Doula, Coaching & Familienbegleitung Natalie Clauss

Doula, Coaching & Familienbegleitung Natalie Clauss Bei einer Trageberatung kann ich dir die Vorteile des Tragens zeigen und erklären. Ich habe Tücher und Ringslings von verschiedensten Herstellern.

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- Familienbegleitung mit Still- und Trageberatung, Windelfrei- und Stoffwindelberatung, Beikostberatung, Beratung zur formularer Säuglingsernährung, ganzheitliche Famlienbegleitung Natürlich zeige ich dir auch verschiedene Tragetücher, Ringslings und Tragehilfen, je nachdem, was du möchtest. Als Tragehilfen habe ich die meisten der empfehle

nswerten Tragen da (Mysol, Fräulein Hübsch, Jonobaby, Emeibaby, Taitai, etc.) Wenn du Fragen hast, kannst du dich gerne bei mir melden, ebenfalls wenn du Interesse an einer Beratung hast. Schau auch gerne auf meiner Homepage: http://natalieclauss.de vorbei :)

06/05/2026

Stillberatung ist nah, intensiv und oft sehr persönlich.

Gerade deshalb wird über Grenzen selten gesprochen – oder sie werden mit Härte oder Abgrenzung verwechselt.

Dabei sind Grenzen etwas anderes:

Sie schaffen Klarheit im eigenen professionellen Handeln.
Sie ermöglichen sinnvolle Weiterverweisung, wenn andere Kompetenzen gefragt sind.
Und sie schützen die beratende Person vor Überlastung – nicht erst im Notfall, sondern auch präventiv.

Grenzen sind keine Einschränkung von guter Beratung.
Sie sind die Voraussetzung dafür, dass sie langfristig möglich bleibt.

Für die Familien.
Und für uns selbst.

👉 Mehr dazu in meiner Fortbildung „Grenzen professioneller Stillbegleitung“
https://femina-institut.de/grenzen-professioneller-stillbegleitung/

16/04/2026

So arbeite ich in der Stillberatung – besonders im Zungenbandprozess

Mir ist eines ganz besonders wichtig:
keine Dogmen. Keine Angstmache.

Denn jedes Baby, jede Familie und jede Situation ist individuell.
Und genau so sollten auch die Lösungen sein.

Ich arbeite evidenzbasiert – das heißt, ich beziehe die aktuelle Studienlage mit ein und kläre darüber auf.
Aber: Studien ersetzen nicht den Blick auf das einzelne Baby.

Gerade im Zungenbandprozess zeigt sich das sehr deutlich.

Ein Beispiel ist das Wundmanagement nach einer Trennung:
Es gibt Empfehlungen – aber manchmal muss es individuell angepasst werden, damit alles zusammen passt.
Zum Baby. Zur Familie. Zum Gesamtbild.

Denn Wundmanagement „um jeden Preis“ hilft niemandem.
Und eine mögliche Traumatisierung schon gar nicht.

Deshalb schauen wir gemeinsam:
👉 Was braucht dieses Baby?
👉 Was ist für euch als Familie umsetzbar?
👉 Was fühlt sich stimmig an?

Ich bringe dabei mein Wissen aus vielfältigen nationalen und internationalen Fortbildungen zu oralen Restriktionen ein –
und verbinde es mit individueller Begleitung.

Und ich freue mich sehr, dass ich dieses Wissen bald auch weitergeben darf:
Mit einer eigenen Fortbildungsreihe am .institut .

🤍 Für mehr Klarheit statt Verunsicherung.
🤍 Für individuelle Wege statt starrer Konzepte.

13/04/2026

Teamwork is dreamwork – besonders bei einer Zungenbandtrennung.

Eine gute Diagnostik und eine fachgerechte Trennung durch erfahrene Ärzt:innen sind unglaublich wichtig.
Aber sie sind nur ein Teil des Ganzen.

Der langfristige Erfolg hängt oft davon ab,
wie gut die Zusammenarbeit rund um das Baby funktioniert.

Saugen, Schlucken, Muskelspannung und Bewegungsmuster entstehen nicht isoliert.

Deshalb braucht es ein interdisziplinäres Team:

▫️ Stillberaterinnen, um das Stillen (und ggf. auch das Saugen an der Flasche) zu beurteilen und zu begleiten
▫️ Körpertherapie (z. B. Physiotherapie, Osteopathie), um Spannungen zu lösen und Beweglichkeit zu fördern
▫️ Logopädie, um die Funktion von Zunge und Mundraum zu unterstützen
▫️ ggf. weitere Fachpersonen – je nach Situation

Jede Perspektive bringt ein Puzzleteil mit.

Und erst im Zusammenspiel entsteht ein stimmiges Gesamtbild –
und damit die besten Voraussetzungen für nachhaltige Veränderungen.

Nicht der einzelne Eingriff entscheidet.
Sondern das Zusammenspiel danach.

An dieser Stelle: Danke an alle Fachkräfte für den wertvollen Austausch mit euch!

