Gut Lehmkuhlen

Gut Lehmkuhlen Produkte aus der Land- und Forstwirtschaft

05/05/2026

Die heute von der vorgestellten Vorschläge zur Vereinfachung der EU-Entwaldungsverordnung ( ) bleiben weit hinter den Erwartungen der Praxis zurück ⚠️

Nach ersten Korrekturen im vergangenen Jahr hätte es konsequente Vereinfachungen gebraucht. Stattdessen entsteht der Eindruck einer Rolle rückwärts, insbesondere bei der Georeferenzierung ↩️

Zwar greift die Kommission einzelne Punkte auf, doch die strukturellen Probleme der Verordnung bleiben ungelöst. In der Summe ergibt sich ein enttäuschendes Bild: Statt Entlastung entstehen neue Unklarheiten und zusätzlicher Aufwand!

29/03/2026

Wolfsmanagement am Wendepunkt!

Der Bundestag hat das Gesetz zur Aufnahme des Wolfes 🐺 ins Bundesjagdgesetz 📜beschlossen – ein wichtiger Schritt für die Weidetierhalter 🐑 🐄 🐎und ein Erfolg, für den sich der seit Jahren engagiert. Endlich müssen die Bundesländer bundeseinheitliche, revierübergreifende Managementpläne aufstellen, damit die Entnahme übergriffiger Wölfe schneller erfolgen kann. Das schafft dringend benötigte Rechtssicherheit ⚖️.

Handlungsbedarf besteht weiterhin bei der Forderung nach einer bundesweiten Entnahmequote, klaren agrarstrukturellen Kriterien für Weidegebiete und Vorgaben zur Zumutbarkeit der Zäunung. Regionen wie Deiche, Almen oder kleinstrukturierte Grünlandgebiete sowie Gebiete mit ausgeprägter Weidetierhaltung müssen als nicht zumutbar zäunbar oder als Weidegebiete mit konsequenter Regulierung des Wolfes festgelegt werden.

Am 27. März entscheidet der Bundesrat – und danach muss die Bundesverordnung die offenen Punkte zwingend nacharbeiten. 🧾Jetzt sind Tempo, klare Regeln und politischer Wille gefordert. ⏳Landwirte brauchen praktikables Wolfsmanagement, damit Weidetierhaltung in Deutschland eine Zukunft hat.

21/03/2026

🌲 𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝗲𝗿 𝗧𝗮𝗴 𝗱𝗲𝘀 𝗪𝗮𝗹𝗱𝗲𝘀

Der Wald verbessert maßgeblich Deutschlands Klimabilanz.
2025 wurden ihm in der Klimabilanz rund 19 Mio. Tonnen CO₂-Äquivalente als Negativemissionen zugerechnet.

Klar ist aber auch:
Die Klimaschutzleistung von Wald und Forstwirtschaft geht noch weiter – etwa durch die Nutzung von Holz als Ersatz für klimaschädlichere Materialien und Energieträger.

Damit der Wald auch künftig ein starker Klimaschützer bleibt, braucht es
aktive Forstwirtschaft, Waldpflege und den Umbau zu klimastabilen Baumarten.

🌳 Aktive Waldbewirtschaftung gehört zum Klimaschutz dazu! Mehr Informationen auch hier

20/03/2026

Zur Agrarministerkonferenz in Bad Reichenhall rückt das EU-Naturwiederherstellungsgesetz in den Fokus – mit spürbaren Folgen für unsere Landwirtschaft.

14/03/2026

📐 Heute ist Tag der Mathematik. Und in Mathe gibt es eine Unbekannte: X.

Im Ackerbau sind es meist ein paar mehr:
🌾 Welche Kulturen können wir in den nächsten Jahren anbauen – und mit welchen zugelassenen Pflanzenschutzmitteln schützen?
🌦️ Wie entwickeln sich Wetter und Witterung in den kommenden Wochen und Monaten?
📉 Wie sehen Preise und Märkte zur Ernte aus?
📋 Welche Erträge können wir heute vertraglich zusagen, obwohl viele Faktoren noch offen sind?

Landwirtinnen und Landwirte müssen ihr X berechnen, lange bevor alle Zahlen auf dem Tisch liegen. Fruchtfolgen werden Jahre im Voraus geplant, Rahmenbedingungen ändern sich – und das Wetter schreibt ohnehin seine eigene Gleichung. Und trotzdem werden jedes Jahr Pflanzen angebaut und mit vielen Unbekannten tragfähige Lösungen gefunden.

