03/05/2026
Brandereignis bei Drekopf Mönchengladbach vom 2. bis 3.5.2026
Gestern Abend gegen 23 Uhr kam es nach dem Starkregen zu einem Brandereignis auf unserem Schrottbetrieb in Mönchengladbach. Betroffen war ein größerer Lagerbestand gemischter Metalle.
Dank des schnellen Handelns von Anwohnern, die umgehend die Feuerwehr alarmierten, sowie des koordinierten und sehr umfangreichen Einsatzes der Feuerwehr und unserer Mitarbeiter konnte das Feuer zügig unter Kontrolle gebracht werden. Mitarbeitende unseres Unternehmens unterstützten die Löscharbeiten aktiv, insbesondere durch den Einsatz von Baggern, um das Material zu bewegen und Glutnester gezielt ablöschen zu können.
Persönlich vor Ort waren Thomas Haubrichs, geschäftsführender Gesellschafter, sowie Stephan Gehring, Leiter des Schrottbetriebes bei Drekopf. Ebenfalls im Einsatz waren Peter Baer und Willi Baer, beide Baggerführer bei Drekopf, sowie unser Betriebselektriker Michael Mrozik.
Zur Brandursache gibt es derzeit aus unserer Sicht erste Erklärungsansätze, die sich aus den Gesprächen vor Ort ergeben haben: Im Metallschrott enthaltene Lithium-Ionen-Batterien, die unsachgemäß entsorgt wurden und durch Feuchtigkeit einen Kurzschluss ausgelöst haben könnten, oder ein Blitzeinschlag im Zuge des Unwetters. Die endgültige Brandursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
In diesem Zusammenhang weisen wir ausdrücklich darauf hin: Die ordnungsgemäße Entsorgung von Lithium-Ionen-Batterien liegt nicht mehr in unserem Einflussbereich, sobald diese unsachgemäß im Metallschrott oder gemischten Abfall entsorgt wurden. Wir informieren regelmäßig über die erheblichen Gefahren, die von diesen Batterien ausgehen, und darüber, dass sie zwingend getrennt entsorgt werden müssen. Sind sie erst einmal im Materialstrom enthalten, lassen sie sich kaum noch identifizieren.
Das Feuer ist vollständig gelöscht. Es gab weder Personen- noch relevante Sachschäden. Nach aktuellem Stand besteht aus unserer Sicht keine Umweltgefährdung.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden im Einsatzverlauf zusätzliche Messungen durch spezialisierte Kräfte durchgeführt. Dabei konnten keine erhöhten Gefahrstoffkonzentrationen festgestellt werden.
Die Brandwache ist mittlerweile durch uns organisiert und wird bis Montagmorgen durch professionelle Kräfte vor Ort sichergestellt. Sie dient dazu, mögliche verbliebene Glutnester frühzeitig zu erkennen und sicherzustellen, dass sich wider Erwarten kein erneuter Brand entwickeln kann.
Unser besonderer Dank gilt der Feuerwehr und allen eingesetzten Hilfskräften für den hochprofessionellen und koordinierten Einsatz – sowie ganz besonders unseren Mitarbeitern, die ohne Zögern und mit großem Einsatz die ganze Nacht gearbeitet und maßgeblich zur schnellen Eindämmung beigetragen haben.
Über das gemeinsame Frühstück, das die Freiwillige Feuerwehr im Anschluss organisiert hat, haben wir uns sehr gefreut – eine wirklich wertschätzende und verbindende Geste nach diesem intensiven Einsatz.
Zum Vergleich: Das letzte größere Brandereignis bei uns lag im Jahr 2018. Das gestrige Geschehen war deutlich kleiner und konnte schnell beherrscht werden.
Das Foto zeigt den Schrottbetrieb heute am frühen Morgen.
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