03/08/2026
Feuerwehr und THW bringen Ölsperre in die Donau ein.
Für Ölschäden auf Gewässern verfügen Feuerwehren im Landkreis Dillingen über umfangreiches Ölwehrgerät. Überwiegend ist dieses bei der Feuerwehr Lauingen stationiert.
Bestandteile der Ölwehrausrüstung sind u.a. Motorboote, Ölsperren, Pumpen und sogenannte Ölskimmer, die es ermöglichen, auf dem Wasser angestautes Öl wieder abzusaugen.
Es handelt sich dabei um staatliche, landkreiseigene und gemeindliche Ausrüstung.
Für Ölschäden auf der Donau gibt es vordefinierte Einbringstellen.
Die Feuerwehr Lauingen und das THW Ortsverband Dillingen sind u.a. für das Einbringen einer 200 Meter langen Ölsperre auf der Donau zuständig.
Nachdem es sich hierbei um material- und zeitaufwändige Einsätze handelt, üben beide Organisationen mindestens einmal im Jahr zusammen.
Am vergangenen Samstag, 25.07.2026 war es wieder so weit.
Während einer fast vierstündigen Übung in Lauingen, konnten erstmals die beidseits der Donau neu installierten Treppen und Festpunkte getestet werden.
Finanziert wurden die neuen Anlagen vom Bund. Die Ausführung der Arbeiten erfolgte durch die LEW Wasserkraft, die an der Donau zehn Wasserkraftwerke betreibt.
Schnell zeigte sich bei der Übung, an der 25 Personen beteiligt waren, dass das Ein- und Ausbringen der Ölsperre durch die neuen Treppen am Steilufer der Donau, leichter und sicherer durchgeführt werden konnte.
Bereits eineinhalb Stunden nach Beginn der Übung erfolgte die Meldung „Ölsperre vollständig eingebracht“.
Auch Wolfgang Piontek, Vertreter des Landratsamtes Dillingen, Fachbereich Brand- und Katastrophenschutz, war von der optimierten Einbringstelle sehr angetan.
Hervorzuheben ist auch die konstruktive Zusammenarbeit zwischen LEW Wasserkraft, Feuerwehr Lauingen und dem Bund, die es ermöglichte, das Projekt binnen eines halben Jahres umzusetzen.