28/02/2020
Die schnellste und einfachste Art, ein wenig Plastik im Alltag los zu werden war und ist: nicht überall eine Plastiktüte mitnehmen/kaufe/ andrehen lassen. Ich erinnere mich gut an die Zeit als ich regelmäßig Tüten zu meiner Mutter gegeben habe, da sie sie für den Flohmarkt gut brauchen konnte (haste auch ne Tüte???). Lange bevor die gesellschaftliche Diskussion dazu begann, gingen mir meine „Sammelbehälter“ in der Wohnung auf den Keks und ich habe dafür gesorgt, dass zum einen keine neuen Tüten mehr dazu kamen und ich zum anderen immer eine Tasche in der Tasche hatte.
Heute nehme ich keine Tüten oder Taschen mehr irgendwo an. Ich habe meine eigenen entweder in der Handtasche oder im Kofferraum des Autos liegen und habe so immer etwas für jede benötigte Größe dabei. Am liebsten sind mir die Baumwollbeutel, da sie haptics angenehm sind und wertig ausschauen - solange sie keine aufdringlichen Werbeprints tragen. Bei mir leben aber auch Taschen aus Papier oder Mehrwegplastik. Rein von der Ökobilanz her gesehen, wären letztere am nachhaltigsten, insbesondere wenn sie aus Recyclingmaterial hergestellt werden. Allerdings werden wir aus ästhetischen and haptischen Gründen keine großen Freunde.
Das größere „Problem“ ist nun allerdings, dass man aktuell von jeder Seite zusätzliche Stofftaschen geschenkt bekommt. Das ist einerseits aus ökologischen und ressourcentechnischen Gründen unschön und auch aus organisatorischen: mittlerweile habe ich dadurch das gleiche Platzprobleme wie damals mit den Plastiktüten 🙄 das ist auch nicht Sinn und Zweck der Sache, denn es geht ja darum, nicht unnötig Ressourcen zu verbrauchen, welche man für andere Zwecke besser nützen könnte. Ich passe mittlerweile wieder höllisch auf, ob ich eine Tasche als Geschenk annehme oder nicht.