TOAF - Kontaminationsschutz neu gedacht

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TOAF - Kontaminationsschutz neu gedacht automatic◦continuous◦complete
disinfection of air◦water◦surfaces
in buildings◦food industry◦farming

🌱 TOAF TUESDAY: Tötet HOCl(g) auch „gute“ Mikroorganismen?HOCl kann nicht wissen, ob ein Mikroorganismus aus unserer Sic...
13/10/2026

🌱 TOAF TUESDAY: Tötet HOCl(g) auch „gute“ Mikroorganismen?

HOCl kann nicht wissen, ob ein Mikroorganismus aus unserer Sicht erwünscht oder unerwünscht ist.

Die Wirkung entsteht durch oxidative Veränderungen an mehreren biologischen Strukturen. Entscheidend ist daher nicht das Etikett „gut“ oder „schlecht“, sondern:

🦠 Welche Art von Mikroorganismus liegt vor?
🌬️ Ist er HOCl(g) tatsächlich ausgesetzt?
💧 Befindet er sich in Luft, Feuchtigkeit oder einer schützenden Produktmatrix?
⏱️ Wie hoch sind Konzentration und Einwirkzeit?
📍 Wo im Prozess befindet er sich?

Das ist besonders wichtig bei Fermentation, Schutzkulturen, biologischem Pflanzenschutz oder gezielt zugesetzten Mikroorganismen.

TOAF soll keinen pauschal „sterilen“ Raum erzeugen. Das System soll den unerwünschten mikrobiellen Druck in klar definierten Bereichen reduzieren.

Wo erwünschte Mikroorganismen zum Prozess gehören, werden Einbringung, Luftführung und TOAF-Zonen deshalb gemeinsam betrachtet. Kontrollierbarkeit ist hier kein Zusatz – sie ist die Voraussetzung für einen gezielten Einsatz.

💬 Arbeitet euer Prozess mit Schutz-, Starter- oder Fermentationskulturen?

🔗 Quellen: Winter, J. et al. (2008): *Bleach Activates a Redox-Regulated Chaperone by Oxidative Protein Unfolding.* Cell, 135(4), 691–701. [DOI: 10.1016/j.cell.2008.09.024](https://doi.org/10.1016/j.cell.2008.09.024)

Fukuzaki, S. (2023): *Uses of Gaseous Hypochlorous Acid for Controlling Microorganisms in Indoor Spaces.* [DOI: 10.4265/jmc.28.4_165](https://doi.org/10.4265/jmc.28.4_165)

🔄 Risiken verschwinden selten. Häufig wandern sie nur an eine andere Stelle.Wird ein Konservierungsstoff reduziert, muss...
09/10/2026

🔄 Risiken verschwinden selten. Häufig wandern sie nur an eine andere Stelle.

Wird ein Konservierungsstoff reduziert, muss eine andere Barriere mehr leisten.

Wird eine Verpackung nachhaltiger, können sich ihre Eigenschaften gegenüber Sauerstoff oder Feuchtigkeit verändern.

Wird ein Gebäude dichter, sinkt der unkontrollierte Luftaustausch – gleichzeitig gewinnt die kontrollierte Luftführung an Bedeutung.

Verändern sich Rohstoffe, Lieferketten oder Produktionsmengen, kann auch ein bislang stabiler Prozess ein neues Risikoprofil bekommen.

Die eigentliche Aufgabe des Qualitätsmanagements besteht deshalb nicht nur darin, bekannte Fehler zu verhindern. Es muss erkennen, wohin sich Risiken bewegen, wenn Produkte und Prozesse weiterentwickelt werden.

TOAF ergänzt bestehende Schutzbarrieren genau dort, wo häufig eine Lücke bleibt: in der Raumluft während offener Verarbeitung, Abkühlung, Abfüllung und Verpackung.

Ein Hygienekonzept ist nicht dauerhaft sicher, nur weil es gestern funktioniert hat. Es muss sich gemeinsam mit dem Prozess weiterentwickeln.

