Inga Taag - Artgerechtes Pferdetraining

Inga Taag - Artgerechtes Pferdetraining Bis heute gehören Pferde zu den ständigen Begleitern meines Lebens. Von ihnen und durch den Umgang mit ihnen habe ich viel gelernt.

Während meines Studiums der Pferdekommunikationswissenschaften konnte ich mir durch die Arbeit mit über tausend Pferden fundierte, zwangfreie und pferdegerechte Trainingsmethoden aneignen, die mein Wissen und meine Fähigkeiten abrunden. Ich gewährleiste Ihnen eine ganzheitliche Betreuung mit dem Ziel einer gesunden physischen und psychischen Konstitution Ihres Pferdes. Denn ein inneres Wohlbefinde

n des Pferdes führt zu Harmonie zwischen Pferd und Mensch. Leistungen:

„Mit geduldiger Konsequenz zu einem motivierten Pferd“

- Ausbildung Reiter:
Reitunterricht und Coaching für den pferdegerechten Umgang

- Ausbildung junger Pferde:
Grunderziehung und Anreiten

- Bodenarbeit:
Klassische Handarbeit, Arbeit am Kappzaum, Doppellonge, Gelassenheitstraining, Desensibilisierung

- Vorbereitung auf besondere Ereignisse:
Hufschmied und Tierarzt

- Verladetraining:
Ihr Pferd lernt ohne Zwang – angstfrei in Anhänger / LKW zu gehen

- Problempferdetraining:
Problemorientiertes Training von verhaltensauffälligen Pferden

- Beratung in Haltung und Fütterung

- Urlaubsvertretung

- Workshops für Erwachsene und Kinder:
Erlernen Sie die Sprache der Pferde und kommunizieren sie mit
dem„Partner Pferd“ mittels Körpersprache

Meine Ausbildung:

Drei Jahre Studium der Pferdekommunikation, Reit- und Trainingslehre an der AKA - FH für Equinologie in Bad Saarow
mit Abschluss zur Pferdekommunikationswissenschaftlerin

Themenbereiche:
Pferdewissenschaften, Pferdepraxis, Tiermedizin

Ergänzungsfächer:
Kommunikation und Interaktion, BWL und Recht sowie Wissenschaftliches Arbeiten

Meine Mentoren waren u.a.:
Andrea Kutsch, Elmar Pollmann-Schweckhorst, Alois Pollmann-Schweckhorst, Tjark Nagel, David William de Wispelaere, Georg Christoph Bödicker, Heinrich Wilhelm Johannsmann, Michael Thieme, Dr. Margit Zeitler-Feicht, u.v.m. Berufserfahrung:

freiberufliche Pferdetrainerin seit 2011

2010 Zuchthof Dree Böken – Gestüt Prieros:
Ein Jahr Festanstellung als Bereiterin und Jungpferdeausbilderin

2007 -2010 Gestüt Paul Schockemöhle (Lewitz):
Unterstützung bei 36 Geburten im Abfohlstall
Zwei Monate Bodenarbeit mit 200 zweijährigen Stuten
Drei Monate Bodenarbeit mit 900 Absetzern und Jährlingen

René Tebbel Sportpferde GmbH:
Anreiten junger Pferde

27/05/2021
19/02/2021

“Der unerfahrene Reiter glaubt oftmals, durch Hilfszügel schneller zum Ziel zu kommen.
In der Regel wird er aber sein Pferd damit nur in eine Zwangshaltung bringen und das Problem auf Dauer vergrößern.” 🤓

- Richtlinien für Reiten und Fahren Band 2, FN Verlag 13. Auflage, S. 125 📖

sehr Interessant, was die Richtlinien zum Einsatz von Hilfszügeln sagen!
ich selbst nutze grundsätzlich keine Hilfszügel, weil die Kopf-Hals Position ein Sympton für die Kräfteverteilung im Körper ist, welche sich ändert, wenn sich die Balance verändert. ⚖

Eine "hübsche" Kopf-Hals Position produziert aber noch lange keinen tätigen Rücken.
Bei sehr korrektem Einsatz von Hilfszügeln müsste so häufig die Position und Länge variiert werden, dass das Pferd gar nicht zum laufen kommen würde bei der ganzen Umbauerei.
🤯
Interessant ist, dass viele sagen, sie longieren ohne Hilfszügel obwohl es "eben länger dauert".

