Florian Rauchenberger

Florian Rauchenberger Wir zeigen Unternehmern aus technischen Branchen, wie sie ihren Vertrieb optimieren und so nachhalti

03/06/2026

So funktioniert der LinkedIn-Algorithmus!

Viele sehen auf LinkedIn nur das Ergebnis: eine hohe Reichweite, viele Likes und eine starke Sichtbarkeit.

Was die meisten aber nicht mitbekommen: Dahinter steckt kein Zufall. Denn der LinkedIn-Algorithmus bewertet permanent, wie Menschen auf Inhalte reagieren.

Halten sie inne?
Lesen sie den Beitrag wirklich?
Kommentieren sie?
Speichern sie ihn?
Teilen sie ihn mit ihrem Netzwerk?

Anhand dieser Punkte entscheidet LinkedIn, ob ein Beitrag weiter ausgespielt wird oder eben nicht. Und das ist ein wichtiger Aspekt, den viele Unternehmen noch immer falsch verstehen.

Denn Reichweite entsteht nicht, weil man einfach nur etwas postet. Sie entsteht, wenn Inhalte echte Aufmerksamkeit erzeugen. Deshalb funktionieren oberflächliche Beiträge oft nur kurzfristig. Sie werden gesehen, aber nicht wirklich wahrgenommen.

Was langfristig funktioniert, sind Inhalte mit Substanz:

✔ Klare Meinungen
✔ Relevante Themen
✔ Gute Storys
✔ Inhalte mit Wiedererkennungswert
✔ Beiträge, die Menschen bis zum Ende lesen

Genau deshalb sprechen wir bei Bestform so oft über Verweildauer, Relevanz und echte Interaktion. Denn am Ende will LinkedIn genau das Gleiche wie jede Plattform: Menschen möglichst lange aufmerksam halten.

Und Unternehmen, die das verstehen, bauen sich langfristig echte Sichtbarkeit auf.

02/06/2026

Mehr Content bedeutet nicht automatisch mehr Wirkung.

Viele Unternehmen glauben auf LinkedIn noch immer: „Viel hilft viel.“

Also wird gepostet. Jeden Tag. Und manchmal sogar mehrfach.

Aber genau das kann schnell nach hinten losgehen. Denn Sichtbarkeit entsteht nicht durch reine Frequenz, sondern durch Relevanz.

Wer also permanent postet, ohne echte Interaktion, Strategie oder Mehrwert, verliert oft genau das, was eigentlich aufgebaut werden soll: Reichweite, Engagement und Autorität.

Was wir bei Bestform immer wieder beobachten: Die erfolgreichsten Unternehmensprofile sind selten die lautesten. Sie posten nicht zwanghaft jeden Tag. Sie posten gezielt: mit klaren Themen, echter Haltung und vor allem mit dem Verständnis, dass LinkedIn keine Litfaßsäule ist, sondern eine Plattform für Aufmerksamkeit und Vertrauen.

3-5 starke Beiträge pro Woche, kombiniert mit ehrlicher Interaktion, funktionieren häufig deutlich besser als täglicher Content ohne klare Strategie. Denn am Ende bewertet LinkedIn nicht nur Aktivität, sondern vor allem wie Menschen auf Inhalte reagieren.

Deshalb sind wir der Meinung: Lieber weniger Beiträge mit Substanz, als jeden Tag Content nur um sichtbar zu sein.

Denn Qualität gewinnt langfristig immer gegen Quantität.

01/06/2026

„Das ist doch nur was für Berater, Influencer oder große Marken.“

Aktuell merke ich in Gesprächen mit Industrieunternehmen immer wieder, dass viele nach wie vor unterschätzen, wie stark sich LinkedIn verändert hat.

Früher war die Plattform für viele einfach nur ein digitales Lebenslauf-Portal. Heute ist sie für Unternehmen einer der wichtigsten Orte geworden, um sichtbar zu werden, Vertrauen aufzubauen und neue Kunden zu gewinnen.

👉 Profile werden strategisch aufgebaut.
👉 Content wird gezielt eingesetzt.
👉 KI unterstützt bei Ideen, Analysen und Prozessen.

Und Unternehmen beginnen endlich zu verstehen: Sichtbarkeit ist längst kein „Marketing-Thema“ mehr. Sie ist zu einem echten Wettbewerbsfaktor geworden.

