Schrittwerk Tierphysiotherapie & Tierosteopathie

Schrittwerk Tierphysiotherapie & Tierosteopathie Der Schwerpunkt der Praxis liegt in der osteopathischen Behandlung von Pferden & Hunden, sowie der Sporthundetherapie. Individuell für jedes Tier.

Es gilt die Ursache der Problematik herauszufinden und zu lösen. schrittwerk Tierphysiotherapie & Tierosteopathie
Physiotherapie & Osteopathie für Pferd & Hund
Sporthundetherapie

Chuck hat es immer sehr eilig und auch nie wirklich Zeit für seine Behandlung 😂 Sobald er fertig ist wartet er lieber di...
11/07/2026

Chuck hat es immer sehr eilig und auch nie wirklich Zeit für seine Behandlung 😂 Sobald er fertig ist wartet er lieber direkt an der Tür 😁

04/07/2026

Wenn ein Welpe geboren wird, ist sein Hüftgelenk noch längst nicht fertig entwickelt.

Ein grosser Teil der Hüftgelenkspfanne besteht zunächst aus Knorpel. Erst in den folgenden Monaten beginnt sich dieser Bereich unter dem Einfluss von Bewegung, Belastung und Wachstum schrittweise zu verknöchern.

Das bedeutet:

Die Form eines Gelenks entsteht nicht nur durch die Genetik.

Sie entwickelt sich auch durch seine Funktion.

Genau deshalb sprechen wir in der Orthopädie von einem wichtigen Grundsatz:

! Form FOLGT Funktion !

Kontrollierte Bewegung hilft dem Körper, Knochen, Knorpel und Muskulatur harmonisch aufzubauen. Zu wenig Belastung kann die Entwicklung ebenso beeinträchtigen wie eine dauerhafte Überlastung.

Deshalb geht es bei Welpen nie darum, Bewegung zu vermeiden.

Es geht darum, sie SINNVOLL zu steuern.

Mehr dazu in unseren Büchern 😊

Hättet ihr gedacht, dass Bewegung die Form eines Gelenks mitprägt?

17/06/2026

Viele Hunde stehen nicht vollkommen symmetrisch.

Das allein ist noch kein Problem. Spannend wird es aber dann, wenn dieselbe Haltung immer wieder auftaucht. Immer das gleiche Hinterbein vorne. Immer dieselbe Gewichtsverlagerung. Immer dieselbe Schonhaltung.

Der Körper sucht ständig nach der einfachsten Lösung, um Belastungen zu verteilen.

Deshalb können (können (!)) Veränderungen im Stand manchmal früher sichtbar werden als Veränderungen im Gang. Nicht jede Asymmetrie bedeutet jedoch Schmerz. Aber jede Asymmetrie erzählt eine Geschichte.

Habt ihr das bei eurem Hund schon einmal beobachtet?

Bild als Symbolbild

10/06/2026

Viele Besitzer warten auf eine DEUTLICHE Lahmheit.

Doch die meisten Hunde versuchen zunächst, Schmerzen zu KOMPENSIEREN

>Sie laufen weiter.
>Sie spielen weiter.
>Sie fressen weiter.

Und der Körper? Der passt sich an. Deshalb sehen wir häufig zuerst:

• eine veränderte Körperhaltung
• weniger Schub aus der Hinterhand
• eine asymmetrische Muskulatur
• häufigeres Liegen oder Positionswechsel
• Schwierigkeiten beim Aufstehen
• weniger Freude an bestimmten Aktivitäten
• veränderte Bewegungen beim Einsteigen ins Auto oder auf das Sofa

Der Hund wirkt dabei oft nicht krank. Er wirkt einfach „ein bisschen anders als früher“. „Es liegt am Wetter“. „Er hat gerade Stress“. „Ach, der wird nur älter“.

Genau das macht chronische Schmerzen so tückisch. Denn wenn eine deutliche Lahmheit sichtbar wird, kompensiert der Körper häufig bereits seit Wochen oder Monaten.

Die wichtigste Frage lautet deshalb nicht: „Lahmt mein Hund?“

Sondern: „Bewegt sich mein Hund noch so wie vor einem Jahr?“

Welche Veränderung war bei eurem Hund rückblickend das erste Anzeichen, dass etwas nicht stimmte?
👇

09/06/2026

Oder ist es vielleicht doch nicht „halt so“?

Viele Hunde setzen sich nicht gerade hin. Ein Hinterbein wird nach aussen gestellt. Das Becken kippt auf eine Seite.