Das kann ich so nicht bestätigen, denn ich komme mit Hilfszügeln (in meiner Welt) eben nicht schneller sondern im Zweifel gar nicht ans Ziel. in der Regel läuft das Pferd nach dem Einsatz genauso wie zuvor weil hier kein Bewegungslernen stattfindet, das Pferd wirkt nicht aktiv in eine andere Balance gearbeitet sondern passiv dazu gebracht.
Außerdem nehme ich mir wahnsinnig viel Informationen weg, wenn ich die Kopf-Hals Position künstlich verändere.

Unerfahrene Reiter sollen die Hilfszügel nicht nutzen, gute Reiter brauchen Sie nicht. für wen sind sie dann eigentlich überhaupt? 🤷‍♂️

wie sehr ihr das zugegeben sehr umstrittene Thema mit den Hilfszügeln?

Das Leben ist bunt, und wir schauen den Menschen nur vor die Stirn. Wir sehen ihre Rucksäcke, wissen aber nicht, wie vie...
25/12/2020

Das Leben ist bunt, und wir schauen den Menschen nur vor die Stirn. Wir sehen ihre Rucksäcke, wissen aber nicht, wie viel Sie darin wirklich schleppen. Deswegen lasst uns einander die Hand reichen, statt noch am Rucksack zu ziehen. Lasst uns nicht kritisch beäugen, sondern neugierig auf andere Lebensmodelle schauen. (Julia Scharnowski)
..in diesem Sinne wünsche ich euch allen schöne, friedliche Feiertage und einen guten Start in ein gesundes und glückliches neues Jahr

24/11/2020

Irrtümer über das „moderne Pferd“.

Um es vorweg zu nehmen: es ist der „moderne Reiter“, welcher den Schaden verursacht. Nicht das Gebäude, das Exterieur oder Interieur des Pferdes.
Denn es ist der Reiter, der durch mangelndes Können oder Wissen, durch Grobheit oder unklare Hilfen, das Pferd in seinem Innern verunsichert und seelischen wie körperlichen Schaden verursacht.
Es gibt nun einmal nur einen einzigen Weg ein Pferd zu einem Reitpferd werden zu lassen, das den an es gestellten Anforderungen gerecht wird, ohne dabei Schaden zu nehmen:
Eine gründliche, positive, viele Jahre dauernde Ausbildung.
Da das viele Menschen heute vergessen zu haben scheinen:
Die Ausbildung unter dem Sattel sollte nicht vor dem 4. Lebensjahr (also nach dem abgeschlossenen 3.Lebensjahr) beginnen und sich bis zur Vollendung des 7. Lebensjahres auf das freie Reiten im Gelände, das Finden der Balance und des Gleichgewichtes sowie auf die grundlegende Gymnastizierung beschränken.
Jede Art von Überbelastung oder Überforderung in diesen Jahren kann (und wird) sowohl körperliche als auch seelische Schäden im Pferd hinterlassen.
Pferde vergessen nichts und speichern unangenehme, schmerzhafte, mit Stress verbundene Erfahrungen ab. Dann genügt eine Bewegung, ein Geruch, ein Laut und das Pferd wird umgehend wieder in den Fluchtmodus versetzt, in Stress und Anspannung. Genauso wird ein Pferd, welches unter der Zufügung von Schmerz geritten wurde, versuchen, diesem in Zukunft durch Flucht zu entgehen oder sich dagegen zu wehren. Reiten ist für das Pferd dann sehr schnell ausschließlich mit Schmerz, Angst und Stress besetzt und die grundlegenden Kriterien wie Losgelassenheit oder Durchlässigkeit wird man in einem solchen Pferd nicht finden.
Womit ein frühzeitiger Verschleiß und körperliche Erkrankungen (auch der Organe, s. „Zusammenhänge im Pferd“!) vorprogrammiert sind.
Solche Erfahrungen zu vermeiden ist daher das oberste Gebot.

Leider scheint es vielen „modernen Reitern“ schwer zu fallen, ein vierjährig gekauftes (und möglicherweise schon beim „Einreiten“ überfordertes) Pferd weitere drei Jahre nur in der absoluten Basis zu arbeiten. Es herrscht die Ansicht, nur wer schwierige Lektionen reiten oder hohe Sprünge absolvieren kann, ist ein „guter“ Reiter - und da sich leider etliche Menschen aus dieser im ursprünglichen Sinne der Reiterei ganz falschen Motivation heraus auf das Pferd schwingen, also um sich selbst darzustellen und zu glänzen, werden die Pferde dieser Menschen dann in Haltungen gezwungen und mit Anforderungen konfrontiert, die sie weder körperlich noch geistig erfüllen können.

