Es ist doch nur Zucker

Es ist doch nur Zucker Ich biete Gesprächs- und Austauschformate für Menschen, die sich erschöpft fühlen, viel Verantwortung tragen und wieder mehr bei sich selbst ankommen möchten

12/05/2026

Nach meiner Rückkehr aus der Reha wollte ich vieles anders machen.
Ich sprach mit meinen Kollegen darüber, wie wir die Arbeit besser strukturieren können, damit ich Stress reduziere und Aufgaben in Ruhe nacheinander bearbeiten kann.

Und tatsächlich: Anfangs funktionierte das auch.
Aber dann kam die Realität zurück.

Der Job blieb derselbe.
Die Erwartungen blieben dieselben.
Und meine Kollegen kannten mich eben anders:
immer belastbar,
immer schnell,
immer funktionierend und lösungsorientiert.

Plötzlich musste ich mich abgrenzen.
Musste „Nein“ sagen.
Musste langsamer machen.
Musste akzeptieren, dass ich nicht mehr permanent über meine Grenzen gehen konnte.

Und genau das erzeugte wieder Stress.
Nicht nur im Außen.
Sondern auch in mir selbst.

Denn man verändert sich nicht einfach von heute auf morgen.
Alte Muster sitzen tief.

Irgendwann war ich erneut an meiner Belastungsgrenze angekommen.
Die Erschöpfung kam zurück und mit ihr die nächste Krankschreibung.

Das Schwerste für mich war aber etwas anderes:

mir einzugestehen, dass ich Hilfe brauche.

Ich wollte doch immer alles alleine schaffen.

Doch nachdem ich begonnen habe, andere Menschen um Unterstützung zu bitten, musste ich plötzlich nicht mehr jede Lösung alleine tragen.

Und genau das war vielleicht einer der wichtigsten Schritte überhaupt.

12/05/2026

Ich glaube heute nicht mehr, dass der Diabetes „einfach plötzlich“ da war.

Vielleicht war die Krankheit irgendwann sichtbar.

Aber die Überforderung war schon lange vorher da.

Jahrelang habe ich funktioniert.
Arbeiten.
Kümmern.
Organisieren.
Aushalten.
Weitermachen.

Ich war für alles zuständig.
Nur nicht mehr für mich selbst.

Irgendwann wusste ich gar nicht mehr:
Was tut mir eigentlich gut?
Was wünsche ich mir?
Wer bin ich überhaupt, wenn ich einmal nicht funktioniere?

Mein Körper hat mir längst Signale geschickt:
Müdigkeit.
Erschöpfung.
Schwindel.
Innere Unruhe.
Emotionale Leere.

Aber ich habe weitergemacht.
Weil ich dachte, ich muss.

Heute glaube ich:
Der Diabetes war nicht „die Strafe“ dafür.

Aber vielleicht war er der Moment, in dem mein Körper keine andere Möglichkeit mehr hatte, mich zum Hinschauen zu zwingen.

Nicht nur auf meinen Zucker.
Sondern auf mich selbst.

Und vielleicht beginnt Heilung manchmal genau dort:
Wenn man aufhört, sich selbst permanent zu übergehen.

13/04/2026

"Du musst nicht dein ganzes Leben verändern.

Wirklich nicht.

Aber vielleicht...

könntest du anfangen, dich selbst ein bisschen ernster zu nehmen.

Einmal am Tag kurz innehalten und fragen:

Was brauche ich gerade wirklich?

Nicht:
Was wird erwartet?

Einfach:
Was brauche ich?

Das ist kein Egoismus.

Das ist der Anfang von Selbstfürsorge."

13/04/2026

Das Problem ist nicht der Zucker.

Das Problem ist, dass du ihn brauchst,

weil Du müde und erschöpft bist,
weil du ständig funktionierst, um eine Aufgabe zu haben.

Zucker ist kein Mangel an Disziplin.

Bei mir war er das Zeichen dafür, dass ich ständig über meine Grenzen ging und mein Stresslevel dauerhaft viel zu hoch war.

