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Onlineshop? Mach ich mit KI. Ein Wochenende. Fertig!"Höre ich gerade fast wöchentlich. Und die Tools sind wirklich gut g...
21/08/2026

Onlineshop? Mach ich mit KI. Ein Wochenende. Fertig!"

Höre ich gerade fast wöchentlich. Und die Tools sind wirklich gut geworden. Was da entsteht, sieht oft besser aus als das, was viele Betriebe heute online haben.

Trotzdem ist es die einzige Sache, von der ich klar abrate.

Nicht weil KI schlecht wäre. Sondern wegen dem hier:

Ein Shop verarbeitet ab der ersten Minute Geld, Steuern und Fristen.

Die Seite lädt und der Warenkorb funktioniert. Die Bestellungen kommen rein und das Geld kommt an. Alles wirkt fertig.

Währenddessen kann Folgendes im Hintergrund schieflaufen, ohne dass irgendetwas kaputt aussieht:

→ Die Umsatzsteuer wird falsch berechnet.
→ Der Widerrufsbutton fehlt. Seit dem 19. Juni Pflicht. Folge: Die Widerrufsfrist deiner Kunden verlängert sich von 14 Tagen auf bis zu zwölf Monate und 14 Tage. Bei jeder Bestellung.
→ Kundendaten liegen offen. Das merkst du gar nicht.

Zu Letzterem eine Zahl, die mich nicht loslässt.

Im Februar hat ein Sicherheitsforscher eine App untersucht, die auf einer der großen KI-Bauplattformen entstanden ist. Sie wurde dort sogar als Vorzeigeprojekt präsentiert.

16 Schwachstellen. Sechs davon waren kritisch. Über 18.000 offene Datensätze wurden gefunden.

Der Kernfehler war ein umgedrehter Denkfehler in der Zugangsprüfung: Eingeloggte Nutzer wurden blockiert, nicht eingeloggte durften alles.

Das war keine App mit Kasse. Aber genau dieselbe Sorte Fehler entscheidet in einem Shop darüber, wer an Bestell- und Zahlungsdaten kommt.

Und was war die Antwort der Plattform? Sinngemäß: Es gibt einen kostenlosen Sicherheitscheck vor der Veröffentlichung. Ob man die Empfehlungen umsetzt, liegt aber beim Nutzer.

Da wandert die Verantwortung zu jemandem, der sie technisch gar nicht tragen kann.

Wer einen Hofladen führt, eine kleine Manufaktur oder ein Ladengeschäft mit Onlineverkauf, kann keine Datenbankberechtigung prüfen. Das ist kein Vorwurf, das ist einfach nicht der Job.

Nur: Wenn Daten weg sind, steht der eigene Name im Impressum.

Deshalb meine Empfehlung, so unaufgeregt wie möglich:

Ein etabliertes Shopsystem. Shopify, wenn du dich um Technik nicht kümmern willst. WooCommerce, wenn dir Kontrolle und Datenhoheit wichtiger sind. Ein Baukasten, wenn du erst mal testen willst.

KI als Beschleuniger für Texte, Produktbeschreibungen, Struktur — sehr gerne.

Nur nicht als Fundament für die Kasse.

In letzter Zeit ist mir aufgefallen: Das Handwerk und ich das passt irgendwie ziemlich gut. Vielleicht, weil ich die dir...
14/08/2026

In letzter Zeit ist mir aufgefallen: Das Handwerk und ich das passt irgendwie ziemlich gut.

Vielleicht, weil ich die direkte Art mag. Wenig Blabla, klare Ansagen und am Ende muss das Ergebnis stimmen.

Und weil Marketing im Handwerk eben nicht immer „mehr Aufträge“ bedeuten muss.

Manche Betriebe brauchen neue oder bessere Aufträge. Andere suchen händeringend Mitarbeiter. Und bei wieder anderen wird die Unternehmensnachfolge langsam zum Thema.

Gutes Marketing beginnt deshalb für mich immer mit der Frage: Was soll es für das Unternehmen eigentlich erreichen?

Und ganz ehrlich: Ich habe großen Respekt vor Menschen, die jeden Tag etwas bauen, reparieren, erhalten und erschaffen.

Gutes Handwerk darf man auch sehen.

13/08/2026

Marketing endet nicht mit dem Kauf.

Denn was am Ende hängen bleibt, entscheidet mit darüber, ob Kunden wiederkommen, dich weiterempfehlen oder eine gute Bewertung hinterlassen.