In diesem Zusammenhang ist es unglücklich, dass die Züchter in den vergangenen Jahren vornehmlich Pferde gezogen haben, bei denen Wehrhaftigkeit und Robustheit übergroßen Bewegungen und spezieller "Veranlagung" gewichen sind.
Diese "modernen" Pferde machen es dem „modernen Reiter“ noch leichter, den Tieren Schaden zuzufügen.
Das Pferd „bietet sich doch an“, heißt es dann.
Als würde der Kauf eines für die angestrebte Disziplin veranlagten Pferdes die jahrelange, vielseitige, durchdachte, vorsichtige und pferdegerechte Ausbildung obsolet machen.
Hätte man dieselben Reiter auf die Pferde gesetzt, die meine Großmutter früher hatte, wären ihre makellos sauberen Reithosen mit Klebebesatz und die Lackstiefel ganz schnell so oft mit dem Boden in Kontakt gekommen, dass sie bald eine gewisse Patina erhalten hätten.
Es würde mich nicht verwundern, wenn die meisten von ihnen das Reiten dann doch lieber wieder aufgegeben hätten.

Liebe Reiter: Die heutigen Pferde mögen heute mehr "Veranlagung" und spektakulärere Bewegungen mitbringen und sie lassen sich definitiv viel mehr gefallen, als unsere Pferde früher.
Aber: Ihr Organismus und ihr Wachstum hat sich nicht verändert. Es dauert immer noch 7 Jahre, bis ein Pferd annähernd ausgewachsen ist.

Es ist im Gegenteil so, dass die großen, viel aufwändigeren Bewegungen und die für meine Einschätzung oftmals viel zu langen Beine, eine noch viel gewissenhaftere, langsamere Ausbildung erfordern, als die kurzbeinigen, robusten Pferde von früher. Diese "modernen Pferde" sind vielleicht hübscher anzusehen aber definitiv anfälliger für jede Art von Verschleiß, Erkrankungen und Überbeanspruchung.
Es ist ein Irrtum zu glauben, dass ein hochveranlagtes Pferd einem die Arbeit verkürzt oder die Zeit, bis man es „vorstellen“ und hohen Anforderungen aussetzen kann. Es ist ein Irrtum, der fatale Folgen für das Pferd hat.

Eine langsam aufeinander aufbauende, vielseitige und durchdachte Ausbildung ist die einzige Basis, auf der man später von einem Pferd fairer Weise höhere Leistungen fordern darf.
Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum es so vielen Menschen so schwer fällt, das zu verstehen. Es würde doch auch niemand auf die Idee kommen, innerhalb weniger Monate einen Spagat zu machen oder nach ein paar Monaten Training an einem Iron Man teilzunehmen. Es würde auch niemand auf die Idee kommen, ein Kind Gewichte heben zu lassen.
Und: Reiten ist eben kein Sport. Es ist eine Kunst - und es betrifft ein anderes Lebewesen. Die Verantwortung, die ein Reiter hat, ist daher um ein Vielfaches größer, als bei einem Tennisspieler. Vergessen wir das doch bitte nicht.
Julie von Bismarck

Beschrieben habe ich dieses Thema unter anderem auch in meinem ersten Buch:
https://www.amazon.de/Reitsport-Auf-dem-R%C3%BCcken-Pferdes/dp/3982041430/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=2VZJ2A3UOFLWW&dchild=1&keywords=reitsport+auf+dem+r%C3%BCcken+des+pferdes&qid=1591861524&sprefix=reitsport+au%2Caps%2C198&sr=8-1

oder für die Nicht - Amazon - Fans hier:

https://www.bod.de/buchshop/reitsport-julie-von-bismarck-9783982041438

Ein sehr Interessanter Artikel zum Thema Heucobsfütterung. Die Falsche Anwendung von Heucobs kann zu gesundheitlichen Pr...
22/10/2020

Ein sehr Interessanter Artikel zum Thema Heucobsfütterung. Die Falsche Anwendung von Heucobs kann zu gesundheitlichen Problemen führen. Lesenswert.

Wasser drauf, warten, umrühren, füttern: Die Zubereitung und Fütterung von Heucobs erscheint auf den ersten Blick simpel. Tatsächlich gibt es beim Umgang mit den Presslingen aber einiges zu beachten, damit die Pferde vom Fast-Food-Heu wirklich profitieren können und keine Schäden davontragen.

