26/08/2019
Auf zu neuen Ufern:
Schon seit einer Weile beschäftige ich mich mit der Methode der Aufstellungsarbeit und bin immer wieder fasziniert über die Ergebnisse und Möglichkeiten, die sich dadurch ergeben.
Es kursieren viele Begriffe dafür: Aufstellungen, Familienaufstellungen, systemisches Stellen oder systemische Aufstellungen. Mir gefällt der letzte Begriff am besten, da wir uns in einem System bewegen, das genauer betrachtet werden soll.
Doch was ist eine Aufstellung genau?
Eine Aufstellung ist die räumliche Anordnung von Stellvertretern für Personen oder innere Anteile zu einer bestimmten Frage/ einem Anliegen. Durch das "Bild", das sich ergibt, lassen sich Rückschlüsse auf die Beziehungen zueinander ziehen.
Und wie funktioniert das?
6-15 Menschen und die Aufstellungsleitung treffen sich in einem geschützten Raum. Die Aufstellende erläutert ihr Anliegen und wählt aus den Teilnehmern nach Gefühl die Repräsentanten für die eigene Familie oder Organisation und "stellt" sie im Raum auf. Die Personen bilden damit die unbewussten Beziehungsstrukturen und das innere Bild der Aufstellenden im Raum ab. Durch räumliches Umstellen und den verbalen Austausch der Stellvertreter können Veränderungsprozesse eingeleitet werden. So können sich erstaunlich schnell neue Erkenntnisse und Blickwinkel ergeben, die die Betroffene vorher so nicht wahrnehmen könnte.
Systemische Aufstellungen sind eine wunderbare Möglichkeit z.B. alte Verstrickungen zu lösen, Störungen im (Familien)System zu erkennen oder Beziehungen zu lösen. Genauso können innere Anteile oder Organisationsstrukturen betrachtet werden. Die Möglichkeiten sind vielfältig.
Am letzten Samstag hatten wir einen sehr interessanten Aufstellungstag mit ganz wunderbaren Teilnehmerinnen.
Wer hat Lust, da auch einmal dabei zu sein?
Die nächsten Termine sind am
12. Oktober und 30. November 2019
in der Villa Fuchs in Merzig.
Weitere Infos folgen