Die Peak-End-Rule zeigt ziemlich schön, warum der letzte Eindruck manchmal wichtiger ist, als wir denken.

Also: Welchen Moment behalten deine Kunden von dir in Erinnerung?

Seit dem 2. August gilt die KI-Kennzeichnungspflicht aus Artikel 50 der EU-KI-Verordnung. Und seitdem kursieren Zahlen, ...
04/08/2026

Seit dem 2. August gilt die KI-Kennzeichnungspflicht aus Artikel 50 der EU-KI-Verordnung. Und seitdem kursieren Zahlen, die schlicht nicht stimmen.

Die gute Nachricht zuerst: Die Pflicht ist deutlich enger, als die meisten Beiträge suggerieren.

→ Nicht jedes KI-Bild braucht ein Label. Nur solche, die für echt gehalten werden könnten. → Dein KI-geschriebener Blogartikel braucht in aller Regel gar nichts – vorausgesetzt, du prüfst ihn inhaltlich und stehst dafür gerade.
→ Illustrationen, Icons, Cartoons: raus aus der Pflicht.

Die weniger gute: Wenn gekennzeichnet werden muss, dann richtig. Ein Hinweis im Impressum reicht nicht – er muss beim ersten Ansehen sichtbar sein, ohne dass jemand erst klicken muss. Bei Social Media darfst du die Kennzeichnungswerkzeuge der Plattform nutzen. Wie sie dargestellt werden, entscheidest allerdings nicht du. Der verlässlichere Weg ist die erste Zeile der Caption.

Für alle, die es genau wissen wollen, die Grundlage dieses Beitrags: die Leitlinien der EU-Kommission zu Artikel 50 vom 20. Juli 2026, die offizielle Q&A der Kommission dazu, der Verordnungstext selbst und der Leitfaden der Wettbewerbszentrale.

Mein Vorschlag zum Schluss: Geh einmal durch deine letzten zehn Beiträge und frag dich, bei wie vielen du hättest kennzeichnen müssen. Bei den meisten ist die Antwort beruhigender als gedacht – und bei ein oder zwei überraschend.

Zurück aus dem Urlaub – und direkt mit einem Thema, das ab Sonntag für viele Betriebe relevant wird. Am 2. August starte...
28/07/2026

Zurück aus dem Urlaub – und direkt mit einem Thema, das ab Sonntag für viele Betriebe relevant wird.

Am 2. August startet die behördliche Marktüberwachung zur EU-KI-Verordnung.

Heißt konkret: Nutzt bei dir jemand ChatGPT, Copilot & Co. beruflich? Dann musst du nachweisen können, dass deine Leute geschult sind. Gilt seit Februar 2025 – ab Sonntag wird geprüft.

Keine Mindestgröße. Keine Ausnahme für kleine Betriebe. Ein Mitarbeiter reicht. Swipe für die wichtigsten Punkte.

Ich poste das nicht, um Angst zu machen, sondern weil kaum jemand davon weiß. Und weil es sich in einem Tag lösen lässt.

Ich habe die 7 Dinge, die dein Betrieb bei einer Prüfung vorweisen können muss, auf einer Seite zusammengefasst. Schreib mir, wenn Du sie brauchst und ich schicke sie dir zu. Kostenlos, kein Verkaufsgespräch.

Diese Woche war für mich wieder eine dieser Wochen, in denen ich gemerkt habe, warum ich Netzwerken so liebe. Ich durfte...
26/06/2026

Diese Woche war für mich wieder eine dieser Wochen, in denen ich gemerkt habe, warum ich Netzwerken so liebe.

Ich durfte gleich an zwei tollen Veranstaltungen teilnehmen.

Beim Women's Business Day der IHK war ich Teil eines Panels zum Thema Future Skills. Es ging um die Frage, welche Fähigkeiten Unternehmerinnen heute wirklich brauchen. Natürlich ist Fachwissen wichtig aber genauso wichtig sind Mut, Durchhaltevermögen, Anpassungsfähigkeit und die Bereitschaft, auch nach schwierigen Zeiten wieder aufzustehen.

Ich durfte dabei ein Stück meiner eigenen Geschichte erzählen. Das war für mich ein besonderer Moment, denn wenn meine Erfahrungen auch nur einer Person Mut machen konnten, dann hat sich das schon gelohnt.

