Bestattungs-Institut Bühn

Bestattungs-Institut Bühn Im Bestattungs-Institut Bühn steht der Mensch im Mittelpunkt. Wir sind kompetenter Gesprächspartner und Begleiter im Trauerfall und in der Vorsorge.

WEIL DER MENSCH DEN MENSCHEN BRAUCHT
Das Bestattungsinstitut Bühn ist rund um die Uhr für Sie da, 24h telefonisch erreichbar. Wir begleiten Sie vor, während und nach der Bestattung. Abschiedsritutale, eigene Hauskapelle und Caféteria, Trauerredner, Bestattungsvorsorge. Ihr Vertrauen ist wertvoll, wir gehen gut damit um.

Meine Oma hat immer gesagt: „Wenn es still ist, schmeckt es allen.“Heute war es bei uns für einen Moment ganz still in u...
17/06/2026

Meine Oma hat immer gesagt: „Wenn es still ist, schmeckt es allen.“

Heute war es bei uns für einen Moment ganz still in unserem Büro. ❤️

Eine Familie, die wir begleiten durften, hat sich persönlich bei uns bedankt – mit einer lieben Karte und einem selbstgebackenen Kuchen.

Während wir den Kuchen im Team gemeinsam genossen haben, war es für einen Moment ganz ruhig. Und unsere neuen Auszubildenden staunten: „Wow! Der ist ja selbst gebacken!“

Ich musste lächeln und habe ihnen erklärt, dass so etwas tatsächlich immer mal wieder vorkommt – wenn man seine Arbeit als Bestatter mit Herz und Engagement macht.

Solche Gesten gehen direkt ins Herz. Sie zeigen uns, wie viel Vertrauen, Menschlichkeit und Verbundenheit in unserer Arbeit liegen. Dafür sind wir sehr dankbar.

Ich möchte ihn so in Erinnerung behalten, wie....
17/06/2026

Ich möchte ihn so in Erinnerung behalten, wie....

„So einen Bestatter wie Sie bräuchte es in jedem Ort.“Diesen Satz hat heute eine Teilnehmerin in unserer Abschlussrunde ...
15/06/2026

„So einen Bestatter wie Sie bräuchte es in jedem Ort.“

Diesen Satz hat heute eine Teilnehmerin in unserer Abschlussrunde gesagt.

Natürlich hat mich das gefreut.

Noch mehr gefreut hat mich aber, was dahintersteckt.

Denn sicher meinte die Teilnehmerin nicht in erster Linie mich als Person.

Sondern das, was wir heute gemeinsam erlebt haben.

Zu Gast war eine Ausbildungsgruppe vom Avendi Pflegeheim in Edingen-Neckarhausen.

Wir haben über Tod, Trauer, Abschied und Ängste gesprochen. Über Fragen, die viele Menschen haben – und die oft unausgesprochen bleiben.

Ich habe über meine Erfahrungen aus der Begleitung zahlreicher Menschen erzählt. Von echten Erlebnissen. Von herausfordernden Gefühlen. Und wir sind miteinander ins Gespräch gekommen.

Wieder einmal wurde es still und nachdenklich im Raum.

Wieder war da die Angst.

Die Angst vor Verlust.

Und auch der Schmerz beim Gedanken an erlebte Verluste.

Und gleichzeitig war da ganz viel Lebendigkeit.

Neugier. Offenheit. Erleichterung.

Denn je länger wir miteinander gesprochen haben, desto mehr konnte ich spüren, wie sich etwas verändert.

Der bunte Sarg in der Mitte des Raumes - gestaltet von den Konfis der ev. Gemeinde Heddesheim - hat uns dabei sicher geholfen.

Und je mehr Raum wir für solche Gespräche schaffen, desto sicherer werden wir im Umgang mit Verlust, Trauer und Abschied.

Ich wünsche mir, dass solche Gespräche selbstverständlicher werden.

Wie sind Deine Erfahrungen?

Fällt es Dir leicht, über Abschied und Verlust zu sprechen?

Die meisten Menschen beschäftigen sich erst mit Trauer, wenn sie plötzlich da ist.Das Problem ist nur: Dann bleibt oft w...
12/06/2026

Die meisten Menschen beschäftigen sich erst mit Trauer, wenn sie plötzlich da ist.

Das Problem ist nur: Dann bleibt oft wenig Zeit, sich zu orientieren.

Deshalb beginnt Trauerbegleitung für mich nicht erst mit dem Tod eines Menschen. Sie beginnt viel früher. Mit Gesprächen. Mit Fragen. Mit dem Mut, auch schwierige Themen nicht immer auf später zu verschieben.

Gestern war eine Gruppe ehrenamtlicher Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter vom ASB bei uns zu Gast.

