Fraigaist

Fraigaist coach und beraterin für neue urbanität. lass uns innenstadt neu denken. gemeinsam entwickeln wir visionen für dein unternehmen und deine stadt

August ✨Recap✨Was ein Monat.Das letzte Mal Sport machen mit diesem Ausblick 🥹Dem Meer tschüss sagen - immer uncool. 🌊Das...
31/08/2026

August ✨Recap✨

Was ein Monat.

Das letzte Mal Sport machen mit diesem Ausblick 🥹

Dem Meer tschüss sagen - immer uncool. 🌊

Das erste mal wieder laufen in good old rhoihesse mit diesem Ausblick 🥹

Fotografiert werden vom eigenen Sohn - der lässt mich im besten Licht erscheinen 💕

Einschulung No. 1

Einschulung No. 2

Ein Jugendfestival zu Ende planen und umsetzen.

Und so geflasht sein von dem guten Vibe der überall zu spüren war 🥹

Einen Abschied vorbereiten - denn ab Oktober geht’s zurück in die Selbstständigkeit 🤙

Kerb feiern

Schauen, was die kommenden Wochen bringen. ✨

Ich sag’s ganz ehrlich: manchmal bin ich überrascht, was in einem Monat alles passiert und was vor allem mit Kindern alles geschafft werden muss. Da müssen Abschiede und Neuanfänge begleitet, Gefühle reguliert und Ängste abgeschwächt werden. Und das ist nur die Care Arbeit. Wenn dann das größte Jahresprojekt wartet, selbst ein Neubeginn vor der Tür steht und sich so viel ändert - hui. Dann könnte man doch glatt zurück aufs SUP und ans Meer nach Kroatien. Anyways. Das letzte Bild zeigt eigentlich die Zuversicht, die ich in mir habe. Ich freue mich auf die kommenden Wochen. Denn jedem Anfang wohnt ein Zauber inne ✨

Wofür braucht eine Innenstadt eigentlich Events?Für mehr Umsatz? Für mehr Frequenz? Für ein bisschen Abwechslung?Oder vi...
24/08/2026

Wofür braucht eine Innenstadt eigentlich Events?

Für mehr Umsatz? Für mehr Frequenz? Für ein bisschen Abwechslung?
Oder vielleicht für etwas viel Grundsätzlicheres: für einen Grund, wiederzukommen.

Andernach hat dafür ein ziemlich interessantes Beispiel geschaffen.
2019 startete in der Stadt der First Friday. Seitdem wird jeden ersten Freitag im Monat die Innenstadt zur Bühne: Die Geschäfte öffnen bis 22 Uhr, dazu kommen Gastronomie, Kultur und wechselnde Mottos.

Das Entscheidende dabei ist aber nicht die lange Einkaufsnacht.
Es ist das gemeinsame Erlebnis.

Denn beim First Friday machen nicht einfach einzelne Händler ihre eigenen Aktionen. Die Innenstadt wird als Ganzes inszeniert. Ein Motto zieht sich durch die Geschäfte, Schaufenster und Straßen. Mal wird es zum Hippiemarkt, mal zum Orientbasar, mal zur Fashion Week. Dazu kommen Musik, Kulinarik, Aktionen und immer wieder neue Ideen.

Aus einem Freitagabend wird so ein Anlass, in die Innenstadt zu gehen – und dort zu bleiben.

Und genau darin liegt für mich die spannende Lektion:
Eine lebendige Innenstadt entsteht nicht allein dadurch, dass möglichst viele Geschäfte geöffnet haben. Sie entsteht, wenn unterschiedliche Akteure etwas gemeinsam auf die Beine stellen.

In Andernach ist dafür vor allem die Aktionsgemeinschaft Andernach Mitte ein wichtiger Motor. Händlerinnen und Händler entwickeln die Aktionen gemeinsam und setzen die jeweiligen Mottos in ihren Geschäften um. Unterstützt wird der First Friday von Andernach.net.

Dass dieses Zusammenspiel funktioniert, zeigen inzwischen auch die Ergebnisse: Eine Studie der Hochschule Koblenz ermittelte eine Wiederempfehlungsrate von 92 Prozent. 2025 wurde der First Friday außerdem mit dem 1. Platz des Innenstadtpreises Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.

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Wofür eine Stadt steht – das kann offensichtlich sein. Oder ganz bewusst geschaffen werden.Andernach hat sich für Letzte...
17/08/2026

Wofür eine Stadt steht – das kann offensichtlich sein. Oder ganz bewusst geschaffen werden.

Andernach hat sich für Letzteres entschieden.