Heute also ein Hoch auf alle, die täglich die komplexeste Gleichung lösen: unsere Ernährung zu sichern. 🌍🌱

03/03/2026

Big Brother überwacht den Acker

Big Brother is watching you“ … Was George Orwell in den 1940er-Jahren in seinem berühmten Roman „1984“ als Zukunftsszenario entwarf, ist für deutsche Landwirte im Jahre 2026 längst Realität geworden.

Big Brother steht bei Orwell als Synonym für einen Staat, der alles bis ins kleinste Detail kontrolliert. Ein Blick auf die zum Jahresbeginn in Kraft getretene EU-Verordnung 2023/564 für Pflanzenschutzanwender genügt: Die minutiösen Vorgaben, wie der Pflanzenschutz gehandhabt werden soll, erinnern frappierend an die durchreglementierte Arbeitswelt in Orwells Science-Fiction-Roman. https://www.freiebauern.de/index.php/start/freie-bauern-deutschland/655-big-brother-ueberwacht-den-acker

24/02/2026

Stärkerer Fokus auf Ernährungsbildung 🎓statt Ernährungslenkung

Der Deutsche Bauernverband lehnt die Einführung einer Zuckersteuer ab. Steuern als Instrument der Verhaltenslenkung greifen in die Eigenverantwortung der Verbraucherinnen und Verbraucher ein.

„Eine Zuckersteuer lehnen wir ab. Es handelt sich um einen Lenkungsversuch durch die Einführung einer Steuer! Dieses „Steuernudging“ soll das Konsumverhalten der Verbraucherinnen und Verbraucher beeinflussen, obwohl es bewiesenermaßen nicht zu Erfolgen führt. Der Fokus sollte vielmehr auf Ernährungsbildung statt Ernährungslenkung liegen. Durch eine Zuckersteuer werden die Verbraucherinnen und Verbraucher nicht wie selbstständig denkende und mündige Bürger behandelt, sondern bevormundet. Eigenverantwortlichkeit muss im Vordergrund stehen. Das Konsumverhalten der Verbraucherinnen und Verbraucher muss in deren Verantwortungssphäre liegen und nicht zur Disposition des Staates stehen.“

— Stefanie Sabet, Generalsekretärin des Deutschen Bauernverbandes

🌱

03/02/2026

🌾 Diese Entwicklung steht für enorme Produktivitätsfortschritte in der Landwirtschaft. Gleichzeitig bleibt Deutschland ein Nettoimportland: Jedes sechste Lebensmittel wird weiterhin eingeführt.

Der Selbstversorgungsgrad lag 1900 bei 87 Prozent. In den vergangenen Jahren schwankte er zwischen 80 und 84 %. Besonders hoch ist die Abhängigkeit bei Obst und Gemüse:
🍏Äpfel: 51 %
🫛Erbsen und Bohnen: 23 %
🍅Tomaten: 4 %

In einer globalisierten Wirtschaft war diese Zahl lange kaum politisch relevant. Spätestens Krisen wie Pandemie und Krieg zeigen jedoch, wie eng Produktivität, Versorgungssicherheit und Landwirtschaft zusammenhängen.

16/01/2026

Vertrauen in unsere Land- & Forstwirtschaft statt rückwärtsgewandte, praxisferne Verordnung aus Brüssel. Wir sagen: NO W-VO DEAL!

14/01/2026
Das ist für Schleswig-Holstein weitestgehend ähnlich.
13/01/2026

Das ist für Schleswig-Holstein weitestgehend ähnlich.

Kostendruck im Ackerbau nimmt zu

In den vergangenen 10 Jahren hat der Kostendruck im Ackerbau deutlich zugenommen. Konnten über viele Jahre die Verluste in der Tierhaltung durch die Gewinne im Ackerbau weitgehend ausgeglichen werden, hat sich das Bild im Jahr 2025 gedreht.

Aufgrund deutlich gestiegener Kosten für Diesel, Dünger, Landmaschinen und Löhne verbunden mit stagnierenden Erzeugerpreisen für die wichtigsten Feldfrüchte (Ausnahme Raps), sind im Ackerbau fast keine Gewinne mehr zu erzielen.

Aufgrund weltweit guter Ernten werden die Erzeugerpreise für Getreide in absehbarer Zeit stagnieren oder eher weiter sinken. Die Kosten hingegen werden auch 2026 steigen. Die Anhebung des Mindestlohnes und die höhere CO2-Steuer werden den Druck auf uns Landwirte weiter erhöhen.

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Gut Lehmkuhlen 3
Lehmkuhlen
24211

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