Was ich dabei besonders spannend finde: Viele denken bei KI sofort an Automatisierung oder Masse. Aber darum geht es eigentlich gar nicht. Denn die Beiträge, die wirklich funktionieren, haben fast immer eines gemeinsam: Sie wirken menschlich, persönlich und greifbar.

Klar, KI kann heute vieles erleichtern. Aber sie ersetzt keine Haltung, keine Persönlichkeit und keine echten Gedanken.

Deshalb glaube ich: Die Unternehmen, die in Zukunft sichtbar erfolgreich sein werden, sind nicht die, die am lautesten schreien. Es sind die, die es schaffen, Technologie sinnvoll zu nutzen und dabei trotzdem authentisch zu bleiben.

Und vielleicht ist genau jetzt der richtige Moment, sich einmal ehrlich zu fragen: Wie sichtbar ist unser Unternehmen eigentlich wirklich?

29/05/2026

LinkedIn-Trends 2026: Weniger Lärm. Mehr Relevanz.

Wenn wir uns aktuell anschauen, wie sich LinkedIn entwickelt, merken wir: Es geht längst nicht mehr nur um mehr Content. Sondern um besseren.

Ja, KI wird vieles verändern, auch bei uns im Alltag. Aber gleichzeitig sehen wir immer deutlicher eine Gegenbewegung:

👉 Menschen haben weniger Geduld für austauschbare Inhalte.
👉 Oberflächliche Erfolgsgeschichten verlieren an Glaubwürdigkeit.
👉 Reichweite allein reicht nicht mehr.

Was stattdessen gewinnt? Echtheit, Klarheit und Substanz.

Wir sind überzeugt: 2026 wird nicht das Jahr der lautesten Stimmen, sondern der relevantesten. Für uns heißt das ganz konkret:

Wir hinterfragen stärker, was wir posten.
Wir setzen bewusster auf Tiefe statt Masse.
Und wir arbeiten noch mehr daran, echte Perspektiven sichtbar zu machen statt nur Trends zu bedienen.

Denn am Ende bleibt eine einfache Frage: Würde ich das selbst lesen wollen oder scrolle ich weiter?

Wie seht Ihr das? Verändert sich LinkedIn gerade spürbar für Euch?

28/05/2026

Geschäftsführer ohne Marketingkompetenz wird es bald nicht mehr geben.

Eine Beobachtung aus vielen Gesprächen mit Industrieunternehmen: Führen, steuern und entscheiden beherrschen die meisten. Aber sobald es darum geht, das eigene Unternehmen nach außen zu vertreten, wird es ruhig. Dann höre ich Sätze wie:

„Das ist nicht so meins.“
„Ich muss mich nicht in den Vordergrund stellen.“
„Unsere Produkte sprechen für sich.“

Tun sie nicht.

Gerade dieser Teil, der vielen unangenehm ist – sichtbar werden, Haltung zeigen, Gesicht zeigen – wird immer wichtiger. Denn die Realität hat sich verändert:

➡️ Menschen kaufen von Menschen
➡️ Vertrauen entsteht durch Nähe und Wiedererkennung
➡️ Entscheidungen sind längst nicht nur rational

Ein Produkt allein löst keine Emotion aus. Und es bleibt selten im Kopf.

Was im Kopf bleibt, sind Menschen, die man einschätzen kann, die greifbar sind und die man wiedererkennt. Gerade im industriellen Umfeld, wo vieles technisch vergleichbar ist, macht genau das den Unterschied.

Und genau deshalb verändert sich auch die Rolle des Geschäftsführers. Es geht nicht mehr nur darum, zu lenken, sondern auch darum, sichtbar zu sein.

Nicht laut, aber klar.
Nicht inszeniert, aber präsent.

Denn am Ende entscheidet nicht nur das bessere Angebot, sondern oft der stärkere Bezug.

„Wenn ich Ihren Geschäftsführer auf LinkedIn nicht finde, prüfen wir Sie nicht weiter."Das hat mir letzte Woche ein Eink...
27/05/2026

„Wenn ich Ihren Geschäftsführer auf LinkedIn nicht finde, prüfen wir Sie nicht weiter."

Das hat mir letzte Woche ein Einkäufer eines großen Automobilzulieferers gesagt.

