02/06/2025
Es gibt Momente, da spüre ich: Jetzt ist etwas anders. Nicht laut, nicht spektakulär. Aber deutlich. Wie ein leiser Riss im Alten. Der Umzug in ein neues Wohnprojekt war so ein Moment. Anstrengend, ja. Und doch: Etwas hat sich verschoben – in mir, nicht nur um mich herum. Ich bin angekommen und zugleich aufgebrochen. Veränderung im Außen – und Wandel im Inneren.
Rückblickend hatte sich dieser innere Wandel längst angekündigt. Mit der Trennung von meinem Partner und dem Ausblick in eine unsichere Zukunft. In meiner Radreise im letzten Jahr, in der Offenheit, sogar nach Berlin zu ziehen – eine Stadt, die mich fordert und zugleich lockt. In meinem Mut, ungewöhnliche Wege der Wohnungssuche zu gehen, ohne Plan B, aber mit Vertrauen. Ich habe da schon gespürt: Da will etwas Neues in mein Leben. Und ich lasse es zu – nicht aus Leichtsinn, sondern aus einem inneren Ruf heraus.
Veränderung? Ja, sicher. Neue Umgebung, neue Menschen, ein neues Zuhause. Aber mehr noch: Ich bin nicht nur umgezogen, ich bin anders geworden. Es war kein strategischer Schritt, keine klassische Lebensveränderung. Es war ein Mitgehen mit dem, was sich in mir gewandelt hat.
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Veränderung und Wandel? Und warum ist es wichtig, ihn zu verstehen – besonders für Menschen, die sich in einer Phase der persönlichen Entwicklung befinden, im Umbruch oder auf der Suche nach Sinn? Veränderung kann ich planen. Wandel nicht. Er geschieht. Und vielleicht ist es genau das, was ich – und viele andere Frauen, die ich begleite – lernen können: Nicht alles zu machen, sondern manches geschehen zu lassen. Mit Hingabe, mit Nicht-Wissen, mit Vertrauen. Genau darüber schreibe ich in meinem Blogbeitrag.