Und statt mich zu fragen:
"Warum bekomme ich das nicht hin?"

hätte ich mich vielleicht einmal fragen sollen:
"Warum brauche ich das gerade so sehr?"

13/04/2026

"Ich dachte lange, es liegt am Zucker.

Dass ich einfach zu wenig Disziplin habe.

Dass ich mich mehr zusammenreißen muss.

Heute weiß ich:
Es war nicht der Zucker.

Es war Überforderung.

Es war ein Alltag, in dem ich meine eigenen Grenzen ignoriert habe.

Und ein System, in dem Funktionieren wichtiger war als Gesundheit.

,Es ist doch nur Zucker' -
ist oft nur die Oberfläche von etwas viel Tieferem."

15/02/2026

"Ein Ball. Ein Satz. Ein Moment - und mein Leben war nicht mehr dasselbe."

Nachdem ich lange versucht habe alles unter Kontrolle zu halten, machte mein Zucker irgendwann einfach nicht mehr mit.

Nach Gesprächen mit meiner Diabetologin und dem Hausarzt beantragte ich eine Reha, die mir durch die Rentenversicherung für vier Wochen, bewilligt wurde.

Drei Monate später stand ich in einem Reha-Zentrum - und ohne es zu wissen begann dort für mich ein völlig neuer Lebensabschnitt.

Zum ersten Mal lernte ich, mich meiner Unterzuckerung wirklich zu stellen. Meine Faktoren wurde angepasst. Mein Langzeitinsulin wurde umgestellt, weil das bisherige für mich nicht gleichmäßig genug wirkte. Ich bekam Sicherheit, zumindest dachte ich das.

Zusätzlich wurde ich psychotherapeutisch begleitet. Ich lernte Achtsamkeit.
Vier Wochen durfte ich mich einfach nur auf mich konzentrieren.
In einem geschützten Raum, mit Leuten denen es ähnlich ging - , oder sogar schlechter.
Ich musste mich nicht erklären. Nicht rechtfertigen. Nicht stark wirken.

Und dann kam mein Ehrgeiz zurück.
Ich wollte zeigen, dass ich es schaffte.
Ich machte Sport. Viel Sport.
Ich dokumentierte jede Mahlzeit, jede Insulineinheit, jede Bewegung.
Ich wollte perfekt funktionieren.

In der zweiten Woche kam der Bruch:

Etwa ein halbes Jahr zuvor hatte ich mir eine Lähmung im linken Arm zugezogen, keine Kraft in der linken Hand - was ich mit Physiotherapie schon wieder gut bearbeitet hatte. Ich war stolz darauf.

Bei einer Gymnastikübung musste ich mit ausgestrecktem Arm einen Gymnastikball festhalten, mir war bewusst, dass ich darauf achten muss meinen Körper nicht zu überlasten.

Aber ich dachte:
"Ich schaffe das!"

Ich hielt diesen Ball fest. Sehr fest.

Dann sagte der Physiotherapeut:
"und loslassen."

Mein Arm fiel.
Der Ball fiel.
Und in diesem Moment wusste ich: Die Lähmung war zurück.

Ein halbes Jahr Training. Weg.
Ein Moment. Alles wieder da.

Ich machte weiter, versuchte weiter zu funktionieren. Aber innerlich zerbrach etwas in mir. Ich wollte nur noch weinen.

Mittags sollte ich zur Therapiegruppe. Ich wollte nicht hingehen, wollte für den Psychologen unsichtbar sein. Ich setzte meine "Alles-ist-gut-Maske" auf - so wie ich es jahrelang getan habe.

Der Therapeut fragte wie es uns geht. Ich konnte nicht antworten. Mir liefen einfach die Tränen.

Er stellte mir ruhig Fragen.
So lange, bis meine Tränen irgendwann versiegten.

Am Abend lag ich beim Yoga und spürte etwas, das ich lange nicht gespürt hatte: Ruhe.

Am nächsten Morgen war da plötzlich etwas anders.
Dieses Gefühl des Drucks auf der Brust war weg.
Diese ständige Anspannung.
Diese Traurigkeit.