2010 stand die Stadt vor der Frage, wie öffentliche Grünflächen attraktiver gestaltet werden können, ohne dass die Pflegekosten weiter steigen. Statt Blumenbeete anzulegen, entstand eine ungewöhnliche Idee: die Essbare Stadt.

Seitdem wachsen auf öffentlichen Flächen Gemüse, Kräuter und Obst. Die Ernte ist ausdrücklich für die Bürgerinnen und Bürger bestimmt. Der Leitsatz lautet bis heute: „Pflücken erlaubt.“

Doch die Essbare Stadt ist weit mehr als ein Gartenprojekt. Sie verbindet Nachhaltigkeit, Umweltbildung, soziale Teilhabe und Stadtentwicklung. Und sie zeigt, wie aus einer Idee ein echtes Markenzeichen werden kann.

Genau deshalb besuchen wir Andernach am 2. Oktober bei unserer Stadtexkursion „Zu Gast in … Andernach“.

Wir wollen verstehen, wie die Essbare Stadt entstanden ist, was sie erfolgreich gemacht hat und wie eine Kommune es schafft, über viele Jahre an einer solchen Vision festzuhalten.

Denn die eigentliche Frage lautet: Wie wird aus einer Idee Identität?

Alle Infos zur Exkursion findet ihr in der Bio.

Ich liebe Städtetripps 😍 ich finde, es gibt kein besseres Lernen, als das Selber-Erleben! Tübingen stand schon lang auf ...
28/05/2026

Ich liebe Städtetripps 😍 ich finde, es gibt kein besseres Lernen, als das Selber-Erleben!

Tübingen stand schon lang auf meiner Liste und nun war ich da. Hier meine learnings:

Dinge, die Tübingen anders macht und die es auszeichnen:

• Tübingen ermöglicht und probiert aus. Beheizte Fahrradbrücken, ein Tunnel nur für Fußgänger*innen und Radfahrende - Tübingen ist unkonventionell und von den learnings können auch andere Städte profitieren

• Tradition trifft Moderne. Stocherkäne beleben den Neckar genauso wie Stand up Paddeling und Tretboote. Alteingesessene Stores und Gastronomien reihen sich an Pop ups und Trend Kitchen. Dieses Zusammenspiel belebt die Stadt.

• Tübingen reguliert - zum Beispiel die Plätze für die Käne oder das Parken in der Innenstadt. Das führt dazu, das weder an Land noch auf dem Wasser wahnsinnig viel los ist. Die Innenstadt ist ruhig und eindeutig nicht autofreundlich. 🤩 Auch das Parken in den Randgebieten kostet - und sorgt für die Gegenfinanzierung manch eines Projekts.

• Tübingen leistet sich Schönheit. Die Blumen auf der Neckarbrücke sollten aus Kostengründen in diesem Jahr nicht gepflanzt werden. Letztlich wurden sie es doch. Aus Gründen des Tourismus und der Gestaltung der Innenstadt. Solche - durchaus kontroversen - Beschlüsse führen dazu, dass Tübingen sich von anderen Städten abhebt.

Dinge, für die Tübingen nichts kann - die es aber trotzdem auszeichnen:

• Die Stadt wurde im zweiten Weltkrieg nicht zerstört, sodass wahnsinnig viele alte Häuser das Stadtbild ausmachen.

• Tübingen ist mit über 20.000 Studierenden aus aller Welt eine wahnsinnig junge und weltoffene Stadt - und das merkt man überall.

• Die Lage der Stadt mit viel Grün drum herum ist idyllisch und führt dazu, dass sie von vielen Tourist:innen frequentiert wird.

• Zwar muss die Stadt sparen - wie viele andere Kommunen - aber man merkt: hier gab es bis vor Kurzem viel Geld für Stadtentwicklung.

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Manchmal wissen die ganz Kleinen am besten, wie die Welt funktioniert 💕Vor ein paar Tagen unterhielt ich mich mit meiner...
21/05/2026

Manchmal wissen die ganz Kleinen am besten, wie die Welt funktioniert 💕

Vor ein paar Tagen unterhielt ich mich mit meiner Tochter über Freundschaft. Ein Mädchen aus ihrer Klasse ist ihre beste Schulfreundin (es gibt noch Kita-Freundinnen, Nachbars-Freundinnen, Cousinen-Freundinnen und Freundinnen, die Töchter von Papas und Mamas Freund:innen sind ☝️)

Als ich sie fragte: ‚Bist du denn auch ihre beste Freundin?‘ antwortete meine Tochter: ‚Nein, aber das ist doch auch egal. Wichtig ist doch, dass sie MEINE beste Freundin ist und ich sie gern habe.‘

Schon allein diese Antwort beeindruckte mich. 🥹

Später am Tag fragte ich meinen Sohn, wie er das so sieht. Und er teilte die Meinung seiner Schwester.

