28/05/2026
Beeinflusst hat mich bei der Produktentwicklung die australische und amerikanische Overland-Szene: passgenaue fahrzeugspezifische Lösungen, lokale Fertigung, individuelle Konstruktionen, höchstes Qualitätslevel und ein sehr genauer Blick auf Gewicht, Material und Belastbarkeit.
Joy of Discovery ist aus dem Ausbau meines dritten und vierten VW-Busses entstanden.
Nicht aus einer Marktanalyse am Schreibtisch, sondern aus dem eigenen Anspruch heraus: Wie leicht, wie hochwertig und wie durchdacht kann Ausrüstung für einen kompakten Van eigentlich sein?
Der Markt ist voll von Zubehör. Vieles davon wird nicht gekauft, weil es das Fahrzeug wirklich besser macht, sondern weil es nach Abenteuer aussieht.
Genau diese Logik interessiert mich nicht.
Mich interessiert nicht, ob etwas nur irgendwie ans Fahrzeug passt. Mich interessiert, ob Ausrüstung so integriert ist, als wäre sie bei der Entwicklung des Fahrzeugs mitgedacht worden: in der Formgebung, im Gewicht, im Material, in der Nutzung und im Anspruch.
Denn gute Ausrüstung sollte einen Van aufwerten. Nicht so wirken, als wäre sie nachträglich angehängt worden und den Gesamteindruck und das Fahrgefühl des Fahrzeugs schwächen.
Mich hat immer gestört, dass Material- und Gewichtsangaben oft ungenau bleiben oder ganz fehlen. Dabei sind genau diese Fragen entscheidend, wenn ein kompakter Van nicht schwerer, lauter oder beliebiger werden soll.
Ich wollte keine Ausrüstung entwickeln, die einfach nur montiert wird. Ich wollte Lösungen, bei denen Material, Gewicht, Funktion, Fertigung und Gestaltung zusammenpassen.
Hans Porter wurde dabei zum Versuchsträger. Und zur Messlatte.
Wenn Menschen auf Messen vor Hans Porter stehen und sagen: „Das sieht ja mega aus, das ist ja unglaublich schön gemacht“, dann ist das für mich die beste Beweisführung.
Vor allem, wenn man diese Qualität auch nach 60.000 Abenteuerkilometern noch wahrnimmt. Nicht abgenutzt. Nicht empfindlich. Sondern immer noch so, dass Material, Oberfläche und Gestaltung wie gerade montiert ausschauen.
Das ist der Grund, warum ich diesen Weg gehe.