Actinium Consulting AG

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Actinium Consulting AG Wir sind ein Beratungsunternehmen. Unsere Beratungsschwerpunkte sind Business Intelligence, Business Consulting und Business Integration.

Die Actinium Consulting GmbH ist ein 1999 gegründetes Beratungsunternehmen mit Sitz in Lindau (Bodensee), Bruckneudorf (Wien) und Dortmund, sowie Projektbüros in Rebstein (CH), London und Singapur. Beratungsschwerpunkte sind Business Intelligence, Business Consulting und Business Integration. Das Leistungsspektrum deckt alle Projektphasen von der Beratung und Evaluierung über die Konzeption bis zur Implementierung ab.

Mehr KPIs bedeuten nicht mehr Kontrolle.Es gibt Management-Dashboards mit 60 Kennzahlen.Alles ist messbar.Fast nichts da...
12/10/2026

Mehr KPIs bedeuten nicht mehr Kontrolle.

Es gibt Management-Dashboards mit 60 Kennzahlen.
Alles ist messbar.
Fast nichts davon verändert eine Entscheidung.
Das ist dann kein Informationsvorsprung, sondern Informationsrauschen.
Eine sinnvolle KPI beantwortet normalerweise mindestens eine Frage:
Was läuft anders als erwartet?
Warum?
Und müssen wir darauf reagieren?

Wenn eine Kennzahl seit zwölf Monaten betrachtet wird, aber noch nie eine Entscheidung beeinflusst hat, darf man zumindest fragen, warum sie überhaupt auf dem Management-Dashboard steht.
Steuerung entsteht nicht dadurch, dass möglichst viel sichtbar wird.
Sie entsteht dadurch, dass die richtigen Abweichungen sichtbar werden.

Vielleicht wäre die bessere Management-Frage deshalb nicht:
„Welche KPIs können wir noch ergänzen?“
Sondern:

„Welche fünf Kennzahlen würden wir wirklich vermissen, wenn sie morgen nicht mehr da wären?“

Warum Unternehmen häufig die falsche Software auswählen.Softwareauswahl beginnt erstaunlich häufig mit einer Liste von A...
09/10/2026

Warum Unternehmen häufig die falsche Software auswählen.

Softwareauswahl beginnt erstaunlich häufig mit einer Liste von Anbietern.
Eigentlich kommt diese Liste ziemlich spät.
Vorher müsste geklärt sein:
Welche Prozesse sollen unterstützt werden?
Was funktioniert heute schlecht?
Was darf sich durch das neue System verändern?
Welche Anforderungen sind wirklich geschäftskritisch – und welche nur Gewohnheit?

Ohne diese Antworten passiert etwas Typisches: Jede Abteilung schreibt ihre heutigen Arbeitsweisen in einen Anforderungskatalog.
Dann gewinnt am Ende die Software, die den heutigen Zustand möglichst vollständig nachbauen kann.

Das ist zwar verständlich.
Aber nicht unbedingt sinnvoll.
Die beste Softwareauswahl bildet nicht einfach die Vergangenheit digital nach.
Sie zwingt ein Unternehmen auch dazu, Entscheidungen über seine zukünftige Arbeitsweise zu treffen.
Der Softwarevergleich sollte deshalb nicht am Anfang stehen.

Er ist das Ergebnis der Vorarbeit.

KI scheitert häufig lange vor der KI.Viele Unternehmen beschäftigen sich gerade mit der Frage, wo sie KI einsetzen könne...
08/10/2026

KI scheitert häufig lange vor der KI.

Viele Unternehmen beschäftigen sich gerade mit der Frage, wo sie KI einsetzen können.
Die spannendere Frage kommt oft davor:
Auf welche Daten soll die KI eigentlich zugreifen?
Wenn Produktinformationen uneinheitlich sind, Kundendaten mehrfach vorhanden sind und Prozesse außerhalb der Kernsysteme in Excel oder E-Mails stattfinden, löst KI dieses Problem nicht.
Sie arbeitet nur auf dieser Realität.
Ein Sprachmodell kann sehr leistungsfähig sein.
Aber es kann nicht automatisch entscheiden, welcher von drei unterschiedlichen Datenständen im Unternehmen der richtige ist.
Deshalb sind einige der wichtigsten KI-Projekte momentan erstaunlich unspektakulär:
Daten strukturieren.
Verantwortlichkeiten definieren.
Schnittstellen schaffen.
Prozesse standardisieren.
Das klingt weniger aufregend als „AI Transformation“.
Ist aber häufig der Teil, auf dem der Business Case später steht.