In diesem Moment musste ich daran denken, dass es immer heißt: man kann so viel von (den eigenen) Kindern lernen.

Ja, das stimmt. Wie sie auf die Welt blicken, auch Menschen, Tiere und ihr Umfeld - das ist ein ganz besonderer Blick. Umso wichtiger ist, die Kleinen unserer Gesellschaft ernst zu nehmen, Ihnen beizubringen, was Selbstwirksamkeit bedeutet und sie dabei zu begleiten, mündige und empathische Erwachsene zu werden. 🫂

Welche Kinder-Antwort hat euch zuletzt erstaunt?





Hi, ich bin Judith und begleite Menschen, Städte und Organisationen dabei, Zukunftsräume zu gestalten – mutig, gemeinschaftlich und machbar.

👉 Lass uns gern vernetzen, wenn dich das Thema auch bewegt.

Jepp. Wir sollten öfter zurückschauen 🔙Letzte Woche habe ich mich mit einem Angebot für ein Stadtentwicklungsprojekt bes...
18/05/2026

Jepp. Wir sollten öfter zurückschauen 🔙

Letzte Woche habe ich mich mit einem Angebot für ein Stadtentwicklungsprojekt beschäftigt und dabei fiel mir mal wieder auf:

Ausschreibungen und Anfragen gehen häufig davon aus, dass man heute den gesamten Prozess vorherdenken kann 🤯

Ich frag mich, woher das kommt? Liegt es an den Auftraggeber:innen, die heute schon wissen wollen, was im Prozess auf sie zukommt?

Oder an den Agenturen und Dienstleister:innen, die durch eine solche Vorstrukturierung ihre Expertise zeigen wollen?

Für mich ist Fakt: Ein Stadtentwicklungsprozess mit so vielen Komponenten, Interessensgruppen, offenen Fragen und Zielvorstellungen kann nicht von vorn bis hinten geplant sein. Und das zeigt ja auch die Praxis. Meist werden kurz nach der Vergabe schon die ersten Anpassungen vorgenommen.

Aber warum ziehen wir den Prozess dann so auf? Warum machen wir es Dienstleister:innen und Agenturen so schwer mit dieser umfassenden Vergabe? Und lassen dem Prozess so wenig Raum? Warum gestalten wir ihn nicht transparent und von vorn herein in Etappen? Durch das Zurückschauen auf die bisherigen Erkenntnisse im Prozess und ein Anpassen des weiteren Verlaufs?

Wie seht ihr das? Seit ihr Team ‚Plan von A bis Z’ oder eher Team ‚Trust The Process‘?





Hi, ich bin Judith und begleite Menschen, Städte und Organisationen dabei, Zukunftsräume zu gestalten – mutig, gemeinschaftlich und machbar.

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Wann wohnen wir? Und wann leben wir? Ich war heute Abend in Sachen guter Nachbarschaft unterwegs. 🤝 Das  lud zum Gespräc...
12/05/2026

Wann wohnen wir? Und wann leben wir?

Ich war heute Abend in Sachen guter Nachbarschaft unterwegs. 🤝 Das lud zum Gesprächsabend und ich konnte meinen Horizont erweitern.

Was führt dazu, dass Menschen in Gemeinschaft leben? Und was haben wir überhaupt davon, das zu tun?

Immer mehr Menschen leben in Ein-Personen-Haushalten. Kleine Familien und Alleinerziehende leben weit weg von ihrer Kernfamilie. Wohnraum wird teurer und manch einen Raum braucht man nicht allzu oft und könnte auch geteilt werden. Die Einsamkeit in der Gesellschaft steigt. Wir sind häufig zusammen einsam.

Um dem etwas entgegenzusetzen oder Dinge zu befördern, braucht es eine gute Gemeinschaft, um einander zu helfen, voneinander zu profitieren und Ressourcen zu schonen.

All das kann zum einen durch Architektur gefördert werden.

Gemeinschaftsflächen fördern das Miteinander.

Zugänge, die durch ein Wohngebiet führen, fördern die Begegnungen (anstatt anonyme Aufgänge aus Tiefgaragen).

Eine zugewandte Architektur fördert den Austausch.

Gleichzeitig müssen Flächen gemeinschaftlich belebt werden. Es braucht Projekte für Gemeinschaft.

Das gemeinsame Gärtnern, Konzerte in Hinterhöfen, Sharing-Events oder Diskursformate. All das macht die architektonischen Flächen zu einem genutzten Lebensraum.

