09/06/2026
Notfall bei Seniorinnen und Senioren? Schnell handeln — und ruhig bleiben. Jede Minute zählt. Hier die wichtigsten Sofortmaßnahmen, die wirklich helfen:
Sturz
- Nicht einfach hochziehen. Ruhig bleiben und die Person ansprechen.
- Fragen: Schmerzen? Schwindel? Kann sie sich bewegen?
- Bei starken Schmerzen, Kopfverletzung, Blutung oder Benommenheit sofort 112 wählen.
- Bis Hilfe kommt: warm halten, nicht unnötig bewegen. Bewusstlose, aber atmende Person in stabile Seitenlage bringen. Keine Lebensmittel oder Medikamente geben.
Schlaganfall (FAST-Test)
- Face: Hängt ein Mundwinkel?
- Arms: Kann die Person beide Arme gleich gut heben?
- Speech: Ist die Sprache undeutlich?
- Time: Sofort 112 rufen!
- Ruhe bewahren, nicht allein lassen, Oberkörper leicht erhöht lagern, keine Speisen/Trinken geben. Uhrzeit des Symptombeginns merken.
Herzinfarkt
- Typische Anzeichen: Druck/Schmerzen in der Brust, Ausstrahlung in Arm/Neck/Back, Atemnot, kalter Schweiß, Übelkeit.
- Sofort 112, Person beruhigen und in bequemer Position (leicht erhöht) lagern. Enge Kleidung lockern.
- Nicht selbst zum Arzt fahren. Bei Bewusstlosigkeit/fehlender Atmung: sofort mit Wiederbelebung beginnen.
Notruf richtig absetzen
- Kurz und klar: Wo? Was ist passiert? Alter, Bewusstsein, Atmung.
- Am Telefon bleiben und Anweisungen der Leitstelle befolgen.
Gut vorbereitet sein
- Notfallmappe mit Kontakten, Medikamentenliste, Vorerkrankungen und Versicherungskarte griffbereit halten.
- Brille, Hörgerät, Hilfsmittelort bekannt machen.
- Angehörige/Betreuungspersonen informieren, wer im Ernstfall zuständig ist.
Sie wollen Sicherheit für zu Hause? Wir von PFLEGE & MEHR unterstützen Sie gern beim Erstellen eines Notfallplans oder bei einem Hauscheck — schreiben Sie uns oder rufen Sie an.
Ruhe bewahren, Hilfe holen, unterstützen — das rettet Leben.