Nicht jedes alte ERP muss ersetzt werden.Ein ERP ist zehn Jahre alt.Die Oberfläche sieht nicht modern aus.Einige Mitarbe...
07/10/2026

Nicht jedes alte ERP muss ersetzt werden.

Ein ERP ist zehn Jahre alt.
Die Oberfläche sieht nicht modern aus.
Einige Mitarbeiter beschweren sich.
Also neues ERP?
Nicht unbedingt.
Die entscheidende Frage ist nicht, wie alt ein System ist. Sondern ob es die heutigen und zukünftigen Anforderungen des Unternehmens noch sinnvoll unterstützt.
Manchmal fehlen tatsächlich zentrale Funktionen und eine Ablösung ist notwendig.
Manchmal liegt das Problem aber in Schnittstellen, Stammdaten, Prozessen, Reporting oder einer Systemkonfiguration, die seit Jahren niemand mehr angefasst hat.
Ein ERP-Austausch ist eines der aufwendigsten Projekte, die ein Unternehmen starten kann.
Deshalb sollte „neu“ nie automatisch die Antwort sein.
Manchmal ist eine gezielte Modernisierung die bessere Entscheidung.
Und manchmal zeigt die Analyse tatsächlich: Dieses System hat seine Grenze erreicht.
Beides ist ein gutes Ergebnis – solange die Entscheidung vor der Softwareauswahl fällt.

Wenn Vertrieb, Controlling und ERP drei verschiedene Umsätze melden.Die Frage klingt banal:„Wie hoch war unser Umsatz le...
06/10/2026

Wenn Vertrieb, Controlling und ERP drei verschiedene Umsätze melden.

Die Frage klingt banal:
„Wie hoch war unser Umsatz letzten Monat?“
Vertrieb nennt Zahl A.
Controlling hat Zahl B.
Im ERP steht Zahl C.
Dann beginnt meistens nicht die Analyse des Geschäfts, sondern die Analyse der Zahlen.
Welche Definition wurde verwendet? Welcher Zeitraum? Sind Gutschriften enthalten? Welche Gesellschaft? Welcher Datenstand?
Das eigentliche Problem ist dabei selten das Dashboard.
Es fehlt eine gemeinsame Definition dessen, was gemessen wird – und häufig auch eine klare Datenverantwortung.
Unternehmen investieren viel Geld in BI, Analytics und inzwischen KI.
Aber solange grundlegende Kennzahlen je nach Abteilung unterschiedlich definiert werden, produziert die Technik vor allem eines schneller:
unterschiedliche Antworten.
Datenqualität beginnt deshalb nicht in einer Datenbank.
Sie beginnt bei der Frage: Welche Zahl ist bei uns eigentlich die Wahrheit – und warum?

Ein schlechter Prozess wird durch Digitalisierung nicht besser. Nur schneller.Digitalisierung wird oft behandelt, als wä...
05/10/2026

Ein schlechter Prozess wird durch Digitalisierung nicht besser. Nur schneller.

Digitalisierung wird oft behandelt, als wäre sie automatisch eine Verbesserung.
Ist sie nicht.
Wenn ein Freigabeprozess heute unnötig kompliziert ist, wird er durch ein digitales Tool zunächst einmal zu einem digital unnötig komplizierten Freigabeprozess.
Wenn Informationen fünfmal erfasst werden, löst ein neues System das Problem nicht automatisch.
Und wenn niemand genau weiß, warum ein Prozess eigentlich so funktioniert, wie er funktioniert, sollte die erste Frage nicht lauten: „Wie automatisieren wir das?“
Sondern: „Brauchen wir das überhaupt noch?“
Technologie kann Geschwindigkeit bringen. Sie kann Transparenz schaffen und Fehler reduzieren.
Aber sie ersetzt nicht die Entscheidung, wie ein Unternehmen eigentlich arbeiten will.
Manchmal beginnt ein gutes Digitalisierungsprojekt deshalb mit ziemlich wenig Technologie.

Der Jahreswechsel ist ein guter Moment, um zurückzublicken und nach vorne zu schauen.Vielen Dank für das entgegengebrach...
31/12/2025

Der Jahreswechsel ist ein guter Moment, um zurückzublicken und nach vorne zu schauen.
Vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen. Wir freuen uns auf eine weiterhin konstruktive Zusammenarbeit und neue Impulse im neuen Jahr.

24/12/2025

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Robert-Bosch-Straße 28
Lindau
88131

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