Verkehrsinstitut Schielein GmbH - Fahrlehrerausbildungsstätte

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Wir bilden aus in allen Klassen auf unseren modernen Fahzeugen:
Roller, Motorrad, PKW, LKW und Bus. Gemeinsam ihre Zukunft gestalten - auch in der Berufsausbildung sind wir ein kompetenter Partner - wir bilden euch aus zum Fahrlehrer, Busfahrer und LKW-Fahrer

Weitere Informationen findet ihr in unserer Website oder aber ihr ruft uns an, mailt oder kommt einfach vorm Unterricht vorbei. Bis zu 5 x Unterricht in der Woche möglich!!!

01/07/2026

Reform-Update: Bundesrats-Ausschüsse sehen Laienausbildung kritisch

Zur Bundesratssitzung am 10. Juli 2026 liegt mit der Drucksache 330/1/26 die Empfehlung der Ausschüsse zum „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Fahrlehrergesetzes und anderer straßenverkehrsrechtlicher Gesetze“ vor.

Beteiligt sind der federführende Verkehrsausschuss (Vk), der Ausschuss für Arbeit, Integration und Sozialpolitik (AIS) und der Ausschuss für Innere Angelegenheiten (In).

⚠️Wichtig: Das ist noch kein endgültiger Beschluss des . Die Empfehlung wird zunächst in der Bundesratssitzung am 10. Juli 2026 beraten.

Im Mittelpunkt steht für uns der geplante neue § 2e StVG zum „Erwerb von Fahrpraxis unter Anleitung“ – also zur sogenannten Laienausbildung.

Die Ausschüsse setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte.
Der "Ausschuss für Innere Angelegenheiten" empfiehlt, Artikel 1 Nr. 2 vollständig zu streichen. Damit würde der geplante § 2e StVG entfallen – und die in dieser Form nicht eingeführt.

Die Begründung ist deutlich: Das österreichische Modell sei nicht vollständig übertragen, sondern in wesentlichen Punkten verändert beziehungsweise „verwässert“ worden. Wenn an einer Laienausbildung festgehalten werden soll, müsse ein solches Modell auf belastbaren wissenschaftlichen Überlegungen beruhen.

Der Innenausschuss greift außerdem die Kritik der kommunalen Spitzenverbände auf. Diese sehen in der geplanten Laienausbildung keinen Bürokratieabbau, sondern zusätzlichen Verwaltungsaufwand für Fahrerlaubnisbehörden, mögliche Folgekosten und längere Bearbeitungszeiten.

Auch die Verkehrssicherheit spielt eine zentrale Rolle. Begleitpersonen verfügen anders als Fahrlehrer nicht über vergleichbare Eingriffsmöglichkeiten. Genau deshalb ist die Frage wichtig, wie Risiken im Straßenverkehr bewertet und später überprüft werden können.

Der "Verkehrsausschuss" setzt an einer anderen Stelle an. Er formuliert mehrere Änderungs- und Nachbesserungsvorschläge für den Fall, dass § 2e StVG im weiteren Verfahren nicht vollständig gestrichen wird.

Dann müssten aus Sicht des Verkehrsausschusses unter anderem Genehmigungsvoraussetzungen, Versicherungsschutz, die Rolle der Länder, Verwaltungsaufwand und Evaluation nachgebessert werden.

Besonders wichtig ist die gesonderte Erfassung von Unfällen im Rahmen einer möglichen Laienausbildung. Dieser Punkt wird gleich an zwei Stellen aufgegriffen: Der Innenausschuss nennt ihn in der Begründung zur vollständigen Streichung. Der Verkehrsausschuss fordert ihn zusätzlich als konkrete Nachbesserung. Nur so ließe sich später seriös bewerten, welche Auswirkungen die Laienausbildung auf die Verkehrssicherheit hat.

Der "Ausschuss für Arbeit, Integration und Sozialpolitik" empfiehlt dagegen, keine Einwendungen gegen den Gesetzentwurf zu erheben.

Unsere Einordnung: Die Ausschussempfehlung ist noch keine Entscheidung des Bundesrates. Sie gibt aber erste aufschlussreiche Hinweise darauf, auf welcher Grundlage der Bundesrat am 10. Juli 2026 beraten wird. Besonders deutlich wird: Der geplante § 2e StVG und damit die Laienausbildung werden im Bundesratsverfahren kritisch betrachtet. Der Innenausschuss empfiehlt die vollständige Streichung. Der Verkehrsausschuss formuliert für den Fall, dass § 2e StVG im weiteren Verfahren nicht gestrichen wird, deutliche Nachbesserungsanforderungen.

