10/08/2026
Mein Ferienprojekt – Next Level. 😄 Versuch macht klug. Klug war ich zwar vorher auch schon, nur offensichtlich zu faul, es gleich richtig zu machen. Diesmal also so, wie man sich eigentlich behelfen sollte, wenn man keine Spritzkabine hat: Erst sämtliche Abdeckungen und Folien weg, dann den ganzen Wagen abgewaschen, die Umgebung gründlich abgesaugt und anschließend sogar nass gemacht, damit möglichst wenig Staub herumfliegt. Die Motorhaube habe ich noch einmal mit 240er und 400er Papier geschliffen, danach sauber gemacht, mit dem Staubbindetuch abgewischt und dann abschließend lackiert. Und schon beim Weggehen war der Gesamteindruck ein völlig anderer als letzte Woche. Letzte Woche war nämlich, ganz einfach gesagt, Scheiße. 😄 Ich hatte viel zu viel Vorarbeit gemacht und dabei offenbar vergessen, dass bei einer Spritzlackierung auch die Vorbereitung zum Lack passen muss. Teilweise war die Fläche viel zu glatt, vernünftig entfettet hatte ich sie auch nicht, und genau an den Stellen, wo ich vorher mit der bloßen Hand draufgepackt hatte, zog sich der Lack teilweise zurück, als wäre eine Trennschicht darunter. Dazu natürlich Staub ohne Ende. Pech kam auch noch dazu: offenes Rolltor, staubiger Innenhof und genau während des Lackierens fährt ein VW-Bulli von der Deutschen Post vor. Besser hätte man sich den Staub auch nicht in den frischen Lack blasen lassen können. 😂 Diesmal habe ich all das möglichst vermieden, die trockene Umgebung zusätzlich angefeuchtet und deutlich sauberer gearbeitet. Jetzt sollte das Ergebnis hoffentlich auch entsprechend aussehen. Man lernt eben dazu – manchmal sogar freiwillig. 😄