Wir haben über Ängste gesprochen, offene Fragen geklärt und darüber nachgedacht, wie Abschied so gestaltet werden kann, dass Menschen am Ende sagen können:

„Das war traurig. Und gleichzeitig war es gut.“

Mitten in unserer Hauskapelle stand dabei ein bunt bemalter Sarg.

Entstanden ist er im Rahmen eines Kunstprojekts der Konfirmandinnen und Konfirmanden der evangelischen Gemeinde Heddesheim.

Und ich mag diesen Sarg sehr.

Weil er Gespräche möglich macht.

Weil er überrascht.

Weil er zeigt, dass wir über Abschied sprechen können, ohne ihn schwerer zu machen.

Denn Trauer verschwindet nicht, wenn wir sie verdrängen.

Aber Angst wird oft kleiner, wenn wir anfangen, darüber zu sprechen.

Am kommenden Montag werden wir wieder mit einer Gruppe an diesem Sarg sitzen und ins Gespräch kommen.

Denn meine Erfahrung ist:

Über Abschied zu sprechen macht ihn nicht schwerer.

Es nimmt ihm etwas von seiner Schwere.

Wie siehst Du das?

Manchmal braucht auch ein Bestatter und Trauerbegleiter eine kleine Auszeit.Für ein paar Tage habe ich den Alltag hinter...
31/05/2026

Manchmal braucht auch ein Bestatter und Trauerbegleiter eine kleine Auszeit.

Für ein paar Tage habe ich den Alltag hinter mir gelassen und genieße die Ruhe an der Nodsee. Keine Autos, kein Verkehrslärm, kein Termindruck – nur frische Seeluft, das Rauschen der Wellen und endlose Weite.

Gerade in einem Beruf, der so eng mit Abschied, Trauer und den Geschichten anderer Menschen verbunden ist, sind Momente der Erholung besonders wertvoll. Sie schenken neue Kraft, neue Gedanken und dankbare Augenblicke der Stille.

Heute war einer dieser Tage, an denen man einfach innehält, tief durchatmet und die Schönheit des Lebens bewusst wahrnimmt.

Ich wünsche euch allen ebenfalls kleine Inseln der Ruhe im Alltag. 🌊☀️🍃

„Am liebsten würde ich ja nur mit Ihnen arbeiten.“Diesen Satz sagte gestern ein Pfarrer im Gespräch vor einer Trauerfeie...
23/05/2026

„Am liebsten würde ich ja nur mit Ihnen arbeiten.“

Diesen Satz sagte gestern ein Pfarrer im Gespräch vor einer Trauerfeier zu uns.

Und auch wenn wir wissen, dass unsere Arbeit oft leise geschieht, hat uns diese Aussage sehr berührt.

Denn Pfarrer begleiten unzählige Trauerfeiern und erleben die unterschiedlichsten Abläufe, Atmosphären und Formen der Begleitung. Umso mehr erfüllt es uns mit Dankbarkeit und Stolz, wenn unsere Arbeit auf diese Weise wahrgenommen wird.

Für uns bei Bühn bedeutet Bestattung weit mehr als Organisation.
Es bedeutet: da sein. Mitfühlen. Mitdenken. Ruhe geben.
Und dafür sorgen, dass Angehörige sich getragen fühlen — in einer Zeit, in der vieles schwer ist.

Dass genau das gesehen wird, bedeutet uns sehr viel. 🤍

Der Umgang mit trauernden Menschen ist für viele von uns herausfordernd. Oft wissen wir nicht so recht, was wir sagen od...
28/04/2026

Der Umgang mit trauernden Menschen ist für viele von uns herausfordernd. Oft wissen wir nicht so recht, was wir sagen oder tun sollen.
Als zertifizierter Trauerbegleiter beschäftige ich mich seit über 15 Jahren intensiv mit der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg. Für mich ist diese wertschätzende Haltung ein echter Schlüssel: Sie ermöglicht es, Trauernden das zu geben, was sie am meisten brauchen – echtes Mitgefühl und aufrichtige Empathie.
Was es dazu als Erstes braucht, ist die Verbindung zu unseren eigenen Gefühlen.
Im gestrigen Workshop mit dem engagierten Team der Kita St. Alfons haben wir uns deshalb genau damit beschäftigt: Wie können wir unsere Gefühle und Bedürfnisse wahrnehmen, um anderen Menschen in ihrer Trauer wirklich zu begegnen?
Ein gemeinsames Aha-Erlebnis wurde für alle spürbar:
Trauernde brauchen keine Ratschläge und keine „Trostpflaster“.
Was sie wirklich brauchen, ist Mitgefühl.
Wir müssen nichts lösen – es reicht, da zu sein und zuzuhören.
Nach gut zwei Stunden intensiver Auseinandersetzung mit Gefühlen und Bedürfnissen folgte noch eine Führung durch unser Bestattungsinstitut.
Ein Abend, der sicher nachwirkt.
Mein herzlicher Dank gilt der Teamleiterin Karin Bolleyer und allen TeilnehmerInnen – für ihre Offenheit, ihr Engagement und ihre so wertvolle tägliche Arbeit mit Kindern. Über die wertschätzenden Worte auf der Karte zum Abschied habe ich mich ganz besonders gefreut. Über die Süßigkeiten natürlich auch… 😊
Wenn auch Sie sich in Ihrem beruflichen oder privaten Alltag mehr Sicherheit im Umgang mit trauernden Menschen wünschen, begleite ich Sie gerne in ähnlichen Workshops.

