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Winderl + Partner 30+ Jahre Führungskräftecoach
Gute Führung kommt von innen
📚 Autorin "Persönlichkeit führt"

MEIN TEAM HÖRT EINFACH NICHT AUF MICH.Diesen Satz sagte mir eine Führungskraft im Coaching.Sie war richtig genervt. Vor ...
20/10/2026

MEIN TEAM HÖRT EINFACH NICHT AUF MICH.

Diesen Satz sagte mir eine Führungskraft im Coaching.

Sie war richtig genervt. Vor allem aber war sie müde davon, ständig hinterherzulaufen.

Absprachen wurden nur eingehalten, wenn sie nachfragte.
Ideen kamen meistens von ihr.
Bei Problemen warteten die Mitarbeitenden darauf, dass sie eine Lösung vorgab.

Also machte sie immer mehr selbst.

"Ich habe das Gefühl, ich muss ständig anschieben. Wenn ich es nicht mache, passiert einfach nichts!"

Das Interessante war: Sie hatte ein wirklich gutes Team.
Erfahrene Mitarbeiter:innen, fachlich stark, einige schon seit Jahren dabei.

Warum also dieses Verhalten?

Im Coaching haben wir uns ihre letzten Wochen angeschaut. Gespräche, Entscheidungen und Situationen, die immer wieder ähnlich abliefen.

Dabei wurde sichtbar, was ihr selbst vorher gar nicht aufgefallen war.

Sie wollte ihrem Team mehr Eigenverantwortung geben. Das ist super und genau richtig.
Ihr Führungsverhalten hatte über lange Zeit aber genau das Gegenteil antrainiert.

Das war erst einmal unangenehm.

Denn plötzlich ging es nicht mehr darum, wie sie ihre Mitarbeiter motivieren kann.
Es ging um ihre eigene Rolle.

Was wir verändert haben, war kein neues Tool und kein Workshop fürs Team.
Sondern ein Muster in ihrer eigenen Führung.
Die Reaktion ihres Teams hat sie überrascht.

Vielleicht kennst Du diesen Gedanken:
"Warum muss eigentlich immer alles von mir kommen?"

Dann lohnt sich ein Blick darauf, was Dein Team im Alltag von Dir gelernt hat.
Manchmal liegt dort eine Antwort, mit der man nicht gerechnet hat.

Der Oktober ist bei mir ausgebucht. Für den November öffne ich jetzt wieder 2 Plätze für ein erstes Gespräch. Wenn Du aus dem Dauer-Anschieben raus willst, schreib mir.

"WIR MACHEN DAS SCHON SEIT JAHREN SO. UND ES LIEF DOCH IMMER GUT!"Du willst einen neuen Ablauf einführen. Du hast alles ...
18/10/2026

"WIR MACHEN DAS SCHON SEIT JAHREN SO. UND ES LIEF DOCH IMMER GUT!"

Du willst einen neuen Ablauf einführen. Du hast alles vorbereitet, eine Schulung organisiert, die Vorteile klar auf dem Tisch.

Und dann sitzt Du vor deinem Team und siehst schon in den ersten Minuten:
Lange Gesichter. Keine Lust.

Einer hinterfragt jeden Punkt.
Der Nächste erklärt, warum das in der Praxis eh nicht funktioniert.
Und die Kollegin, die seit 15 Jahren dabei ist, sagt:
"Wir haben es bisher auch ohne geschafft."

Willkommen bei einer der Situationen, die Führungskräfte regelmäßig unterschätzen.

Für DICH ist es ein besserer Prozess.
Für Dein Team bedeutet es erstmal:
Ich muss alles neu lernen. Meine Routine funktioniert nicht mehr. Und meine bisherige Arbeit war wohl falsch.

Kein Wunder, dass da Gegenwind kommt.

Eine Führungskraft sagte mir letztens im Coaching:
"Ich habe ihnen bis ins Detail erklärt, WARUM wir das machen. Ich renne trotzdem gegen eine Wand."

Und was machst Du dann? Du erklärst noch mehr. Noch eine Schulung. Noch mehr Unterlagen.

Doch der Widerstand bleibt.

Denn Menschen lehnen Veränderung nicht ab, weil sie den Sinn nicht verstanden haben. Manchmal steckt etwas ganz anderes dahinter.

Und wenn Du diesen Punkt übersiehst, kannst Du zehnmal schulen. Danach läuft trotzdem alles wie vorher.

Eine Veränderung durchzusetzen und ein Team dazu zu bringen, sie wirklich mitzutragen, sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.

