11/01/2025
Coco Chanel, mit bürgerlichem Namen Gabrielle Bonheur Chasnel, gilt als bedeutendste Modeschöpferin der Welt. Ihr Stil zeichnete sich durch eine Kombination aus Schlichtheit und Eleganz aus und prägt die Modewelt bis heute. Dabei scheute Chanel nicht davor, mit ihren Designs in der Gesellschaft anzuecken. Viele ihrer Kleidungsstücke galten zunächst als skandalös. Ihre Röcke waren zu kurz, die Kleider nicht tailliert genug, da sie auf Korsette verzichtete und ihre Stoffe wurden teilweise als „undamenhaft“ angesehen. Für viele Frauen galt sie aber als Vorreiterin der modernen Frauenbewegung.
Als uneheliches Kind geboren und in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, kam sie nach dem Tod der Mutter als 12-Jährige in ein Waisenhaus, wo sie bei den Nonnen das Nähen erlernte. So konnte sie sich später mit Näharbeiten als Schneiderin durchschlagen. Ab und an trat sie auch als Sängerin in Cafés auf, wo sie Lieder wie „Qui qu’a vu Coco“ sang, woraus sich auch ihr Spitzname ergab. Hier lernte sie einen Angehörigen der Oberschicht kennen, der ihr erster Förderer wurde. 1910 konnte Coco Chanel durch einen Kredit eines reichen Liebhabers ihr erstes Atelier eröffnen.
Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs musste sie ihr Modehaus in Paris schließen. Während der Deutschen Besatzung war sie mit Hans Günther von Dincklage liiert, einem Sonderbeauftragten des NS-Reichspropagandaministeriums. Außerdem soll sie während dieser Zeit als Spionin für die Abwehr des deutschen Geheimdienstes gearbeitet haben.
Nach dem Krieg gelang ihr ein Comeback, wenngleich sie für ihre Verbindungen zu den N***s oft in der Kritik stand. In ihren späteren Lebensjahren soll sie als verbittert, launisch und schwierig gegolten haben.
Sie starb am 10. Januar 1971 in ihrer Suite im Hotel Ritz in Paris.
Welche Kleidungsstücke kommen dir in den Sinn, wenn du an Coco Chanel denkst?