Ich fühlte mich voller Energie, positiv und begann achtsam mit mir umzugehen.

Und ich stellte mir eine Frage, die mein Leben verändert hat:

Was hat mir mein Ehrgeiz eigentlich wirklich in den meisten Bereichen meines Lebens gebracht?

Ich musste mir eingestehen:
Er hat mich weit gebracht.
Aber er hat mich nicht gesund erhalten.

Seitdem lerne ich jeden Tag ein bisschen mehr, das Loslassen manchmal stärker ist als durchhalten.

Kennt ihr diesen Moment, in dem der Körper plötzlich entscheidet, dass "funktionieren" nicht mehr geht?

02/02/2026

"Verlust von Spontanität"

Während ich also so lebte, Vollzeitjob, sehr stressig, Pflege meines todkranken Vaters, die ich mir mit meinen beiden Schwestern teilte, Hund und Haushalt und dem Selbststudium.
Wie reagiere ich auf was und wieviel Insulin muss ich überhaupt zu welcher Tageszeit spritzen (das ist morgens, mittags, abends und auch nachts unterschiedlich ;-)), versuchte ich natürlich auch spontan mal mit der Tochter in die Stadt zu gehen, oder ein Treffen mit Freunden zu realisieren.

Das war eine Katastrophe!!!

Es ging dann sogar soweit, dass ich für den Spaziergang mit dem Hund immer in der Nähe des Autos blieb und auch nur kurz nach Hause hatte, um diese ewigen Unterzuckerungen in den Griff zu bekommen. Denn immer wenn Bewegung im Spiel war, sackte mein Wert einfach immer wieder in den Keller.

Also blieb ich lieber zuhause, ich war wirklich viel zuhause, denn da fühlte ich mich sicher, solange ich nicht allein war...

Mein erstes Weihnachten mit der Familie nach der Diagnose war so übel. Es gab Essen, ich spritzte mein Insulin nach Vorgabe der Diabetologin und aß.
Eine halbe Stunde später spritzte ich das Langzeitinsulin und etwa
1 Stunde nach dem Essen, gab mein Sensor Alarm, 79 und Pfeil nach unten, Panik..., 1Glas Cola
5 Minuten später bei 59, noch mehr Panik, Nachtisch gegessen, supersüss,
5 Minuten später 49, fast am ausrasten, Panik pur, Konzentrationsschwierigkeiten, ganzer Körper am zittern, Sensor aus, kein Wert mehr zu sehen.
Tochter gefragt: "Was soll ich machen? (Sie ist Krankenschwester) Sie darauf: " Das weiß ich auch nicht!"
Ok, dann halt noch ein Glas Cola...
Irgendwann stieg der Wert wieder an, erst langsam, dann rasant ins Unermessliche. :-( (Ein Teufelskreis)

Traurig, wenn man einfach noch nichts über sich selbst weiß, aber zu dem Zeitpunkt wusste ich einfach auch nicht, dass so etwas immer passieren kann, da es beim Diabetes einfach viele Außeneinflüsse gibt, die alles verändern.

Fakt ist, so, oder so ähnlich kann es mir jeden Tag passieren, obwohl ich heute sagen kann, dass ich mittlerweile sehr entspannt mit einem Alarm umgehe und nicht mehr übermäßig esse und trinke.
Aber das Richtige Essen (was ich auch immer dabei habe) und entspannt weiß, dass es doch 15-30 Minuten dauern kann bis der Zucker da ankommt, wo er hingehört :-)

25/01/2026

"Angst vor Unterzuckerung"

Kennst du dieses Gefühl, wenn dir auf einmal flau in der Magengegend wird, ein leichtes Zittern deiner Hände, die Knie werden weich und dir einfach gesagt ein wenig "komisch" wird?

Ich denke jeder hat das schon einmal gespürt.

Im Normalfall greift man dann zu Essen und nach ein paar Minuten geht es wieder.