Im Coaching schauen wir genau hin: Woher kommt der Widerstand wirklich? Und wie gehst Du damit um, ohne bei jedem Gegenargument deine Entscheidung wieder zur Diskussion zu stellen?

Damit aus "Warum sollen wir das anders machen?" ein "Okay, wie setzen wir es um?" wird.

Wenn Du gerade genau da stehst, melde Dich bei mir. Mit über 30 Jahren Expertise als Coach für Führungskräfte begleite ich Dich dabei, Veränderungen so zu führen, dass Dein Team sie wirklich unterstützt.

URLAUB ABGELEHNT UND WENIGE TAGE SPÄTER LIEGT DIE KRANKMELDUNG AUF DEINEM SCHREIBTISCH.Der Mitarbeiter möchte Urlaub. Au...
15/10/2026

URLAUB ABGELEHNT UND WENIGE TAGE SPÄTER LIEGT DIE KRANKMELDUNG AUF DEINEM SCHREIBTISCH.

Der Mitarbeiter möchte Urlaub. Ausgerechnet in einer Woche, in der es personell ohnehin schon eng ist.

Du prüfst alles, versuchst zu schieben. Es geht nicht.
Also lehnst Du ab.

Die Begeisterung hält sich in Grenzen.
Ein paar Tage später kommt die Krankmeldung. Genau für den Zeitraum.

Eine Führungskraft sagte mir dazu im Coaching:
"Natürlich weiß ich nicht, ob er wirklich krank ist. Aber soll ich jetzt so tun, als würde ich mir dabei nichts denken?"

Schwierige Situation.

Denn vielleicht ist der Mitarbeiter tatsächlich krank. Gleichzeitig musst Du den Ausfall auffangen und merkst, dass die Geschichte auch im Team Fragen aufwirft.

Wie reagierst Du jetzt?

Ganz wichtig an dieser Stelle: Eine Krankmeldung ist zu akzeptieren. Punkt.
Du darfst niemals unterstellen, dass ein Mitarbeitender krankfeiert.

Was Du aber nicht unter den Teppich kehren solltest, ist die Wirkung.

Im Team entstehen Fragen. Bei Dir entsteht Unsicherheit. Und beim Mitarbeiter vielleicht das Gefühl, nicht gesehen worden zu sein.

Genau darüber solltest Du nach seiner Rückkehr sprechen. Nicht über seine Erkrankung, sondern über Eure Beziehung. Wie geht Ihr mit Enttäuschung um? Und wie stellt Ihr sicher, dass Ihr auch bei unterschiedlichen Interessen gut im Gespräch bleibt?

Entscheidend ist, WIE Du dieses Gespräch eröffnest. Ein paar unüberlegte Sätze reichen, damit aus einer ohnehin schwierigen Situation ein handfester Konflikt wird.

Solche Gespräche gehören zu den Momenten, die für Dich als Führungskraft unangenehm werden können. Sie gehören aber auch zu den Momenten, in denen Du Haltung zeigen musst.

Wie würdest Du reagieren: ansprechen oder abhaken?

Wenn Du solche heiklen Gespräche souverän und menschlich führen willst, melde Dich bei mir. Mit über 30-jähriger Expertise als Coach für Führungskräfte begleite ich Dich dabei.

GESTERN KOLLEG:IN. HEUTE FÜHRUNGSKRAFT.Und plötzlich fühlt sich derselbe Raum ganz anders an.Gestern hast Du noch mitgel...
13/10/2026

GESTERN KOLLEG:IN. HEUTE FÜHRUNGSKRAFT.

Und plötzlich fühlt sich derselbe Raum ganz anders an.

Gestern hast Du noch mitgelacht, wenn über die Führungsebene geschimpft wurde.
Du kanntest den Flurfunk. Wusstest, wer mit wem nicht kann.
Hast vielleicht selbst gesagt: "Wenn ich hier was zu sagen hätte, würde ich einiges anders machen."

Jetzt hast Du was zu sagen.

Und jetzt wird es unangenehm. Denn aus Kollegen werden Mitarbeitende, aber die alten Beziehungen verschwinden nicht über Nacht.

Die eine erwartet weiterhin, dass Du ihr Dinge erzählst, die Du jetzt für Dich behalten musst.
Der andere nimmt Deine Ansage nicht ganz ernst, weil Ihr vor zwei Wochen noch gemeinsam über genau solche Ansagen gelästert habt.
Und bei einem Konflikt merkst Du: Ich kann mich nicht mehr einfach auf eine Seite stellen.

