17/11/2020
https://www.lvz.de/Region/Mitteldeutschland/Corona-Kuenstler-bitten-Sachsens-Politik-um-Wiederoeffnung-von-Spielstaetten?utm_medium=Social&utm_source=Facebook&fbclid=IwAR2GMphEvfMoRiNQOXwsUPp8_IPDphDRUpZk99ujdBR2ojdIoC-buDxAQgU =1605559141Das Das Foto ist falsch! Die Unterzeichner des offenen Briefes kommen nicht(!) aus der staatlich oder kommunal bezuschussten und somit durch Steuergelder abgesicherten Szene der Opern und Konzerthäuser etc., die übrigens den Brief nicht unterzeichnet haben. Die Unterzeichner sind Freiberufler und bekommen wenig oder gar kein Geld vom AA. Man sollte nicht vergessen, dass Kultur ein wichtiger Bestandteil des Marketings einer Destination ist und somit natürlich auch eine wichtige Einnahmequelle u.a. für Hotels und Restaurants, Taxiunternehmen und ÖPNV darstellen. Nicht umsonst rühmt sich Leipzig in seinen touristischen Veröffentlichungen seiner kulturellen Angebote, die zum Teil besten Ruf genießen. Wir dürfen gespannt sein, wie man damit umgehen will, wenn diese Angebote nicht mehr da sein werden. Die Bundesliga oder gar die Besucherzahlen der Messe werden es bei gleichzeitig gestiegener Bettenanzahl nicht retten können. Wenn nichts von öffentlicher Seite unternommen wird, sollten die Großen der Wirtschaft sich zusammentun und versuchen es mit den Bürgern selbst in die Hand zu nehmen. Es wäre nicht das erste Mal. Denn es ist auch für ihr Image und ihre Standortpolitik von Wichtigkeit (z.B. Rekrutierung neuer Mitarbeiter), einen kultivierten Rahmen im Umfeld ihrer Geschäftstätikeit am Heimatstandort zu haben. Lasst uns darüber nachdenken - ich wäre dabei, auch ohne ein "Großer" zu sein.
Mit einem offenen Brief fordern Künstler von Sachsens Landesregierung die Öffnung von Kultur- und Spielstätten. Es brauche differenzierte Lösungen, fordern sie.