Meine erste Unterzuckerung nach Gabe von Insulin fing genauso an, doch wurde das Zittern so stark, dass es mir schwer fiel die Verpackung des Traubenzuckers zu öffnen. Meine Konzentration ging in den Keller, ich wurde aggressiv und hatte mit einem Mal so panische Angst davor gleich das Bewusstsein zu verlieren, weil es mir einfach so wahnsinnig schlecht ging.

Außerdem hatte ich von der Praxis sofort einen Sensor bekommen, der mich zusätzlich verunsichert hat.

Zu Beginn der Diagnose, weißt du nur 1 Glas Cola trinken, oder 4 Plättchen Traubenzucker zu dir nehmen, also gesagt, getan.

Dann habe ich immer wieder den Sensor beobachtet und der Wert wurde einfach immer niedriger und zeigte "Pfeil nach unten", also stark sinkend.
Eine halbe Stunde lang panische Angst, in der Zeit immer mehr Süßes gegessen, da ich einfach dachte, vielleicht wirkt das bei mir nicht so....

Genau genommen ist das normal, das weiß ich heute. Insulin wirkt verzögert, genauso wie die Aufnahme von Zucker.
Nach 2 Stunden lag mein Wert dann bei über 300, meine Konzentration grottenschlecht und natürlich wieder Schwindel, ein Teufelskreis. In den nächsten Wochen entschied ich mich dazu auf Nummer sicher zu gehen und lieber weniger Insulin zu spritzen, nahm also über eine lange zeit hohe Werte in Kauf.

Die Angst vor Folgeerkrankungen begleitete mich in dieser Zeit, aber Unterzuckerung, nein Danke!

06/01/2026

Mein persönlicher Weg zur Diagnose Diabetes Typ1

Ich war einfach ausgelaugt von meinem Leben. Neben einer stressigen Vollzeitbeschäftigung, über 10 Stunden täglich im Büro und der Pflege meines todkranken Vaters, kümmerte ich mich nach Feierabend um unseren Hund, das Essen und um das was ich im Haushalt noch schaffte.

Müdigkeit, Kraftlosigkeit und Dauerschwindel, Bauchschmerzen, sowie immer schlechter werdende Sehkraft begleiteten mich in dieser Phase meines Lebens. Als dann noch ein immenser Durst hinzu kam und ich 3-4 Mal in der Nacht zur Toilette musste, also nicht mehr durchschlafen konnte, fragte mich eine Freundin, als ich ihr davon erzählte, ob ich mal meinen Blutzucker kontrollieren lassen hab.

Montags nach der Arbeit wollte ich noch mal eben ein paar Besorgungen machen, als mich wieder dieser Schwindel und der Durst überkam, also machte ich kehrt und ging in die Apotheke und fragte, ob es möglich sei meinen Blutzucker testen zu lassen. Mir wurden die Kosten mitgeteilt und sofort war der kleine Piekser in meinem Finger getan.
Der Apotheker schaute mich erschrocken an und sagte: „Das ist viel zu hoch, sie müssen sofort zum Arzt!“

Der Wert auf dem Gerät zeigte 360 an und ich konnte nichts damit anfangen!

Als ich bezahlen wollte, sagte der gute Mann: „Nein, das lassen wir mal, wir sind ja froh, dass wir das entdeckt haben, aber bitte gehen Sie sofort zum Arzt!“

Gesagt, getan, mein Hausarzt war ja nur ein paar Türen weiter und da es kurz vor Feierabend in der Praxis war, spurtete ich sofort dorthin.

In der Praxis angekommen, lief ich aufgewühlt, weil ich nicht wusste was ich mit dem Ergebnis des Blutzuckertestes anfangen sollte, meiner Ärztin in die Arme, der ich sofort davon erzählte.

Sie reagierte ganz ruhig und sagte, dass wir erst einmal eine Blutabnahme machen müssen und ich gleich am nächsten Morgen nüchtern kommen sollte. Einen Termin zur Besprechung bekam ich ebenfalls schon 2 Tage später.

Es waren 2 sehr lange Tage, da ich noch immer an Schwindel und Durst litt und nicht wusste was ich tun kann.

