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Ich gebe es zu. Als der Auftrag reinkam, dachte ich kurz das wird doch nichts....Ein selbstfahrendes Fahrzeug für Liegeb...
16/07/2026

Ich gebe es zu. Als der Auftrag reinkam, dachte ich kurz das wird doch nichts....

Ein selbstfahrendes Fahrzeug für Liegeboxen in Kuhställen.
Reinigen, Abfegen, Einstreuen in einem System.

Klingt nach Landtechnik. Klingt nach Serienprodukt.
Klingt nicht nach F&E.

Dann habe ich mir das Projekt genauer angeschaut.
Habe eine Marktrecherche gemacht.

Das Kernproblem war ein Dosiersystem das drei komplett
unterschiedliche Materialien zuverlässig fördern muss.
Strohmehl, Sägespäne, separierte Gülle.

Jedes verhält sich anders. Pulvrig, faserig, feucht, klebrig.
Niemand wusste ob ein einziges System alle drei beherrschen kann
ohne zu verstopfen, zu brücken oder die Dosiermenge unkontrolliert
zu verändern. Dazu kommt eine hydraulische Höhenverstellung
deren Auswirkung auf Förderleistung und Streubild völlig offen war.

Kein Referenzsystem weltweit.
Kein Stand der Technik dem man folgen konnte.
Nur Versuchsreihen, Prototypen, Stallbedingungen und offene Fragen.

Das sind die drei Kriterien die die Forschungszulage verlangt:
technologische Neuheit, technologische Unsicherheit, offenes Ergebnis.

Der Maschinenbaubetrieb aus Norddeutschland, 50 Mitarbeiter,
hatte über drei Jahre rund 500.000 Euro FuE-Personalkosten investiert.
Als KMU bekommt er 35 % davon als Steuerbonus zurück.

175.000 Euro für eine Maschine die auf den ersten Blick niemand
für förderfähig gehalten hätte.

Auch ich nicht. Bis ich hingeschaut habe.

Wer in eurem Unternehmen entwickelt gerade etwas
dessen Ausgang noch offen ist?

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Die meisten denken Förderung funktioniert so:Antrag stellen, warten, Geld bekommen.Beim BAFA Energieeffizienz-Wettbewerb...
15/07/2026

Die meisten denken Förderung funktioniert so:
Antrag stellen, warten, Geld bekommen.

Beim BAFA Energieeffizienz-Wettbewerb funktioniert es anders.

Ich erkläre es Mandanten meistens so: stell dir vor du bewirbst
dich nicht um eine Förderung sondern du trittst in einem Wettbewerb
an.

Gegen andere Unternehmen. Mit einem Projekt das besser sein muss
als das der anderen. Nicht besser im Sinne von größer oder teurer,
sondern effizienter. Wer pro investiertem Euro am meisten CO2 einspart,
gewinnt.

Die Reaktion ist meistens dieselbe. Erst Skepsis. Dann Interesse.

Das Verfahren ist zweistufig.

Zuerst eine Projektskizze die bei der BAFA eingereicht wird.
Wenn die Antwort kommt: das ist interessant, reich ein, dann geht man mit einem vollständigen
Antrag in den eigentlichen Wettbewerb.

Wer gewinnt bekommt Förderung. Wer nicht gewinnt, geht leer aus.

Das klingt riskanter als ein normales Förderprogramm.
Und das ist es auch.

Aber hier ist was viele nicht verstehen: der Wettbewerb ist für
große Maßnahmen gemacht.

Komplexe Projekte mit hohem Investitionsvolumen. Und die absolute Fördersumme die möglich ist,
liegt deutlich über dem was Einzelprogramme ausschütten können.

Wer ein Projekt hat das wirklich viel CO2 einspart und das überzeugend darstellen kann, hat reelle Chancen auf eine Förderung die bei Einzelprogrammen schlicht nicht erreichbar wäre.

Für kleine überschaubare Maßnahmen nehme ich lieber ein
Einzelprogramm. Sicher, planbar, kein Wettbewerb.

Aber für große komplexe Investitionen wo es um echte Dekarbonisierung geht, schaue ich mir den Wettbewerb immer an. Weil die Chancen für die die gut vorbereitet reingehen besser sind als ihr Ruf.

Habt ihr schon mal an einem Wettbewerbsverfahren teilgenommen, oder war euch das Risiko bisher zu hoch?

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Wer sich zu sicher ist, fragt zu wenig.Er kam mit einer Mappe. Nicht irgendeine Mappe, eine wirklichgut vorbereitete.Aus...
14/07/2026

Wer sich zu sicher ist, fragt zu wenig.

Er kam mit einer Mappe. Nicht irgendeine Mappe, eine wirklich
gut vorbereitete.

Ausgedruckte Förderprogramme mit farbigen Markierungen, Notizen am Rand, alles säuberlich sortiert.
Claude hatte geholfen, ein Kollege hatte noch etwas geschickt und der Schwager, Ingenieur, versteht sich😉 hatte am Ende noch zwei Programme ergänzt die er für besonders vielversprechend hielt.