🎤 Was vom KALS 2026 bleibt: Wir müssen alle am selben Strang ziehen.Zwei intensive Tage beim Karlsruher Lebensmittelsymp...
07/10/2026

🎤 Was vom KALS 2026 bleibt: Wir müssen alle am selben Strang ziehen.

Zwei intensive Tage beim Karlsruher Lebensmittelsymposium haben vor allem eines gezeigt: Lebensmittelsicherheit entsteht nicht in einer einzelnen Abteilung.

Ob Mikrobiologie, Emerging Risks, HACCP, Verpackung, Transporthygiene, Normen oder künstliche Intelligenz im Qualitätsmanagement – am Ende hängen all diese Themen miteinander zusammen.

Denn Risiken bleiben nicht unverändert:

📦 Neue Verpackungsmaterialien verändern Barriereeigenschaften.
🧂 Neue Rezepturen verändern die mikrobiologische Stabilität.
🌾 Rohstoffe verändern sich durch Herkunft, Klima und Anbaubedingungen.
🌿 Der Verzicht auf Pflanzenschutzmittel kann bestehende Schutzsysteme verschieben.
🏭 Gebäude werden energieeffizienter und dichter – und die Luft im Inneren damit umso wichtiger.
🚛 Transport und Handel entscheiden mit, ob ein sicher produziertes Lebensmittel sicher bleibt.

Keine dieser Veränderungen ist grundsätzlich schlecht, ganz im Gegenteil! Aber jede kann ein Risiko an eine andere Stelle verschieben oder neue Risikofaktoren kreieren.

TOAF kontrolliert einen Teil dieser Kette, der noch zu häufig als bloßer Zwischenraum betrachtet wird: die Raumluft zwischen Reinigung, Verarbeitung, Verpackung und Lagerung.

Vielen Dank an das FSSE-Team (Food Safety Sensor Experts) und alle Teilnehmenden für den offenen, praxisnahen Austausch.

Sichere Lebensmittel entstehen nicht in einer Abteilung. Sie entstehen zwischen allen Beteiligten.

🧬 TOAF TUESDAY: Was macht HOCl(g) mit unserem Hautmikrobiom?Unsere Haut ist nicht steril – und sie soll es auch nicht se...
06/10/2026

🧬 TOAF TUESDAY: Was macht HOCl(g) mit unserem Hautmikrobiom?

Unsere Haut ist nicht steril – und sie soll es auch nicht sein. Auf ihr lebt eine komplexe Gemeinschaft aus Mikroorganismen, die Teil ihrer natürlichen Schutzfunktion ist.

Eine Studie untersuchte eine flüssige Hautreinigungslösung mit 0,01 % HOCl. 20 Minuten nach der Anwendung war die Belastung mit Staphylokokken um mehr als 99 % reduziert. Gleichzeitig veränderte sich die Vielfalt der verbleibenden Bakterienarten nicht wesentlich.

Das ist interessant, beantwortet unsere Frage aber noch nicht vollständig.

Eine kurzzeitig aufgetragene Flüssigkeit ist nicht dasselbe wie eine kontinuierliche Exposition gegenüber niedrig konzentriertem HOCl(g) in der Raumluft.

Deshalb wäre sowohl die Aussage „HOCl(g) sterilisiert unsere Haut“ als auch „es hat garantiert keinerlei Einfluss“ wissenschaftlich zu pauschal.

TOAF ist keine Hautdesinfektion. Das System arbeitet mit gemessenen ppb-Konzentrationen in der Raumluft – und genau dieses konkrete Expositionsprofil muss bewertet werden.

💬 Welche weitere Frage zur Wirkung auf den menschlichen Körper sollen wir untersuchen?