Viele machen an diesem Punkt einen von zwei Fehlern:
Entweder sie bleiben zu sehr Kolleg:in, weil sie niemandem vor den Kopf stoßen wollen.
Oder sie werden plötzlich besonders streng, um zu beweisen, dass sie jetzt Führungskraft sind.

Beides macht den Rollenwechsel unnötig schwer.

Du musst nicht über Nacht ein anderer Mensch werden.
Aber Du musst klar machen, was sich verändert hat.
Was Du erwartest. Wofür Du Verantwortung trägst. Und wo heute Grenzen liegen, die es gestern noch nicht gab.

Manche werden das gut finden. Andere erstmal nicht.
Auch das gehört zu souveräner Führung dazu.

Was war für Dich schwieriger: Führungskraft zu werden oder nicht mehr nur Kolleg:in zu sein?

FÜHRUNG ODER NUR VERWALTUNG?Wenn Dein Team wegen jeder Kleinigkeit zu Dir kommt, läuft etwas schief.Nicht bei ihnen. Son...
11/10/2026

FÜHRUNG ODER NUR VERWALTUNG?

Wenn Dein Team wegen jeder Kleinigkeit zu Dir kommt, läuft etwas schief.
Nicht bei ihnen. Sondern bei Deiner Führung.

Jede Mail über Deinen Tisch.
Jede Entscheidung durch Dich.
Bei jedem Fehler mischst Du Dich ein.
Du bist 2 Tage nicht da … und die Hälfte bleibt liegen.

Dein Team arbeitet nicht selbstständig. Es hat gelernt, auf Dich zu warten.

Das sehe ich grad in jedem zweiten Coaching: Kontrolle erzeugt keine Sicherheit, sondern Absicherung.

Was passiert mit Menschen, deren Arbeit ständig kontrolliert wird?
Sie sichern sich ab.
"Bevor ich Ärger bekomme, frage ich lieber nochmal."

Kein Wunder, dass keiner mitdenkt. Mitdenken funktioniert nur, wenn Menschen auch entscheiden dürfen.

Klar braucht ein Team Führung. Es muss klar sein, was Du erwartest, wohin Ihr wollt und wer wofür verantwortlich ist.

Aber danach musst Du Deine Leute auch arbeiten lassen.

Besonders spannend wird es, wenn etwas schiefgeht.
Ein Kunde springt ab. Eine Entscheidung kostet Geld.

Was passiert dann bei Euch?
Wird ein Schuldiger gesucht? Oder sprecht Ihr offen darüber, was Ihr daraus lernt?

Du kannst hundertmal von Fehlerkultur sprechen. Wenn beim ersten echten Fehler die Stimmung im Keller ist, war es nur ein schönes Wort.

Du hast gute Fachkräfte eingestellt, um ihre Kompetenz zu nutzen.
Also lass sie sie auch nutzen.

Frage an Dich: Könnte Dein Team eine Woche richtig gut arbeiten, wenn Du nicht erreichbar wärst?

WARUM DAS "INNERE KIND" IM MEETING IMMER DABEI IST.Deine Mitarbeitenden sind erwachsen. Ihre Kindheit sitzt trotzdem mit...
08/10/2026

WARUM DAS "INNERE KIND" IM MEETING IMMER DABEI IST.

Deine Mitarbeitenden sind erwachsen. Ihre Kindheit sitzt trotzdem mit im Meeting.

Wir sprechen viel über Fachkräftemangel, Qualifikation und Berufserfahrung.
Wenig darüber, was Menschen aus ihrer Kindheit mit zur Arbeit bringen.

Wer früh gelernt hat, dass Widerspruch Ärger bedeutet, sagt auch mit 35 vielleicht lieber Ja, obwohl er anders denkt.

Wer für Fehler beschämt wurde, versucht später möglicherweise, Fehler zu verstecken.

Wer Anerkennung nur für Leistung bekam, arbeitet weiter, obwohl längst eine Grenze erreicht ist.

Du kannst also eine fachlich brillante Person vor Dir haben und trotzdem erleben: Sie zieht sich zurück, sichert sich übermäßig, weicht Konflikten aus oder geht bei Kritik sofort in die Verteidigung.

Das sagt nichts über ihre fachliche Kompetenz aus.
Menschen bringen mehr mit als ihren Lebenslauf.