Auffällig ist außerdem die Begrifflichkeit: Während der Gesetzentwurf inzwischen konsistent vom „Erwerb von Fahrpraxis unter Anleitung“ spricht, verwendet die Ausschussempfehlung wieder durchgängig den Begriff „Laienausbildung“. Auch daran zeigt sich, dass dieses Modell fachlich und politisch weiterhin nicht abschließend eingeordnet ist.

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👉Direkt zur Bundesrats-Drucksache 330/1/26:
🌐 https://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2026/0301-0400/330-1-26.pdf?__blob=publicationFile&v=1

👉Alle Stellungnahmen zum Referentenentwurf, auch die Stellungnahme der kommunalen Spitzenverbände:
🌐 https://dvpi.de/fahrschulreform-stellungnahmen-verbaende.html

👉Unser Vergleich zum österreichischen Führerscheinmodell:
„Das österreichische Modell auf dem Prüfstand“ – September 2025
🌐 https://dvpi.de/news/fuhrerscheinmodell-oesterreich-auf-dem-pruefstand.html

👉Unser Papier zur Laienausbildung und Experimentierklausel
mit den Ergebnissen der Ad-hoc-Arbeitsgemeinschaft und einem Vorschlag zur Modellentwicklung – März 2026
🌐https://dvpi.de/laienausbildung-experimentierklausel.pdf

🟥🟥🟥 WEITERE INFORMATIONEN ZUR
🟥🔎🟥 FAHRSCHULREFORM UNTER:
🟥🟥🟥 www.fahrschulereform.de


25/06/2026

Die geplante Fahrschulreform verunsichert viele: Wird die Ausbildung digitaler? 💻 Kommen Simulatoren stärker zum Einsatz? Dürfen Fahrschüler künftig mehr außerhalb der Fahrschule üben? 🚗 Und, die wichtigste Frage, die viele umtreibt: Braucht es dann überhaupt noch Fahrlehrer? Unsere klare Antwort lautet: Ja. 💯
Beweise gibt's hier 👉🏻 https://dvpi.de/news/fahrschulreform-fahrlehrer-weiterhin-gebraucht.html

24/06/2026

Reform-Update

Seit wenigen Tagen liegt die Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Führerscheinreform vor. Die Drucksache 21/6611 trägt den Titel „Führerscheinreform – neue Prioritäten und Gesprächspartner als Grundstein einer Plattformwirtschaft“ und enthält insgesamt 31 Fragen an die Bundesregierung.

Aus unserer Sicht ist diese Kleine Anfrage lesenswert, weil sie viele zentrale Punkte aufgreift, die in der Reformdebatte nicht untergehen dürfen: Was bedeutet die Reform tatsächlich für die Führerscheinkosten? Welche Rolle spielen Verkehrssicherheit und Ausbildungsqualität? Wie werden digitale Lernformen, Simulatoren und die geplante Laienausbildung bewertet? Warum werden Elemente aus OFSA II nicht übernommen? Und welche Bedeutung können Plattformmodelle künftig für die Fahrschulbranche bekommen?

Besonders interessant sind aus unserer Sicht auch die Fragen zur möglichen Plattformwirtschaft in der Fahrschulbranche. Genau hier wird deutlich, dass die Reform nicht nur eine Diskussion über einzelne Ausbildungsbausteine ist, sondern auch über Marktstrukturen, Verantwortung und die Zukunft der Fahrausbildung.

Wir sind gespannt auf die Antwort der Bundesregierung, die voraussichtlich in den kommenden Wochen veröffentlicht wird. Sobald sie vorliegt, werden wir sie natürlich auswerten und hier teilen.

Die Kleine Anfrage kann hier gelesen werden:
https://dserver.bundestag.de/btd/21/066/2106611.pdf

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Ein zusätzlicher Hinweis aus unserer Sicht: Der Blick in die Niederlande lohnt sich ebenfalls. Dort wird die Diskussion um Fahrausbildung, Qualitätssicherung und Verbraucherschutz aus einer anderen Richtung geführt: weg von einem rein prüfungsorientierten System und hin zu mehr Struktur, Lehrplan, Lernportfolio, Aufsicht und Qualitätskontrolle. Gerade im Vergleich zur deutschen Reformdebatte ist dieses „Holland-Papier“ sehr lesenswert.
https://dvpi.de/news/fuehrerschein-reform-niederlande-deutschland.html

21/06/2026



Die aktuelle Reformdebatte zur Fahrschulausbildung in Deutschland steht unter einem starken Versprechen: Der Führerschein soll günstiger werden.