🔗 Quelle: Stroman, D. W. et al. (2017): *Reduction in bacterial load using hypochlorous acid hygiene solution on ocular skin.* Clinical Ophthalmology, 11, 707–714. [DOI: 10.2147/OPTH.S132851](https://doi.org/10.2147/OPTH.S132851)

🧪 TOAF TUESDAY: Wie können bereits 20 ppb HOCl(g) wirken?Eine niedrige Konzentration ist nicht automatisch eine unwirksa...
29/09/2026

🧪 TOAF TUESDAY: Wie können bereits 20 ppb HOCl(g) wirken?

Eine niedrige Konzentration ist nicht automatisch eine unwirksame Konzentration. Entscheidend ist, wie reaktiv eine Verbindung ist, worauf sie trifft und wie lange der Kontakt besteht.

In einer aktuellen Laborstudie reduzierte HOCl(g) bei 10 bis 20 ppb die Infektiosität von H1N1-Influenzaviren in feuchten Aerosolen innerhalb weniger Sekunden um 2,09 bis 2,79 log-Stufen.

Bei bereits ausgetrockneten Aerosolen wurde dagegen keine signifikante Reduktion festgestellt. Bei 50 % relativer Luftfeuchtigkeit war die Wirkung zudem deutlich stärker als bei 30 %.

Die Studie untersuchte einen bestimmten Virusstamm unter kontrollierten Bedingungen. Sie beweist nicht dieselbe Wirkung für jeden Mikroorganismus und jede Produktionsumgebung.

Sie zeigt aber eindrucksvoll: Auch niedrige ppb-Konzentrationen können biologisch relevant sein, wenn Wirkstoff, Feuchtigkeit und Zielorganismus zusammenkommen.

Genau deshalb misst TOAF nicht nur HOCl(g), sondern erfasst auch die klimatischen Bedingungen und hält die geplante Konzentration kontinuierlich.

💬 Hättet ihr erwartet, dass 20 ppb bereits eine solche Wirkung zeigen können?

🔗 Quelle: Narihata, K. et al. (2025): *Rapid inactivation of aerosolised influenza virus using low-concentration gaseous hypochlorous acid.* Scientific Reports, 15, 33610. [DOI: 10.1038/s41598-025-19020-8](https://doi.org/10.1038/s41598-025-19020-8)

📉 Die teuerste Kontamination ist nicht die, die gemessen wird. Es ist die, die erst durch Ausschuss, Reklamationen oder ...
24/09/2026

📉 Die teuerste Kontamination ist nicht die, die gemessen wird. Es ist die, die erst durch Ausschuss, Reklamationen oder verkürzte Haltbarkeit sichtbar wird.

TOAF setzt früher an:

🌬️ Weniger mikrobieller Druck in der Raumluft.
📦 Weniger Eintrag während offener Verarbeitung und Verpackung.
🔄 Kontinuierlicher Schutz zwischen den Reinigungszyklen.
👷 Weniger manuelle Zusatzmaßnahmen.
📊 Messbare Konzentrationen und dokumentierte Betriebszustände.
🧂 Erzeugung vor Ort statt laufender Chemikalienlogistik.

Welche Einsparung daraus entsteht, hängt vom jeweiligen Betrieb ab. Entscheidend sind Produktwert, Ausschussquote, Reinigungsaufwand, Produktionsunterbrechungen und die bisherige mikrobiologische Situation.

TOAF verkauft deshalb nicht einfach HOCl(g). TOAF installiert Kontrolle über einen Kontaminationsweg, der in vielen Betrieben bisher weitgehend unkontrolliert bleibt.

Für eine erste Projektprüfung benötigen wir lediglich Branche, relevanten Bereich, Größenordnung, Zielsetzung und vorhandene Infrastruktur.

🌱 Nachhaltigkeit wird besonders überzeugend, wenn sie gleichzeitig Prozesse vereinfacht und Kosten reduziert.TOAF erzeug...
23/09/2026

🌱 Nachhaltigkeit wird besonders überzeugend, wenn sie gleichzeitig Prozesse vereinfacht und Kosten reduziert.