Zum Besprechungstermin wurde mir dann mitgeteilt, dass ich Diabetes habe, allerdings wurde versäumt ein Wert zu nehmen und ich sollte noch einmal Blut abnehmen lassen.

Der Arzt ging von einem Typ2 aus, da ich über 50 und schlank vom Körperbau war. Nachdem der fehlende Wert dann auch vorlag bekam ich die Diagnose Diabetes Typ-2.

Ich sollte meine Ernährung umstellen, kohlenhydratarme Ernährung, keine Süßigkeiten, Chips, oder Ähnliches, bekam Tabletten, die ich morgens und abends einnehmen musste und unterschrieb einen Zettel in dem ich in ein Programm der Krankenkasse, für Menschen Diabetes Ty2, aufgenommen wurde.

Zudem gab man mir in der Praxis ein Blutzuckermessgerät mit und die Anweisung, morgens mittags und abends zu dokumentieren wie mein Zucker steht und was ich esse.

Verantwortungsbewusst wie ich bin, habe ich meine Ernährung sofort umgestellt. Mageres Fleisch, viel Gemüse und Salat waren die Hauptbestandteile meiner Nahrung.

Nachdem ich innerhalb eines Monats 12 Kilos abgenommen hatte und das obwohl ich sowieso schon schlanker Natur war, sagte eine Kollegin zu mir, dass ich so langsam das Aussehen einer Leiche annahm und ich sollte mich doch mal in einer Diabetologie Praxis vorstellen und mich beraten lassen.
Auch das habe ich sofort getan und als ich erwähnte, dass ich jetzt innerhalb von 4 Wochen 12 Kilos verloren habe, bekam ich gleich am nächsten Morgen einen Termin.

Es wurde relativ schnell festgestellt, dass ich an Diabetes Typ-1 erkrankt war. Ich bekam Insuline und die Einweisung wie ich zu spritzen habe, einen Sensor zum Testen, jede Menge Informationsmaterial und wöchentliche Termine bei einer Diabetesberaterin.
Meine Frage: Gibt es jemanden, der mit dieser Diagnose geheilt wurde?

Antwort: Ich habe in meinem Umfeld niemanden mit Minuswerten, der jemals geheilt wurde.

Was auch immer das heißen sollte…, ich musste mich heute noch um meinen todkranken Vater kümmern.

01/01/2026

Es ist doch nur Zucker…
Weißt du was es heißt die Diagnose Diabetes Typ 1 zu bekommen?
Deine Bauchspeicheldrüse stellt ihre komplexe Arbeit für immer ganz, oder auch teilweise ein und produziert einfach kein Insulin mehr, das du dringend für die Regulation deines Zuckerhaushaltes in deinem Körper benötigst. Mit einem Mal bist Du selber dafür verantwortlich dich in ihre Arbeit einzuarbeiten und sie vollumfänglich zu übernehmen.
Es handelt sich dabei um einen Vollzeitjob 24/7, den du nebenbei in einem Studium über dich selbst, in einigen Semestern, erlernen musst.
Weißt du was es heißt, alles was du tust in Abhängigkeit tun zu müssen und jederzeit Bereitschaft hast, 24 Stunden, jeden Tag im Jahr, bis zum Ende deines Lebens?

Was alle wissen: Diabetes Typ1 heißt du spritzt Insulin beim Essen, ist doch ganz einfach…

Woher weiß ich wieviel ich spritzen muss und das zu jeder Tages- und Nachtzeit?
Welche Außeneinflüsse können das verändern?
Was passiert wenn ich zu viel, oder zu wenig spritze?
Was passiert, wenn ich Stress habe, mich bewege, oder eine Erkältung bekomme?
Was muss ich beachten, wenn ich in Urlaub fahre?
Wie sieht es mit meiner Partnerschaft aus?
Welche Ängste begleiten mich?

All diese Dinge herauszufinden, kostet Zeit und Kraft und das neben einem Leben, das man lebt, einem Job, einer Familie, um die man sich kümmert, Hobbies und anderem.

Aber…, es ist doch nur Zucker...

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