Weiter in den Kommentaren ⬇️

Kleiner reminder neben all dem gehustle Dinge zu tun, die DIR gut tun 🤝Ich bin Profi darin, mich selbst in die zweite Re...
07/05/2026

Kleiner reminder neben all dem gehustle Dinge zu tun, die DIR gut tun 🤝

Ich bin Profi darin, mich selbst in die zweite Reihe zu stellen. Irgendwas ist doch immer wichtiger, als das eigene Wohlbefinden, die eigene Meinung oder der eigene Plan.

Aber nein. Diesen Profi-Status will ich nicht mehr. Daher war ich heute beim Frisör. Obwohl ich auch hätte arbeiten können. Obwohl die to dos sich häufen. Obwohl es ein Luxus ist.

Tat gut. Nicht nur die Kopfmassage. Auch die Gewissheit: DAS mach ich nur für mich.

Hab also doch was zu sagen: Ich war heut beim Frisör. Und das was genau richtig für mich. 🫅





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Für wen ist Stadt? Für alle! 🌈Letzte Woche hatte ich den Newsletter von urban.policy: Büro Mary Dellenbaugh-Losse im Pos...
04/05/2026

Für wen ist Stadt? Für alle! 🌈

Letzte Woche hatte ich den Newsletter von urban.policy: Büro Mary Dellenbaugh-Losse im Postfach. Darin ging es um die gendegerechte Stadt. Ein wahnsinnig interessantes Thema über das ich mir (obwohl ich Frau und Mama bin) noch nicht allzu viele Gedanken gemacht habe.

Das habe ich jetzt mal nachgeholt und in einem Post zusammengefasst, wie ich Stadt erlebe und wie wir aus meiner Sicht auf sie blicken sollten.

Es gibt so viele Perspektiven, die in der Stadtentwicklung und -Belebung nicht mitgedacht werden. Doch aus meiner Sicht ist eine Berücksichtigung dieser keine Frage, sondern ein Muss. Wenn wir das mit der Transformation unserer Städte ernst meinen, müssen wir Stadt aus unterschiedlichen Blickwinkeln sehen. Damit sie für viele ist.

👶🏾🧑🏽‍🦽👴👵👩🏼‍🦱🧕🧝🧔‍♀️👱🏼‍♀️👩‍🦯🤰👩🏿‍🦱🧑🏽‍🦰🧑🏽‍🦳🏳️‍🌈





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Nerven die anderen? Sinkt der Fokus? Oder woran liegt es? 🤨Menschen verhalten sich laut einer aktuellen Studie der Unive...
30/04/2026

Nerven die anderen? Sinkt der Fokus? Oder woran liegt es? 🤨

Menschen verhalten sich laut einer aktuellen Studie der University of Oxford, der Universität Santiago de Chile und dem College of William and Mary in Williamsburg mit der Zeit weniger kooperativ.

Die Studie untersuchte über einen Zeitraum von fünf Jahren die Zusammenarbeit bei Mikrokrediten in Sierra Leone. Mit der Zeit sank die Kooperation, Kredite wurden nicht zurückgezahlt - auch wenn Projekte gut liefen.

Laut der Studie liegt dies allen voran an der Motivation, die mit der Zeit sinkt. Dies führt dazu, dass sich die Leute nicht mehr so einbringen.

Werden die Menschen an den positiven Impact erinnert, an die Vorzüge und das Gemeinwohl, steigt die Bereitschaft wieder. Auch eine gute Kommunikation, die Sichtbarkeit von positiven Ergebnissen und Sanktionen halten sie hoch.

☝️ Ich finde, daraus kann man viele Rückschlüsse auf Stadtentwicklungsprojekte ziehen.

1️⃣ Menschen müssen erleben, dass das, was sie tun, einen Impact hat.

2️⃣ Projekte können, falls die Motivation abfällt, noch einmal neu ausgerichtet werden, um die Motivation zu stabilisieren.

3️⃣ Menschen müssen daran erinnert werden, warum sie Dinge tun und was Projekte für sie, die Gemeinschaft, die Stadt bedeuten.

4️⃣ Die intrinsische Motivation kann ein Hebel sein, den es bei Projekten zu stärken gilt.

5️⃣ Menschen müssen gut und transparent angesprochen und mitgenommen werden, um sich dauerhaft einbringen zu wollen.

6️⃣ Gruppendynamiken sollten mitbedacht und gesteuert werden. „Mitschwimmer:innen“ müssen anders angesprochen und motiviert werden, als Vorreiter:innen.

Welche Dinge würdet ihr noch ergänzen? Den Link zur Studie findet ihr in den Kommentaren. 👇




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