TOAF erzeugt HOCl direkt im Betrieb aus Wasser, Salz und Strom. Dadurch kann der Bedarf an Transport, Lagerung und Verpackung gebrauchsfertiger Desinfektionslösungen deutlich sinken.

Die gasförmige Verteilung benötigt keinen flächendeckenden Flüssigkeitsauftrag. Gleichzeitig arbeitet die Anlage bedarfsgerecht nach definierten Zielwerten, statt unabhängig von den tatsächlichen Raumbedingungen eine feste Menge abzugeben.

Im TOAF-Rechenbeispiel für 50.000 m³ Raumvolumen reichen täglich rund 1,34 kg Salz, 18 kWh Strom und 240 Liter Wasser für den kalkulierten 24/7-Betrieb.

TOAF verbindet Ressourcenschutz mit einem betrieblichen Nutzen: weniger Logistik, weniger manuelle Zusatzprozesse und ein kontinuierlich kontrollierter Einsatz.

🧱 TOAF TUESDAY: Greift HOCl(g) Materialien an?Die ehrliche Antwort lautet: Das lässt sich nicht pauschal für jeden Werks...
22/09/2026

🧱 TOAF TUESDAY: Greift HOCl(g) Materialien an?

Die ehrliche Antwort lautet: Das lässt sich nicht pauschal für jeden Werkstoff beantworten.

Flüssige Hypochloritlösungen können bestimmte Metalle angreifen. TOAF verteilt jedoch keinen flächendeckenden Flüssigkeitsfilm und keinen chloridhaltigen Sprühnebel, sondern HOCl(g) im niedrigen ppb-Bereich.

Trotzdem bleibt HOCl ein Oxidationsmittel. Ob ein Material langfristig beeinflusst wird, hängt unter anderem ab von:

🔩 Werkstoff und Legierung
💧 Luftfeuchtigkeit und Oberflächenfeuchte
⏱️ Konzentration und Einwirkdauer
🧼 vorhandenen Salzen und Verschmutzungen
🌬️ tatsächlicher Exposition im Raum

TOAF beantwortet die Materialfrage deshalb nicht mit einem pauschalen Werbeversprechen. Wir verbinden niedrige Konzentrationen mit Messung, Regelung und einer projektspezifischen Prüfung kritischer Werkstoffe.

💬 Welches Material sollen wir einmal genauer betrachten?

🔗 Quelle: Fukuzaki, S. (2023): *Uses of Gaseous Hypochlorous Acid for Controlling Microorganisms in Indoor Spaces.* Journal of Microorganism Control, 28(4), 165–175. [DOI: 10.4265/jmc.28.4_165](https://doi.org/10.4265/jmc.28.4_165)

💶 Kontinuierlicher Kontaminationsschutz klingt aufwendig. Die laufenden Betriebsmittel müssen es nicht sein.Für eine Bei...
21/09/2026

💶 Kontinuierlicher Kontaminationsschutz klingt aufwendig. Die laufenden Betriebsmittel müssen es nicht sein.

Für eine Beispielanlage mit 5.000 m² Produktionsfläche, 50.000 m³ Raumvolumen, zweifachem Luftwechsel pro Stunde und 24/7-Betrieb wurden Betriebsmittelkosten von rund 5,25 Euro pro Tag kalkuliert.

Das Rechenbeispiel basiert auf einem täglichen Verbrauch von etwa:

🧂 1,34 kg Salz
⚡ 18 kWh Strom
💧 240 Litern Wasser

Die konkrete Auslegung und der tatsächliche Verbrauch hängen immer von Gebäude, Luftwechsel, Zielkonzentration und Betriebsstrategie ab. Investition und Service sind in diesem Betriebsmittelbeispiel nicht enthalten.

Die entscheidende wirtschaftliche Frage lautet deshalb nicht nur, was TOAF pro Tag verbraucht – sondern wie viel Ausschuss, Nacharbeit oder Sonderreinigung bereits verhindert werden muss, damit sich dieser Betrieb rechnet.

Adresse

Friedrich Engels Straße 3
Nauen

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