16/07/2026
Halbjahr 2026 um 7,8 Prozent auf 12.900 Fälle – das ist der höchste Stand seit 2013. Das zeigt eine aktuelle Studie der Creditreform Wirtschaftsforschung aus Neuss. Nach mehreren Jahren wirtschaftlicher Stagnation und Rezession sind viele Unternehmen finanziell geschwächt. Der durch den Iran-Konflikt ausgelöste Öl- und Energiepreisschock hat die Situation zusätzlich verschärft. Auch bei den Privatpersonen stiegen die Insolvenzzahlen weiter. Im 1. Halbjahr 2026 wurden rund 38.800 Verbraucherinsolvenzen gemeldet. Das waren 2,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (37.920 Fälle).
Eine fast 100-jährige Traditionsgießerei muss zum zweiten Mal Insolvenz anmelden. Der Betrieb wird jedoch zunächst weitergeführt und es wird eine Sanierung in Eigenverwaltung angestrebt.