25/03/2026

Eine Zungenbandtrennung ist kein einzelner Termin.
Sie ist ein Prozess.

In der Stillberatung erlebe ich immer wieder, dass Eltern hoffen, dass nach der Durchtrennung sofort alles funktioniert.

Aber wenn ein Baby lange mit eingeschränkter Zungenbeweglichkeit gestillt hat, haben sich Bewegungsmuster angepasst. Das Umlernen braucht Zeit.

Ein Vergleich hilft oft:
Wenn wir unser Leben lang mit einem Klotz am Bein laufen würden, würden wir nicht erwarten, sofort normal zu gehen, nur weil dieser Klotz entfernt wird.

Genauso braucht es nach einer Zungenbandtrennung Vorbereitung, Nachsorge und eine gute Begleitung.

Dazu können gehören: Stillberatung, Körperarbeit, Anleitung zu Übungen und Zeit für Anpassung.

Studien und Erfahrung zeigen: Die langfristigen Ergebnisse unterscheiden sich deutlich, je nachdem, wie gut Familien rund um den Eingriff begleitet werden.

Nicht nur die Trennung selbst ist wichtig. Sondern der Weg davor und danach.

19/03/2026

Stillen ist keine Ein-Personen-Sache.

Wie lange gestillt wird, hängt nicht nur von der Mutter oder vom Baby ab.
Auch der Partner – und das gesamte Umfeld – haben einen großen Einfluss.

Das beginnt bei der grundsätzlichen Einstellung zum Stillen:
Wird Stillen als wichtig und unterstützenswert gesehen?
Oder eher als anstrengend, unnötig oder etwas, das schnell vorbei sein sollte?

Auch Worte machen einen Unterschied.
Sätze wie
„Mach dir doch nicht so einen Stress“
„Dann gib doch die Flasche“
oder
„Stillst du immer noch?“
können verunsichern – besonders in einer sensiblen Phase.

Genauso wichtig ist ganz praktische Unterstützung:
im Alltag, im Wochenbett, bei Stillproblemen, bei Unsicherheiten.

Studien zeigen immer wieder:
Wenn Partner hinter dem Stillen stehen und aktiv unterstützen,
wird häufiger und länger gestillt.

Das gilt übrigens auch für andere nahestehende Personen
wie Großeltern, Freund:innen oder Geschwister.

Deshalb ist Stillvorbereitung nicht nur für Schwangere wichtig.
Sondern für alle, die später mittragen.

Stillen gelingt leichter, wenn man nicht alleine dafür kämpfen muss.

Quelle: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7014137/

12/03/2026

„Mein Mann bezahlt mir die Stillberatung nicht.“
„Mein Mann will, dass ich abstille.“
„Mein Mann verlangt, dass ich stille.“

Sätze wie diese höre ich in der Stillberatung leider immer wieder.

Und sie zeigen mir: Gleichberechtigung und Selbstbestimmung sind noch nicht überall selbstverständlich.

Partner*innen können eine unglaublich wichtige Rolle in der Stillzeit spielen.
Sie können stärken, unterstützen, den Rücken freihalten, ermutigen.

Aber Stillen betrifft in erster Linie den Körper von Mama* und das Baby.

Deshalb braucht es vor allem eines: Respekt vor der Entscheidung der Mutter*.

Manchmal geht es um Druck in Richtung Abstillen.
Manchmal um Druck, unbedingt stillen zu müssen – aus kulturellen, religiösen oder persönlichen Gründen.
Oder eben nicht die Unterstützung zu ermöglichen, die hilfreich und notwendig wäre.

All das kann belastend sein.

Echte Unterstützung bedeutet nicht, Entscheidungen zu treffen.
Echte Unterstützung bedeutet zuzuhören, zu begleiten und Vertrauen zu haben.

Denn Selbstbestimmung endet nicht mit der Geburt.

Wie sind eure Erfahrungen mit Unterstützung in der Stillzeit?

09/03/2026

Wir brauchen keine Blumen. Wir brauchen Veränderung.

Gestern war Internationaler Frauentag.
Heute ist Globaler Frauenstreik.

Diese Tage erinnern daran, dass Gleichberechtigung noch längst nicht überall Realität ist.

Frauen, Mädchen und Kinder müssen endlich wirklich ernst genommen werden –
in der Medizin, in der Geburtshilfe, im Familienalltag und in unserer Gesellschaft.

Zu oft werden Schmerzen relativiert.
Erfahrungen infrage gestellt.
Bedürfnisse übergangen.

Gerade rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit Baby zeigt sich, wie wichtig respektvolle Begleitung, Selbstbestimmung und echte Unterstützung sind.

Es geht nicht um einen symbolischen Tag im Jahr.
Es geht um strukturelle Veränderungen.

Für eine Medizin, die Frauen ernst nimmt.
Für eine Geburtshilfe, die schützt statt übergeht.
Für eine Gesellschaft, in der Frauen und Kinder gehört werden.

Blumen sind nett.
Veränderung ist wichtiger.


