10/11/2024
Die zukünftige mit allen Beteiligten gestalten wollen, ist eine Gradwanderung zwischen Sach- und Beziehungsebene.
„In der Sache waren wir uns alle einig, die neue Strategie hilft uns als Unternehmen weiter international zu wachsen. In der Umsetzung ging dann einiges schief. Es kam plötzlich zu handfesten Konflikten. Dabei waren wir uns alle einig.“, sagte er Kopf schüttelnd.
➡️Kennst Du das auch?
Ein fasste so sinngemäss seine Situation zusammen, mit einer nachdenklichen Stirnfalte im Gesicht.
Erst 24 Monate war er in der neuen Führungsposition. Sein Auftrag: Raus aus den roten Zahlen. Mit Elan verschaffte er sich einen Überblick. Entwickelte mit seinem Team eine , die alle motivierte. Und dann fiel alles wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Einige in seinem Team hielten das Engagement für die Mission aufrecht. Andere verhielten sich irgendwie abwartend, während manche voll in den Widerstand gingen.
Was jetzt?
➡️Was spannend begonnen hatte, endete gefühlt für alle in einer Mission impossible.
💡Die erste Idee war: Druck machen, Deadlines für die Projekte hochhalten, damit es weiter geht.
Wie reagierten die Mitarbeitenden?
➡️Alle Projekte wurden als „rot“ gemeldet, auch die, die vorher als „grün“ gemeldet waren.
➡️Im Strategie-Meeting verlierten sich die Führungskräfte in Rechtfertigungsschleifen.
➡️Die Jour fixe mit Einzelnen wurde zum Kampf, statt konstruktiv genutzt.
Was ist hier passiert?
Auf der Sachebene waren sich alle einig. Wir brauchen Veränderung! Was vernachlässigt wurde, war die Beziehungsebene:
❓Wie wollen wir miteinander umgehen, wenn es lichterloh brennt?
❓Was braucht jede/r Einzelne in einer solchen Situation?
❓Wie wollen wir mit Bewertungen und Anschuldigungen umgehen?
Hier setzt eine professionelle an. An der Schnittstelle zum Menschen. Denn sachlich ist in der Regel alles sehr gut vorbereitet. Wenn es aber zur Krise im kommt, dann menschelt es überall!
➡️Standpunkte verhärten sich.
➡️ Sachliche Themen werden persönlich genommen.
➡️Miteinander reden, wird aufgrund der hohen Gefühlsladung immer schwieriger.
💡Die zweite Idee war: Lass uns rausfinden, um was es wirklich geht.💪
Nach einer Diagnose der Situation an der alle Beteiligten Führungskräfte mitmachten, waren wir plötzlich ganz tief eingetaucht in die Unterwasserwelt des Unternehmens. Wir fanden heraus, welche Beziehungen mehr Herzblut brauchten, wir konnten über Tabus und heilige Kühe reden, sowie über die Identifikation mit dem Unternehmen.
Erleichterung machte sich breit. Hoffnung glomm in den Augen der Beteiligten auf.
Aus diesen Ergebnissen konnten der Geschäftsführer und sein Team ein Leitbild erarbeiten, das nach innen wirkt. In allen Resonanz erzeugt und sie befähigte wieder an sich selbst und ihre Rolle im zu glauben. 🚀
Wie gestaltest Du den Bruch zwischen Sach- und Beziehungsebene in Deinem ?
Der Einstieg in die ist noch bis Mitte Januar möglich:
In unserer Coach- und Prozessbegleiter-Ausbildung durchlaufen Sie einen persönlichen Entwicklungsprozess und lernen sowohl Einzelpersonen als auch Teams zu begl