Schon mal drauf geachtet? Der Hund entlastet immer dieselbe Gliedmasse? Oft wird das als Angewohnheit abgetan. Doch Sitzen ist auch eine „Belastungsprobe“.

Ein Hund, der beim Sitzen immer wieder dieselbe Position wählt, verrät uns häufig mehr über seinen Bewegungsapparat als beim Laufen auf gerader Strecke.

Mögliche Ursachen können sein:

• eingeschränkte Hüftbeweglichkeit
• Knieprobleme
• Schmerzen im Iliosakralgelenk
• muskuläre Dysbalancen
• Kompensationen nach Verletzungen
• orthopädische Entwicklungsstörungen

Natürlich bedeutet schiefes Sitzen nicht automatisch eine Erkrankung.

Wenn ein Hund aber konsequent dieselbe Seite entlastet, lohnt es sich genauer hinzusehen. Denn viele orthopädische Probleme beginnen nicht mit einer Lahmheit. Sie beginnen mit kleinen Veränderungen im Alltag.

Wie sitzt euer Hund? Gerade oder immer leicht zur Seite?

Wir sind gespannt auf eure Fotos und Erfahrungen in den Kommentaren.

01/06/2026

Die oft zitierte „Ein oder Fünf-Minuten-Regel“ ist aus orthopädischer und entwicklungsbiologischer Sicht überholt.

Diese beiden Zeitvorgaben ignorieren die tatsächlichen Bedürfnisse des wachsenden Bewegungsapparates und vor allem das Prinzip, nach dem Knochen, Knorpel und Muskulatur überhaupt auf Belastung reagieren.

In der Orthopädie gilt die Arndt-Schulz-Regel: Schwache Reize stimulieren, mittlere fördern, starke hemmen oder schädigen. Übertragen auf Welpen bedeutet das: Zu wenig Reiz führt zu einer Unterentwicklung von Muskulatur, Sehnen und Gelenkführung. Zu viel oder unkontrollierte Belastung überfordert Wachstumsfugen, stört die chondrale Reifung und erhöht das Risiko für Fehlbelastungen.

Entscheidend ist deshalb nicht die Dauer, sondern die Qualität der Belastung:
>gleichmässige, kontrollierte Bewegung
>wechselnde Untergründe
>kurze, koordinationsfördernde Reize
>ausreichend Pausen
>keine abrupten Stop-and-Go-Manöver
>kein hektisches Toben ohne Regeneration

Die Forschung bestätigt: Moderate, variierte Belastung verbessert Knochenwachstum, Knorpelreifung, Muskelentwicklung und neuromotorische Koordination. Unterforderung und Überforderung sind zwei Seiten derselben Medaille, beide behindern eine gesunde orthopädische Entwicklung.

Ein Welpe braucht Bewegung, um Muskeln aufbauen zu können. Er braucht dosierte Reize, verständliche Grenzen, wechselnde Inputs und eine Umgebung, die Entwicklung fördert statt bremst.

Bewegung ist Medizin. Aber wie jede Medizin wirkt sie nur in der richtigen Dosis.

14/04/2026

❓ Osteopathie oder Physiotherapie – was ist besser?

Viele Tierhalter stehen vor der Frage, welche Therapieform die richtige für ihr Tier ist. Während die Osteopathie den Körper ganzheitlich betrachtet und Ursachen behandelt, setzt die Physiotherapie gezielt an Bewegung, Muskulatur und Rehabilitation an.
In vielen Fällen ist eine Kombination beider Ansätze besonders effektiv und nachhaltig.

👉 Lass dich individuell beraten, was dein Tier wirklich braucht!

🌍 Tiertherapeuten findest du über unsere interaktive Karte.

www.bzt-ev.de

Warum sollten bereits Welpen physiotherapeutisch begleitet werden?Bereits in den ersten Lebenswochen können sich kleine ...
28/03/2026

Warum sollten bereits Welpen physiotherapeutisch begleitet werden?

Bereits in den ersten Lebenswochen können sich kleine Auffälligkeiten zeigen – etwa durch eine Steißgeburt, Stress unter der Geburt oder intensives Toben mit den Geschwistern. Solche Einflüsse können sich auf Bewegungsabläufe, Haltung oder die muskuläre Entwicklung auswirken.

Eine frühzeitige physiotherapeutische Begleitung kann auffällige Bewegungsmuster aufzeigen und mögliche Dysbalancen sanft korrigieren. So können Fehlentwicklungen erkannt werden, bevor sie sich festigen.

Frühe Unterstützung bedeutet vor allem Prävention – für einen gesunden, stabilen Start ins Hundeleben.

28/02/2026

Adresse

Hufenweg 22
Preetz
24211

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