21/10/2026
Bauen im Bestand beginnt mit Respekt vor dem, was bereits da ist. Anspruchsvolle Glasarchitektur kann historische Strukturen öffnen, ergänzen und weiterdenken, ohne sie zu überformen. Entscheidend ist dabei nicht nur der Entwurf, sondern seine konstruktive Übersetzung: Proportionen, Anschlüsse, Tragwerk, Materialität und Transparenz müssen als Einheit funktionieren.
Neue Verglasungen sollten sich dabei nicht aufdrängen, sondern selbstverständlich Teil der Architektur werden.
Gerade im Bestand liegt die Qualität oft im Detail. Dort entscheidet sich, ob Alt und Neu lediglich nebeneinanderstehen oder tatsächlich miteinander arbeiten.
Wann ist ein moderner Eingriff für euch überzeugender: wenn er sich zurücknimmt oder wenn er bewusst sichtbar bleibt?