Wenn Du willst, dass Menschen Verantwortung übernehmen, ihre Meinung sagen und Fehler früh ansprechen, reicht es nicht, ihnen zu sagen, dass sie das dürfen.

Sie müssen erleben, dass es wirklich sicher ist.
Dass ein Nein vollkommen OK ist.
Dass eine andere Meinung kein persönlicher Angriff ist.
Dass ein Fehler nicht den eigenen Wert infrage stellt.

Die Qualität von Führung zeigt sich daran:
Was dürfen Menschen in Deiner Gegenwart sagen, ohne Angst vor Deiner Reaktion haben zu müssen?

Manchmal ist der stillste Mitarbeiter im Raum nicht deshalb so ruhig, weil er nichts zu sagen hat.
Sondern weil er vielleicht sehr früh gelernt, wann es besser ist, still zu sein.

DARAN ERKENNE ICH, DASS DU EINE STARKE FÜHRUNGSKRAFT BIST.In meinem letzten Post ging es darum, wann ein Gespräch mit ei...
06/10/2026

DARAN ERKENNE ICH, DASS DU EINE STARKE FÜHRUNGSKRAFT BIST.

In meinem letzten Post ging es darum, wann ein Gespräch mit einem Mitarbeitenden wirklich gut ist. Heute gehe ich einen Schritt tiefer.

Denn an einem Gespräch mit Deinen Mitarbeitenden erkennst Du, wie gut Du tatsächlich führst.

Ich achte dabei auf 3 Dinge:

1. Wie viel redest Du selbst?
Wenn Deine Mitarbeitenden hauptsächlich zuhören, während Du erklärst und Lösungen vorgibst, hast DU alle Punkte besprochen. Aber hast Du wirklich etwas erfahren?
Eine starke Führungskraft hält es aus, Fragen zu stellen und danach still zu sein.
Oder wie es mein Coaching-Ausbilder nannte: eine fragende Haltung einzunehmen.
Auch dann, wenn Du glaubst die Antwort schon zu kennen.

2. Wie ehrlich ist Dein Mitarbeiter mit Dir?
Sagt er Dir auch Unangenehmes?
Traut er sich, eine Entscheidung zu hinterfragen?
Spricht er Fehler an?
Kann er sagen: Ich bin überfordert, ich sehe das anders, ich brauche Unterstützung?
Vertrauen erkennst Du nicht daran, wie freundlich ein Gespräch läuft. Sondern daran, wie viel Wahrheit Platz hat.

3. Womit geht er raus?
Bei richtig guten Führungskräften kommen Mitarbeitende mit einem Problem rein und gehen mit einer eigenen Idee wieder raus. Die Führungskraft hat die Lösung nicht serviert. Sie hat die richtigen Fragen gestellt.

Dein Job ist irgendwann nicht mehr, überall die klügste Antwort zu haben.
Dein Job ist es, Menschen so zu führen, dass sie ihre eigenen Antworten entwickeln.

Wenn Deine Mitarbeitenden Dir offen widersprechen können, Verantwortung übernehmen, eigene Lösungen entwickeln und nach einem Gespräch klarer sind als vorher, dann machst Du als Führungskraft schon sehr viel richtig.

Ein kleiner Hinweis: Für Oktober vergebe ich nur noch 2 Plätze für ein kostenfreies Strategiegespräch. Wenn Du einen willst, schreib mir per DM KLARHEIT.

DEIN TEAM SAGT DIR IMMER OFFEN, WAS ES DENKT?Da wäre ich vorsichtig.Denn Ruhe im Team kann sich verdammt gut anfühlen.Ke...
04/10/2026

DEIN TEAM SAGT DIR IMMER OFFEN, WAS ES DENKT?

Da wäre ich vorsichtig.

Denn Ruhe im Team kann sich verdammt gut anfühlen.
Keine Diskussionen.
Keine Widerstände.

Entscheidungen werden akzeptiert.
Läuft also.

Oder?

Ich habe irgendwann gemerkt, wie schnell wir als Führungskräfte Gespräche übernehmen.

Ein Mitarbeitender äußert seine Bedenken und schon erklären wir.

Jemand hinterfragt eine Entscheidung und wir liefern natürlich die Hintergründe.

Ein Problem landet auf unserem Tisch und kurze Zeit später liegt die Lösung daneben.

Alles gut gemeint.
Nur hören Menschen irgendwann auf, ihre Gedanken mit uns zu teilen.

Sie haben längst verstanden, wie viel Raum ihre Meinung in Wahrheit bekommt.
Also werden Gespräche kürzer.