24/02/2026

Gibt es Widersprüche zwischen den Leitlinien zur Stilldauer und zur Allergieprävention?
Kurz gesagt: Nein – aber sie beantworten unterschiedliche Fragen.

Die neue Empfehlung zur Stilldauer rät zu sechs Monaten ausschließlichem oder überwiegendem Stillen.
Gleichzeitig nennt die Leitlinie zur Allergieprävention ein Zeitfenster für die Beikosteinführung zwischen dem 5. und 7. Lebensmonat.

Das klingt für viele Eltern erst einmal widersprüchlich – ist es aber nicht.

Wichtig ist:
👉 Das genannte Zeitfenster bedeutet nicht, dass Beikost ab dem 5. Monat begonnen werden muss.
👉 Entscheidend sind immer die individuellen Beikostreifezeichen – und die sind im 5. Monat in der Regel noch nicht erfüllt.
👉 Der empfohlene Zeitpunkt gilt für alle Babys, unabhängig davon, ob ein Allergierisiko besteht oder nicht.

Außerdem betrachten die Leitlinien unterschiedliche Ebenen:
▫️ Die Stillleitlinie bezieht sich auf die allgemeine gesundheitliche Entwicklung der Bevölkerung.
▫️ Die Allergieprävention untersucht gezielt, wie atopische Erkrankungen – also genetisch bedingte Überreaktionen des Immunsystems – beeinflusst werden können.

Beides darf nebeneinander bestehen.
Nicht starr, sondern orientiert am Kind.

Und genau hier liegt die Entlastung:
Nicht der Kalender entscheidet – sondern die Entwicklung deines Babys. 🤍

20/02/2026

Neue S3-Leitlinie zur Stilldauer – und endlich mehr Entlastung für Familien 🤍

Die neue S3-Leitlinie zur Ernährung im Säuglingsalter empfiehlt nun klar:
▫️ 6 Monate ausschließliches oder hauptsächliches Stillen
▫️ Beikosteinführung im 7. Monat
▫️ Weiterstillen bis mindestens 12 Monate

Damit nähert sich die Leitlinie endlich den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation an, die Stillen bis 2 Jahre und darüber hinaus empfiehlt – solange Mutter und Kind es möchten.

Für viele Eltern ist das eine wichtige Botschaft:
✨ Es nimmt Druck raus.
✨ Es stärkt das Vertrauen in die Entwicklung des Kindes.
✨ Es rückt Beikostreifezeichen wieder in den Fokus

Ich bin sehr gespannt, die gesamte Leitlinie im Detail zu lesen und zu schauen, wie sich diese Empfehlungen in der Praxis weiter auswirken werden.

🤍 Mehr Vertrauen.
🤍 Mehr Orientierung.
🤍 Weniger Druck für Familien.

> Freiheit durchs Tragen <Dieses Jahr stand die European Babywearing Week unter dem Motto „Freiheit durchs Tragen“. Doch...
12/05/2024

> Freiheit durchs Tragen <

Dieses Jahr stand die European Babywearing Week unter dem Motto „Freiheit durchs Tragen“. Doch was bedeutet das für dich? Ich denke, die Antworten sind sehr individuell. Letztendlich bringt das Tragen für Familien immer mehr Freitag im Alltag und es ist sicher einer der Vorteile.

Dabei kann Tragen an sich allerdings sehr vielfältig sein:

• Du kannst ab Geburt tragen. Oder erst später beginnen.
• Du kannst nur im ersten Jahr tragen. Oder auch noch, wenn dein Kind schon lange laufen kann.
• Du kannst auf dem Arm tragen. Oder in einem Tragetuch. Oder einer Tragehilfe. Oder du schiebst dein Kind im Buggy oder Kinderwagen.
• Du kannst manchmal tragen, in besonderen Situationen. Oder ausschließlich.
• Du kannst alleine tragen. Oder auch dein Partner, deine Mama oder wer auch immer.
• Du kannst vorne tragen oder auf der Hüfte oder auf dem Rücken.

Es gibt so viele Möglichkeiten!

Durch das Tragen in einem Tuch oder einer Tragehilfe bist du im Alltag flexibel. Du beachtest das Bedürfnis deines Baby nach Nähe und du kannst gleichzeitig:

• dein Kleinkind auf dem Spielplatz oder zuhause einfacher beim Spielen begleiten
• Hürden wie Treppen oder unwegsames Gelände überwinden
• Haushaltstätigkeiten machen und hast dein Baby einfach mit dabei
• bei Jobmeetings dein Baby zum Schlafen bringen oder dabei stillen
• ein Tuch oder eine Trage bequem überall mitnehmen

Was bedeuet „Freiheit durchs Tragen“ für dich?

Adresse

Alexandersfeld 70a
Oldenburg
26127

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 18:00
Dienstag 09:00 - 18:00
Mittwoch 09:00 - 18:00
Donnerstag 09:00 - 18:00
Freitag 09:00 - 18:00

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