08/10/2026
🚁 Wenn selbst schweres Gerät plötzlich fliegen muss …
Dieser Einsatz hatte es in sich.
Ein verunfallter Radlader war nach einem Absturz von über 50 Metern in einem Bachlauf bzw. Bachbett zum Liegen gekommen – in extrem steilem Gelände mit Gefällen von bis zu 81 Grad. Allein der Zugang zur Einsatzstelle war damit bereits eine Herausforderung.
Eine Bergung mit klassischen Mitteln war unter diesen Bedingungen nur sehr eingeschränkt möglich. Deshalb begann der Einsatz lange vor dem eigentlichen „Ausflug“ des Radladers: Einsatzstelle erkunden, Gelände und Fahrzeuglage bewerten, Bergemöglichkeiten durchplanen, Sicherungspunkte festlegen und die einzelnen Schritte technisch exakt vorbereiten.
Der Radlader musste im Steilhang gegen weiteres Abrutschen gesichert, für die Bergung vorbereitet und teilweise demontiert werden. Erst danach konnte das außergewöhnlichste Einsatzmittel anrücken:
ein Schwerlasthubschrauber. 🚁
Was zuvor tief im Bachbett lag, ging schließlich in die Luft.
In zwei Transportvorgängen wurde der Radlader aus dem schwer zugänglichen Gelände ausgeflogen und sicher aus dem Gefahrenbereich gebracht.
Solche Einsätze zeigen ziemlich eindrucksvoll, was Bergung wirklich bedeutet:
Planung, Technik, Sicherheit, Erfahrung, Improvisation und perfekte Abstimmung.
Und manchmal eben auch:
81 Grad Gefälle, über 50 Meter Absturz – und am Ende fliegt der Radlader trotzdem raus.
Für uns definitiv ein Einsatz, den man nicht jeden Tag erlebt. 💪
Hier zeigt sich wieder: Nicht verzagen, Kemény fragen! Wenn ihr nicht weiter wisst - dann kommen wir gerade richtig.