Heute war wieder eine große Gruppe Pflegeschüler bei uns im Bestattungsinstitut zu Besuch. Kurz vor ihrer Abschlussprüfu...
21/04/2026

Heute war wieder eine große Gruppe Pflegeschüler bei uns im Bestattungsinstitut zu Besuch. Kurz vor ihrer Abschlussprüfung haben sich viele von ihnen zum ersten Mal intensiv mit der Frage beschäftigt, was ihnen bei einer Bestattung eigentlich wichtig ist.

Und es gab meine persönliche Lieblingskategorie: „Was ich einen Bestatter schon immer mal fragen wollte.“

Dabei gab es nachdenkliche Momente, spürbare Erleichterung – und natürlich haben wir auch viel gelacht.

Besonders berührt hat mich die Aussage einer Teilnehmerin: Sie sieht den Beruf des Bestatters jetzt mit ganz anderen Augen. Weg vom Bild des „Sargverkäufers“ – hin zu Menschen, die Abschiede ermöglichen: mit Ruhe, Zeit und Mitgefühl.

Danke für euer Vertrauen und eure Offenheit. 🖤
Und danke natürlich an Rebecca Jörns vom APH für die Organisation.
Sie sind mit ihren Pflegeschüler jederzeit wieder herzlich willkommen.

„Ich muss gar nichts.“Dieser Satz fällt oft – und plötzlich ist das Gespräch beendet.Dabei geht es um etwas, das uns all...
18/03/2026

„Ich muss gar nichts.“

Dieser Satz fällt oft – und plötzlich ist das Gespräch beendet.
Dabei geht es um etwas, das uns alle betrifft.

Bestattungsvorsorge ist kein leichtes Thema.
Aber Schweigen macht es nicht einfacher – nur schwerer, wenn es darauf ankommt.

Wenn Dein Vater nicht darüber sprechen will, dann fang Du an.
Sprich es an. Stell Fragen. Hör hin.

Denn Vorsorge bedeutet nicht Aufgeben.
Es bedeutet Verantwortung. Für sich selbst – und für die Menschen, die bleiben.

Wir sind da, wenn Worte fehlen.
Wir hören zu, stellen die wichtigen Fragen und helfen, die passenden Antworten zu finden.

👉 Warte nicht auf den „richtigen Moment“. Der ist jetzt.

Heute durften wir wieder eine Gruppe neugieriger PflegeschülerInnen der avendi Pflegeheime bei uns begrüßen.Über drei St...
11/03/2026

Heute durften wir wieder eine Gruppe neugieriger PflegeschülerInnen der avendi Pflegeheime bei uns begrüßen.

Über drei Stunden lang haben sie meinen Geschichten aus dem Berufsalltag zugehört – und ich habe gespürt, wie sehr dieses Thema berührt.

Besonders still wurde es, als wir über eine Frage gesprochen haben, die viele Menschen lange vermeiden:
Hast du schon einmal mit deinen Eltern über ihre Bestattung gesprochen?

Im Abschiedsraum habe ich dann von Menschen erzählt, die über viele Tage am Sarg Abschied von ihren Liebsten genommen haben. Von Momenten, in denen Zeit plötzlich stillzustehen scheint. Von Ritualen, die Trost geben. Und auch von den vielen kulturellen Unterschieden im Umgang mit Trauer.

Es war beeindruckend zu sehen, wie aufmerksam und offen die jungen Menschen zugehört haben.

Am Ende sagte eine Teilnehmerin einen Satz, der mich sehr bewegt hat:
„So etwas Berührendes habe ich noch nie erlebt.“

Danke für euren Besuch, eure Fragen und eure Offenheit für ein Thema, das uns alle irgendwann im Leben berührt. 🤍

Danke an Judith Abdellaoui von der zentralen Praxisanleitung bei den avendi Pflegeheimen für den Besuch. Ich freue mich schon auf den Nächsten!

Adresse

Gutenbergstraße 18/22
Mannheim
68167

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 17:00
Dienstag 08:00 - 17:00
Mittwoch 08:00 - 17:00
Donnerstag 08:00 - 17:00
Freitag 08:00 - 17:00

Telefon

+49621338440

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