Okay.
Machen wir so.
Passt.

Und als Führungskraft gehst Du aus dem Gespräch und denkst:
Gut geklärt.

Während das eigentliche Gespräch vielleicht zehn Minuten später, nur ohne Dich und hinter Deinem Rücken, stattfindet.

Mit den Jahren hat sich meine Sicht auf Führung verändert.

Heute interessiert mich viel mehr:
Wie viel erfahre ich eigentlich, bevor ICH selbst anfange zu reden?

Und:
Traut sich mein Gegenüber, mir etwas zu sagen, das ich überhaupt nicht gerne höre?

Genau solche Gespräche sind wertvoll.

Zustimmung fühlt sich gut an.
Ehrlichkeit jedoch bringt Dich als Führungskraft nachhaltig weiter.

Was ist Deine Meinung dazu?

WAS TUST DU, WENN DEIN MITARBEITER RECHT HAT UND DU NICHT?Tja, genau dann zeigt sich für mich emotionale Reife in Führun...
01/10/2026

WAS TUST DU, WENN DEIN MITARBEITER RECHT HAT UND DU NICHT?

Tja, genau dann zeigt sich für mich emotionale Reife in Führung.

Eine Entscheidung zurückzunehmen, hinter der man vorher überzeugt stand, ist unangenehm. Genauso wie zuzugeben, dass man etwas übersehen hat oder dass die Idee eines Mitarbeitenden schlicht besser ist als die eigene.

Ja, das kratzt manchmal am Ego.

Aber an einer Entscheidung festzuhalten, nur weil sie von mir kam, macht mich nicht stärker.

Manchmal muss ich sagen können:
"Ich habe mich einfach geirrt."
"Dein Einwand war berechtigt."
"Lass uns das anders machen."

Auch um Hilfe zu bitten gehört für mich dazu.

Gute Führung bedeutet nicht, jederzeit alles im Griff zu haben. Es bedeutet auch, sich selbst korrigieren zu können und trotzdem klar zu bleiben.

Am Ende zählt nicht, wer recht hatte.

Es zählt, was das Team und die Sache weiterbringt.

Übrigens: Im Oktober habe ich nur 3 Plätze für ein kostenfreies Strategiegespräch frei. Schreib mir per DM das Wort KLARHEIT, wenn Du einen davon möchtest.

WARUM DER SATZ "WIR SIND HIER ALLE AUF AUGENHÖHE" IN DER FÜHRUNG GEFÄHRLICH SEIN KANNEs ist verrückt, wie viele Führungs...
29/09/2026

WARUM DER SATZ "WIR SIND HIER ALLE AUF AUGENHÖHE" IN DER FÜHRUNG GEFÄHRLICH SEIN KANN

Es ist verrückt, wie viele Führungskräfte es völlig okay finden, wenn ihr Team mit ihnen umgeht wie mit einem Kumpel.

Man sitzt zusammen, macht Witze.
Erzählt sich auch mal private Dinge.
Alle sind per Du.

Und die Führungskraft denkt:
"Wir haben ein richtig gutes Verhältnis."

Ja. Kann sein.

Aber dann kommt der Moment, in dem Du als Führungskraft etwas ansprechen MUSST.

Jemand liefert nicht ab.
Eine Grenze wird überschritten.
Du musst eine Entscheidung treffen, die nicht jedem gefällt.

Hier merkst Du, dass diese ganze Kumpel-Dynamik gar nicht so praktisch ist.

Denn ein Mitarbeitender muss Dich nicht als Freund sehen.

Er darf Dich sympathisch finden, darf gerne mit Dir lachen.
Er darf sich auch bei Dir wohlfühlen.

Aber er sollte trotzdem wissen:
Du bist nicht sein Kumpel. Du bist seine Führungskraft.

Genau diese Unterscheidung fällt vielen schwer. Das ist Rollenklarheit.

Wenn Du ständig dazugehören willst, wird es irgendwann schwierig, voranzugehen.

Du kannst nahbar sein, ohne Dich zum Teil des Teams machen zu müssen. Führung heißt nicht, kühl oder unnahbar zu sein.

Gute Führung kommt von Innen.

Du willst nahbar führen, ohne Deine Rolle zu verwässern? Lass uns sprechen.

Als Expertin für Kommunikation im Team zeige ich Dir, wie Du Klarheit schaffst, ohne die Verbindung zu verlieren. Melde Dich und schreib mir per DM.

Adresse

Lichtenauer Str. 9
Mannheim
68239

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