Das fand ich vorallem ehrlich und weniger erstaunlich. Im Grunde unterstreicht es perfekt, was ich seit Jahren "predige". Im Jahr 2026 entscheidet ein Einkäufer in der Industrie in Sekunden, ob ein Lieferant überhaupt eine Anfrage wert ist.

Tatsächlich erstaunlich finde ich allerdings, wie wenig verbereitet diese offensichtiche Erkenntnis immernoch ist. Wenn ich durch LinkedIn-Profile scrolle finde ich nämlich größtenteils das hier:

→ Jobtitel, Logo und „CEO bei XYZ GmbH", aber sonst nichts
→ Profilfoto, aber keinen einzigen Beitrag der letzten 12 Monate
→ Beiträge zum Unternehmensalltag, aber wenig zu Expertise, Projekten oder Problemlösungen

Das ist einfach ärgerlich. Wer im Jahr 2026 Geschäftsführer eines technischen Unternehmens ist und auf LinkedIn nicht sichtbar ist, lässt jeden Monat Aufträge auf dem Tisch liegen, die er nie gesehen hat.

Die gute Nachricht: Es ist nie zu spät, anzufangen.

Das einzige, was viele bremst, ist die Frage „Was soll ich denn posten?"
Antwort: Das, was bei Euch in der Halle täglich passiert.

Wir haben 27 konkrete Themen zusammengetragen, mit denen Ihr in 30 Minuten anfangen könnt.

Den Link zum Leitfaden findet Ihr im Kommentar.

Die Realität von LinkedIn? Sieht ungefähr so aus 👇Man startet motiviert, hat Ideen, probiert sich aus und denkt: „Das wi...
25/05/2026

Die Realität von LinkedIn? Sieht ungefähr so aus 👇

Man startet motiviert, hat Ideen, probiert sich aus und denkt: „Das wird richtig gut.“
Dann veröffentlicht man die ersten Posts und… nichts passiert.

Also macht man weiter: Man steckt mehr Zeit rein, denkt weiter nach und merkt plötzlich: „Okay, das ist doch deutlich schwieriger als gedacht.“

Mal funktioniert etwas ein bisschen, aber so richtig greifen will irgendwie nichts. Und irgendwann sitzt man da, hat zwei Stunden an einem Beitrag gearbeitet… und bekommt 17 Likes.

➡️ Genau hier hören die meisten auf.
Nicht, weil LinkedIn nicht funktioniert, sondern weil es sich in diesem Moment einfach nicht danach anfühlt.

Aber der Punkt ist: Erfolg auf LinkedIn entsteht nicht durch den einen viralen Post, sondern durch:

– Konsistenz
– Klarheit in der Positionierung
– Inhalte mit echtem Mehrwert
– Die Bereitschaft, durch das „Tal“ zu gehen

Was wir bei Bestform immer wieder sehen: Wer genau hier dranbleibt, kommt irgendwann an den Punkt, an dem es plötzlich Klick macht.

Inhalte funktionieren.
Menschen reagieren.
Beiträge werden geteilt.

Und plötzlich ergibt alles Sinn.

LinkedIn ist kein schneller Erfolg. Es ist ein Prozess. Die einzige Frage ist: Bleibst Du lange genug dran?

22/05/2026

Wenn ich heute in einem Industrieunternehmen Kunden gewinnen müsste, würde ich keine riesige Strategie bauen.

Ich würde drei einfache Dinge machen:

1️⃣ Alte Kunden anrufen.
Ja, genau die.

Die, mit denen es mal gut lief oder auch nicht.
Die, die heute nicht mehr kaufen.
Die, bei denen vielleicht etwas schiefgelaufen ist.

Und ich weiß, das kostet Überwindung. Aber ich würde einfach sagen: „Wie sieht’s aus – wollen wir noch mal sprechen? Ich hätte Lust, das Thema neu anzugehen.“

Das wird oft unterschätzt, ist aber in vielen Fällen der schnellste Weg zu neuem Umsatz.

2️⃣ Gespräche führen, ohne direkt verkaufen zu wollen.
Mit Unternehmen, die ich sowieso kenne. Gerade in Nischen kennt man sich ja. Und trotzdem hat man oft nie zusammengearbeitet.