18/09/2020

Eng verschnallte Nasen- und Sperrriemen schaden Pferden, so viel ist sicher. Dass zugezurrtes Leder am Pferdekopf sogar Knochenschäden hervorrufen kann, wird oft vermutet, echte Beweise gibt es bislang aber nicht. Eine neue Studie erhärtet jedoch den Verdacht.

30/07/2020

Wie trägt mein Pferd mich eigentlich ?
Im Zuge der Behandlung kommt immer wieder das Thema Training zur Sprache. Oft wird dabei der Schwerpunkt auf den Aufbau der Rückenmuskulatur gelegt.
Die Sache ist nur....euer Pferd trägt euch nicht mit der Rückenmuskulatur, sondern mit seiner Tragemuskulatur. Diese besteht aus Brust- und Bauchmuskeln, Pomuskeln, dem Kapuzenmuskel sowie den tiefen Rumpfträgern. (In einfacher Form mit Farben im Bild erkennbar)
Das Hauptaugenmerk sollte daher auf dem Training der Tragemuskulatur liegen. Ist diese stark genug, hebt sie den Rücken von unten an, der Rücken wird aufgewölbt und von unten gehalten. Die Rückenmuskeln können jetzt die Wirbelsäule spielerisch bewegen und machen den berüchtigten "schwingenden Rücken".
Die Tragemuskulatur wird nur dann trainiert, wenn das Pferd in einer physiologischen Haltung bewegt wird. Weder das "trüffelsuchende/staubsaugende" Vorwärts abwärts noch eine extrem hohe Kopfhaltung in oder hinter der Senkrechten zählen dazu. Die Nase muss sich immer vor der Senkrechten befinden; ansonsten wird der obere Halsmuskel im vorderen Teil überdehnt und der hintere Teil (der die Dornfortsätze Richtung Kopf auffächert und so den Rücken von vorne wölbt) inaktiv.
Bei der übertriebenen Dehnungshaltung soll das Nacken-/Rückenband die Wirbelsäule spannen und halten. Dieses Band ist für das passive Halten des Rückens beim Grasen gedacht, nicht aber für ein Halten in Bewegung, durch den ständigen Zug an den Ansatzstellen am Wirbelkörper kommt es zu Ansatzentzündungen des Bandes und Verknöcherungen, die oft zu chronisch lahmen Pferden führen. Glaubt ihr nicht ? Stellt euch hin, streckt bei Arme nach oben und beugt den Oberkörper soweit nach links oder rechts wie es geht; und nun federt ihr nochmal ein Stück in diese Richtung; spürt ihr wie es spannt und zieht?

Wie sieht also das Training aus ?
Das Pferd sollte aktiv von hinten unter treten, die Bauchmuskeln anspannen und den Kopf weder zu tief noch zu hoch vor der Senkrechten tragen. Man braucht dazu weder Hilfzügel noch sonstige Hilfsmittel.
Näheres dazu erläutere ich euch gerne direkt am Termin, mit praktischer Durchführung. Denn ist nur ein Muskel dieser Kette verspannt funktioniert dieser Mechanismus nicht.

https://www.equimedica-pferdephysio.de/2018/07/29/wie-tr%C3%A4gt-mein-pferd-mich-eigentlich/

Unsere heutigen Kindergeburtstags-Kunstwerke ❤
18/06/2020

Unsere heutigen Kindergeburtstags-Kunstwerke ❤

KindergeburtstageWir feiern mit euch einen Kindergeburtstag der besonderen Art!Unsere Ponys verbringen mit Euch einen to...
04/06/2020

Kindergeburtstage

Wir feiern mit euch einen Kindergeburtstag der besonderen Art!
Unsere Ponys verbringen mit Euch einen tollen Tag in der Natur.
Drei Stunden Fun! Verwandelt unsere Ponys in stolze Indianerpferde und erlebt mit Ihnen die Natur. In unserem gemütlichen Reiterstübchen oder bei schönem Wetter auf dem Hof, ist Platz zum gemeinsamen Kuchenessen und Geschenke auspacken. Eine Schatzsuche rundet den Pferdetag schließlich ab.
Wir freuen uns auf euren Anruf.

0171/6331352

www.Ingataag-Erlebnispferd.de

Adresse

Neckargemünd
69151

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Inga Taag - Artgerechtes Pferdetraining erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Inga Taag - Artgerechtes Pferdetraining senden:

Teilen