen – einfach in ein Lastenfahrrad zu packen.
„Sorry, ich komme etwas später, ich hatte Gegenwind… und zwei Landkreise.“
Oder ich nehme einfach den Bus:
„Entschuldigung, dürfte ich kurz mit dem Ozon-Gerät und dem biologischen Sondermüll durch?“
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💸 Das Geniestreich-Modell „Einmalzahlung“:
Ganz großes Kino. Wirklich.
Während ich mir überlege, wie ich steigende Spritpreise, Materialkosten und Einsätze quer durch NRW stemme, darf ich gleichzeitig noch großzügig Entlastungen weiterreichen.
Ich wusste gar nicht, dass mein Konto diese geheime Funktion hat:
„Unendlicher Mittelstands-Geldbrunnen“.
Vielleicht finde ich den Schalter ja zwischen Atemschutzfilter und Leichengeruch-Neutralisator.
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🧠 Marktwirtschaftliche Ironie:
Ich fahre zu Menschen, die gerade den schlimmsten Tag ihres Lebens haben.
Und auf dem Weg dorthin tanke ich für Preise, bei denen ich kurz überlege, ob ich nicht direkt neben dem Verstorbenen Platz nehmen sollte.
Aber hey – wenigstens ist der Diesel sauber.
Also vermutlich sauberer als das, was mich am Einsatzort erwartet.
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🪦 Fazit
Ich liebe meinen Job. Wirklich.
Weil ich Menschen helfe, wenn alles zusammenbricht.
Aber es ist schon faszinierend, dass ich danach oft im Auto sitze und mir denke:
„Der Einsatz war hart… aber die Tankrechnung war emotional schlimmer.“
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Also: Danke für diese einzigartige Mischung aus Realität und Realsatire.
Ich arbeite dann einfach weiter.
Fahre weiter raus.
Räume weiter auf, was niemand sehen will.
Und zahle dabei brav weiter meine Steuern –
damit der Kreislauf des Lebens… und des Dieselpreises… stabil bleibt.
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Mit respektvollem Gruß, Schutzanzug und halbvollem Tank,
Balus-Dienstleistungen