25/08/2026
Ich sehe dieses Foto und denke nicht:
Wow, was für ein schöner Rücken.
Ich sehe mein Lipödem.
Ich sehe die Stellen, die ich an meinem Körper nicht besonders mag.
Und ja, ich habe sogar versucht, das Foto ein bisschen zu retuschieren.
Aber irgendwann dachte ich:
Das bin dann einfach nicht mehr ich.
Und vielleicht ist genau das gerade mein Punkt.
Ich muss nicht alles an meinem Körper schön finden.
Ich muss mir auch nicht einreden, dass ich jede Delle, jede Rundung und jede Stelle lieben muss.
Manches gefällt mir.
Manches nicht.
Und trotzdem ist das mein Körper.
Der Körper, mit dem ich hier am Meer stehe.
Mit dem ich ins Wasser gehe.
Mit dem ich durch Cornwall laufe.
Mit dem ich diesen Sommer erlebe.
Und ich möchte mir diese Momente nicht nehmen, nur weil mein Körper nicht überall meiner Vorstellung von „schön“ entspricht.
Für mich hat Selbstwert deshalb immer weniger damit zu tun, ob ich mich schön genug finde.
Sondern viel mehr damit, ob ich mir erlaube, trotzdem da zu sein.
Nicht erst, wenn ich schlanker bin.
Nicht erst, wenn mein Körper anders aussieht.
Nicht erst, wenn ich mich endlich komplett angenommen habe.
Sondern jetzt.
Vielleicht müssen wir unseren Körper gar nicht jeden Tag lieben.
Vielleicht reicht es manchmal schon, ihn nicht mehr zum Grund zu machen, warum wir uns das Leben vorenthalten.
Und genau darum geht es auch in meiner Arbeit:
den eigenen Körper nicht ständig als etwas zu erleben, das anders werden muss.
Sondern wieder neugieriger darauf zu werden, was er uns eigentlich zeigt.
Wenn du deinen Körper oft eher als anstrengend, angespannt oder „zu viel“ erlebst, dann ist mein kostenloser Audio-Guide „Emotionale Spannungen im Körper lösen“ vielleicht ein guter erster Schritt.
Schreib AUDIO in die Kommentare und ich schicke dir den Link. 🤍