Direkt am nächsten Tag ging es weiter zu den Altlandsberger Schlossgesprächen. Dort drehte sich alles um den Austausch zwischen Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft. Genau solche Veranstaltungen liebe ich, weil man mit Menschen ins Gespräch kommt, die man im Alltag vielleicht nie getroffen hätte. Neue Perspektiven, spannende Gespräche und jede Menge Inspiration.

Also: Raus aus dem Büro, rein ins Gespräch. Es lohnt sich jedes Mal.


Wir nennen es das Vertrauensparadox.Du fragst eine Freundin nach einem guten Handwerksbetrieb. Sie empfiehlt dir jemande...
22/06/2026

Wir nennen es das Vertrauensparadox.

Du fragst eine Freundin nach einem guten Handwerksbetrieb. Sie empfiehlt dir jemanden. Und was machst du als Nächstes? Du googelst ihn trotzdem.

Genau das zeigt auch eine kleine Umfrage, die ich unter Unternehmer:innen aus meiner Region durchgeführt habe: 100 % sagen, Empfehlungen schaffen das meiste Vertrauen. Gleichzeitig informieren sich 85,7 % zuerst online.

Die Empfehlung öffnet die Tür. Ob sie offen bleibt, entscheidet sich online – in Sekunden.
Stell dir vor, dein bester Kunde empfiehlt dich gerade jetzt weiter. Was findet der Empfänger, wenn er dich googelt?

Stell dir vor, du gehst in ein Eiscafé mit 3 Sorten. Du entscheidest dich sofort.Jetzt stell dir vor: 47 Sorten.Plötzlic...
02/06/2026

Stell dir vor, du gehst in ein Eiscafé mit 3 Sorten. Du entscheidest dich sofort.

Jetzt stell dir vor: 47 Sorten.

Plötzlich brauchst du fünf Minuten, bist unzufrieden mit deiner Wahl und gehst mit dem Gefühl raus, vielleicht was Besseres verpasst zu haben.

Obwohl das Eis genauso gut war wie immer.

Das nennt sich Paradox of Choice und es passiert uns allen täglich. Beim Streaming, im Supermarkt und beim Online-Shopping.

Das Gehirn ist nicht schwach. Es ist überfordert.

Wenn zu viele Optionen auf einmal verarbeitet werden müssen, trifft es die sicherste Entscheidung: gar keine.

Die Columbia University hat das sogar gemessen: Bei 6 Sorten Marmelade kauften 10× mehr Menschen als bei 24. Nicht weil die 6 besser waren. Sondern weil die Entscheidung einfacher war.

Ich finde das faszinierend, weil es zeigt, wie wenig unsere Entscheidungen mit Ratio zu tun haben. Und wie viel mit dem, was unser Gehirn gerade verarbeiten kann.

Das gilt im Alltag.
Und übrigens auch im Marketing.

Wo hast du das zuletzt selbst gespürt, dieses „Lass ich's einfach“-Gefühl?

Never stop learning, because life never stops teaching you.  Auch als Expertin lerne ich ständig dazu. Das liebe ich an ...
29/05/2026

Never stop learning, because life never stops teaching you.

Auch als Expertin lerne ich ständig dazu. Das liebe ich an meinem Job.

Ich bin jetzt offiziell Certified Neuro Web Expert und hab damit noch mal richtig Tiefe in ein Thema bekommen, das mich sowieso schon immer fasziniert: wie das Gehirn Entscheidungen trifft und was das für Websites, Texte und Marketing bedeutet.

Für meine Kunden heißt das: Ich kann noch gezielter einschätzen, warum etwas wirkt und warum nicht.

Das alles passiert nicht nur auf Websites. Im Supermarkt, im Restaurant und in deiner WhatsApp-Nachricht an einen Kunden. Unser Gehirn filtert und bewertet ständig. Wir merken es nur nicht.

Wenn du das nächste Mal irgendwo eine Entscheidung triffst, schau mal hin, was dein Gehirn gerade macht.

Dein Kunde hat 2× mehr Angst zu verlieren als Lust zu gewinnen. Das ist Wissenschaft — und dein Marketing ignoriert es w...
26/05/2026

Dein Kunde hat 2× mehr Angst zu verlieren als Lust zu gewinnen. Das ist Wissenschaft — und dein Marketing ignoriert es wahrscheinlich.

👆 Wisch durch und sieh, wie du das änderst.

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