1874 ist erstmals das “Centralblatt f. deutschen Holzhandel” erschienen. Die älteste noch existierende Ausgabe datiert vom 4. Sie ist erschienen als Beilage zu dem in Stuttgart herausgegebenen “Allg. Submissions-Anzeiger”. So war auch der Fokus der Anfangsjahre: Kurzinformationen über Verkaufsanzeigen und Submissionen. Über die Jahrzehnte ist der redaktionelle Anteil immer stärker gewachsen; seit
1928 firmiert die Fachzeitschrift als “Holz-Zentralblatt”. Berichtet wird über die gesamte Prozesskette der Forst- und Holzwirtschaft, von der Pflanzung über die Ernte und Transport, den Holzhandel, die gesamte Bandbreite der Be- und Verarbeitung in Handwerk und Industrie sowie den immer wichtiger werdenden Einsatzgebieten als Baustoff und Energieträger. Bis Ende 2002 ist das “Holz-Zentralblatt” dreimal in der Woche erschienen und wurde an weit mehr als 10.000 Abonnenten im In- und Ausland versendet. Januar 2003 wurde erstmals ein Newsletter verschickt, den seitdem alle Abonnenten auf Wunsch täglich kostenfrei erhalten können. Nicht zuletzt die Corona-Krise hat uns dazu gebracht, am 9. April 2020 auch einen Facebook-Auftritt einzurichten. So wollen wir ein weiteres Medium nutzen, um wichtige Informationen schneller und breiter zu verteilen. Unser Kernmedium bleibt aber unser wöchentlich erscheinendes "Holz-Zentralblatt". Im Internet sind wir zudem mit unserer Homepage www.holz-zentralblatt.com präsent. Der unabhängige Journalismus ist für uns ein sehr hohes Gut, dem wir uns verpflichtet fühlen: Berichtet wird, was für die Branche interessant ist. Darüber entscheidet eine unabhängige Redaktion, die aus studierten Fachleuten der Branche, entweder mit forstlichem oder holzwirtschaftlichem Hintergrund, besteht. Der Sitz des Verlages, der DRW-Verlag Weinbrenner GmbH & Co. KG, ist Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart. In diesem Verlag erscheinen auch unsere Schwesterzeitschriften “B+H − Bauen + Holz”, “HK Holz und Kunststoff”, die “Magazin”-Reihe sowie die Schreinerfachzeitschrift “Exakt”.