Ich würde ganz offen fragen: „Siehst Du einen Ansatz, wo wir mal zusammenarbeiten können?“ Ohne Pitch. Ohne Druck. Einfach ein ehrliches Gespräch.

3️⃣ Sichtbar werden für das, was ich wirklich kann.
Nicht alles zeigen. Sondern das, was wirklich relevant ist.

❓Wo habe ich echte Erfahrung?
❓Welche Probleme habe ich schon mehrfach gelöst?
❓Warum bin ich genau dafür der richtige Partner?

Denn am Ende entscheidet Euer Kunde nicht nur nach dem Preis, sondern danach, ob er Euch vertraut. Und Vertrauen entsteht durch Klarheit und Präsenz.

Diese drei Dinge sind nicht kompliziert. Aber genau daran scheitert es oft: am Umsetzen.

21/05/2026

Keine Messe, keine Fachbeiträge, kein LinkedIn und trotzdem erwartet Ihr Kunden?

Ich führe solche Gespräche wirklich regelmäßig. Dann höre ich Dinge wie:

💬 „Messen bringen nichts mehr.“
💬 „Unsere Website? Ja, haben wir… ist aber eher Pflicht.“
💬 „LinkedIn? Höchstens für Mitarbeiter.“

Und beim Thema Vertrieb kommt dann: „Die Kunden kommen schon, wenn sie Bedarf haben.“

Gleichzeitig heißt es aber:

➡️ „Der Markt ist schwierig.“
➡️ „Der Wettbewerb wird härter.“
➡️ „Früher war das einfacher.“

Und genau da wird es spannend.

Ihr zieht Euch aus allen sichtbaren Kanälen zurück und wundert Euch, dass Euch keiner mehr wahrnimmt.

Viele klammern sich noch an die Hoffnung, dass die „guten alten Zeiten“ irgendwie zurückkommen. Aber das wird nicht passieren. Märkte entwickeln sich nicht zurück. Sie werden schneller, dynamischer und anspruchsvoller.

Das heißt für Euch: Sichtbarkeit ist kein „Nice to have“ mehr. Sie ist die Grundlage. Nicht, um plump zu verkaufen, sondern damit Ihr überhaupt im Kopf Eurer Kunden stattfindet.

Denn auch wenn Ihr nichts macht, Euer Kunde trifft trotzdem eine Entscheidung. Nur eben ohne Euch.

Und vielleicht ist das die eigentliche Frage: Nicht, ob Ihr Marketing braucht, sondern wie lange Ihr es Euch noch leisten könnt, für Eure Kunden unsichtbar zu bleiben.

Kurzer Recap für alle, die in den letzten Wochen nicht alles mitbekommen haben: Wir haben einen Leitfaden veröffentlicht...
20/05/2026

Kurzer Recap für alle, die in den letzten Wochen nicht alles mitbekommen haben: Wir haben einen Leitfaden veröffentlicht, der zeigt, wie Fertigungsunternehmer auf LinkedIn aus Sichtbarkeit echte Anfragen machen.

Drin steht u.a.:

→ Warum die Person mehr bewegt als die Unternehmensseite
→ Wie Euer Profil zur digitalen Visitenkarte für technische Entscheider wird
→ 27 Themen aus dem Betriebsalltag: konkret und ohne Selbstdarstellung
→ Die Sprachmemo-Methode für regelmäßiges Posten ohne Aufwand
→ Thought Leader Ads ab 10 € pro Tag – mit präzisem B2B-Targeting
→ Der Shadow Funnel: Vertrauen, das unsichtbar wächst
→ Wie aus LinkedIn-Kontakten echte Messegespräche werden

Was Thought Leadership nicht ist: ein Sprint.
Nach 6 bis 12 Monaten kommt der Punkt, an dem Einkäufer sich melden, weil sie Euch kennen. Bewerber direkt zu Euch kommen. Messegespräche mit Vertrauen beginnen.

Der erste Schritt ist immer derselbe: ein klares Profil, ein erster echter Beitrag und das Bewusstsein, dass niemand erwartet, dass Ihr von Anfang an perfekt seid.

Was zählt, ist der Anfang.

Den Link zum vollständigen Leitfaden findet Ihr im Kommentar.

Adresse

Grünwalder Weg 32
Oberhaching
82041

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