12/05/2022
Vor über 2.000 Jahren definierte ein römischer Architekt die Kriterien, auf denen noch heute unser Verständnis der User Experience beruht.
Entscheidend sind drei Kriterien: Firmitas (Festigkeit), Utilitas (Nützlichkeit) und Venustas (Schönheit). Auf digitale Produkte übertragen: Entwicklung, Usability und Design.
Eine erfolgreiche App muss in allen Bereichen glänzen.
Ist sie schlecht entwickelt und langsam, rucklig oder stürzt sogar ab, überlebt sie nicht lange auf dem Smartphone.
Ist sie schlecht designed und schreit einen mit den grellsten Farben an oder wirkt unruhig, will man sie auch nicht lange nutzen.
Und ist schließlich die Usability mies, wird‘s noch albtraumhafter, weil man es auf den ersten Blick mit einer guten App zu tun haben scheint: Das Ding sieht gut aus und ist solide entwickelt. Aber irgendetwas stimmt grundlegend nicht mit der App. Sie fühlt sich schlecht an, macht nicht, was man erwartet und das Ziel scheint nur auf Umwegen erreichbar.
Die allermeisten Apps - besonders die, großer Brands - versagen in allen drei Bereichen. Dabei sind sie doch seit 2.000 Jahren in Stein gemeißelt.
Zeit für gute Apps ✨