25/03/2026
Im Hundetraining passiert es leicht, dass wir Situationen persönlich nehmen, wenn etwas nicht so funktioniert, wie wir es uns wünschen. Dabei hilft es, sich bewusst zu machen, dass der Hund eigene Interessen, Gefühle und auch Unsicherheiten mitbringt. Sein Verhalten richtet sich nicht gegen uns, sondern entsteht aus seiner ganz eigenen Wahrnehmung heraus.
Hilfreich ist ein Blick von außen – eine neutrale Perspektive, die sowohl den Hund als auch den Halter einbezieht. So lassen sich Stärken und Schwächen auf beiden Seiten besser erkennen. Vor allem aber kann man beginnen zu verstehen, was der Hund mit seinem Verhalten eigentlich ausdrücken oder erreichen möchte und welches Thema dahinterliegt.
Es geht daher nicht nur darum, Verhalten zu unterbinden. Viel wichtiger ist es, zunächst zu verstehen, bevor man eingreift. Auf dieser Grundlage kann man dann auch Grenzen setzen – aber mit dem Ziel, dem Hund gleichzeitig Orientierung zu geben und ihm alternative Lösungen anzubieten. Mehr dazu im Seminar Problem Hund mit am 25 und 26.04.