Das Ziel ist nachvollziehbar. Mobilität ist für junge Menschen, Ausbildung, Beruf und gesellschaftliche Teilhabe von zentraler Bedeutung. Gleichzeitig ist eine moderne Weiterentwicklung der Fahrausbildung sinnvoll und längst überfällig. Digitale Lernformen können dabei wichtige Bausteine sein.
Aber wird der Führerschein wirklich günstiger, wenn der Ausbildungsweg weniger verbindlich geregelt wird?

Genau deshalb lohnt sich der Blick in die Niederlande. Auch dort wird der Fahrschulmarkt reformiert. Allerdings ziehen die Niederlande ihre Schlussfolgerungen aus den Erfahrungen mit einem vergleichsweise freien, stark prüfungsorientierten Markt: Die Prüfung war geregelt, der Ausbildungsweg dorthin aber deutlich weniger verbindlich.

Die Konsequenz dort lautet nun nicht „weniger Struktur“, sondern mehr Verbindlichkeit, mehr Qualitätssicherung und eine stärkere Steuerung der Fahrausbildung.

Das ist für Deutschland hoch relevant. Viele Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer warnen schon heute davor, dass geschwächte Ausbildungsstrukturen den Ausbildungsbedarf nicht automatisch verringern. Wenn Wissen, Regelverständnis und Gefahrenwahrnehmung nicht ausreichend aufgebaut werden, kann sich das Problem in die Praxis verlagern – mit zusätzlichen Fahrstunden, mehr Prüfungsdruck oder Nacharbeit vor der Prüfung.

DVPI ordnet ein, warum das niederländische Beispiel das deutsche Versprechen vom günstigeren Führerschein kritisch hinterfragt.

Jetzt online lesen:
https://dvpi.de/news/fuehrerschein-reform-niederlande-deutschland.html

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Auch für die öffentliche Berichterstattung lohnt sich ein genauerer Blick: Günstiger Führerschein ja – aber der Weg dorthin ist entscheidend.
AUTO BILD hessenschau hr3 FAZ.NET - Frankfurter Allgemeine Zeitung Frankfurter Rundschau DER SPIEGEL stern FOCUS Magazin BR24

12/06/2026

UPDATE

Nach dem Referentenentwurf von Anfang Mai geht die Fahrschulreform nun in die nächste Phase.

Inzwischen wurden auch der Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Fahrlehrergesetzes und anderer straßenverkehrsrechtlicher Gesetze sowie die Verordnung zur Modernisierung der Fahrschulausbildung – FahrschModV als Bundesratsdrucksachen veröffentlicht.

Damit liegen nun die überarbeiteten Fassungen im weiteren Rechtsetzungsverfahren vor. In diese Texte sind an verschiedenen Stellen Änderungen, Präzisierungen und Verbesserungsvorschläge aus dem bisherigen Beteiligungsverfahren eingeflossen.

Wir haben die Dokumente auf unserer Seite zusammengestellt und werden die weiteren Entwicklungen weiterhin einordnen.

Mehr dazu hier:
https://dvpi.de/news/fahrschulreform-referentenentwurf.html



03/06/2026

Warte nicht darauf, dass eine Reform deinen irgendwann günstiger macht.

Die geplante Reform soll die Kosten senken. Ob das am Ende für jeden Fahrschüler tatsächlich gelingt, lässt sich heute noch nicht sicher sagen.

Was du aber schon jetzt selbst beeinflussen kannst, ist Folgendes: Frühzeitig starten, realistisch planen, die richtige Fahrschule wählen, Theorie und Praxis ernst nehmen und unnötige Wiederholungen vermeiden.

Denn der Führerschein wird meistens dann am günstigsten, wenn du strukturiert lernst, konsequent dranbleibst und deine Prüfungen möglichst beim ersten Versuch bestehst.

Die Fahrlehrer-Lehrer zeigen Dir mit 10 Tipps, wie Du schon heute sinnvoll sparen kannst, ohne bei der Ausbildung oder der Sicherheit Abstriche zu machen.

Mehr erfahren:
https://dvpi.de/news/so-wird-dein-fuehrerschein-jetzt-schon-guenstiger.html



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DVPI - die Fahrlehrer-Lehrer
DIE ZEIT Deutschlandfunk DER SPIEGEL Bild

20/05/2026

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) gibt am Mittwoch, den 20. Mai 2026, im Anschluss an die Kabinettssitzung ein Statement zur Reform der Fahrschu...

20/05/2026

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