Er schob mir die Mappe über den Tisch.
Erwartungsvoller Blick.

Ich habe mir alles in Ruhe angeschaut, ohne etwas zu sagen.
Dann habe ich angefangen zu fragen.

Wann genau soll investiert werden, in einer Stufe oder gestückelt über mehrere Jahre?
Ist die Anlage ein Ersatz für etwas Bestehendes oder eine Erweiterung?

Gibt es bereits ein konkretes Angebot, einen Lieferanten, einen geplanten Zeitraum?

Nach der fünften Frage war es still im Raum.

Nicht weil seine Vorbereitung falsch war, die Programme die
er mitgebracht hatte, waren sogar gar nicht so schlecht.

Aber Förderprogramme entscheiden eben nicht nach Themen.

Sie entscheiden nach Rahmenbedingungen. Nach Investitionshöhe,
Projektzeitraum, Vorhabenstruktur und Unternehmensform.

Ein Projekt das auf dem Papier perfekt für ein Programm aussieht,
kann durch eine andere Staffelung plötzlich woanders besser
aufgehoben sein.

Manchmal lohnt es sich zwei Programme zu kombinieren, manchmal schließen sie sich gegenseitig aus.
Das ist eine Frage der Details und die Details stehen in keinem Ausdruck.

Am Ende haben wir ein anderes Programm gewählt als das das
oben auf seiner Liste stand, mit einer anderen Projektstruktur
und einer höheren Förderquote als er erwartet hatte.

Die Mappe hat er trotzdem mitgenommen.
Ich glaube er war ein bisschen stolz darauf.

Wer hat bei euch das letzte Wort wenn es um die Programmwahl geht?

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Er hat gelacht als ich es ihm erklärt habe.Nicht aus Freude. Eher so ein Lachen das sagt: Erzähl mir keinen.... das kann...
13/07/2026

Er hat gelacht als ich es ihm erklärt habe.

Nicht aus Freude. Eher so ein Lachen das sagt: Erzähl mir keinen.... das kann nicht sein!

80 Mitarbeiter, Maschinenbau, erste Pilotanlage in einer Technologie
die in seiner Branche noch niemand eingesetzt hat. Er war überzeugt
dass es keine Förderung gibt. Weil das Projekt zu neu ist.

Zu unbewiesen. Zu riskant für jeden Fördertopf den er kannte.

Dann habe ich ihm vom Umweltinnovationsprogramm erzählt.

Das Programm existiert seit 1979. 816 Projekte wurden seitdem
gefördert. 1,2 Milliarden Euro ausgezahlt. Und das Kernprinzip
ist bis heute dasselbe geblieben: gefördert wird genau das was
noch niemand in dieser Branche gemacht hat.

Nicht die bewährteTechnologie. Nicht der zehnte Ableger einer erprobten Lösung.
Sondern der Prototyp. Die erste Anlage.

Der Moment wo ein Unternehmer sagt ich glaube daran, aber ich weiß noch nicht
ob es läuft.

Bis zu 30% Investitionszuschuss. Oder ein zinsverbilligter KfW-Kredit über bis zu 25 Millionen Euro.
Für kleine und mittlere Unternehmen ausdrücklich bevorzugt.

Er hat aufgehört zu lachen.

Was mich bis heute erstaunt: fast niemand kennt dieses Programm.
Dabei ist es für genau die Unternehmer gemacht die nicht warten
bis eine Technologie Standard ist.

Die investieren wenn andere noch zuschauen.
Die das Risiko eingehen weil sie überzeugt sind.

47 Jahre lang hat der Staat genau diese Unternehmer finanziert.

Die meisten wissen es bis heute nicht.

Habt ihr schon mal in etwas investiert das noch niemand in eurer Branche gemacht hat?

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Wer jetzt investiert hat entweder keine Ahnung.Oder er weiß genau was er tut.Die Chemieindustrie stöhnt. 70% Auslastung....
12/07/2026

Wer jetzt investiert hat entweder keine Ahnung.
Oder er weiß genau was er tut.

Die Chemieindustrie stöhnt. 70% Auslastung.
Auftragseingänge schwach. In den Medien liest man täglich dasselbe:
Standort Deutschland zu teuer, zu bürokratisch, zu langsam.
Raus aus Deutschland. Verlagerung. Abwanderung.

Einer macht das Gegenteil.

Ein Chemiewerk, irgendwo zwischen Rhein und Main.
Familienunternehmen, Inhaber der selbst entscheidet.
Während die Branche wartet und die Medien schreiben, investiert er
einen erheblichen Millionenbetrag in neue Anlagen.
Am Standort Deutschland. Bewusst.

Ich sitze ihm gegenüber und frage warum.

Er schaut mich an als wäre die Frage seltsam. Dann sagt er:
Wer jetzt stillsteht, steht auch dann noch still wenn es wieder läuft.

Das war alles.

Das sind die Unternehmer mit denen ich arbeiten will.
Nicht die lautesten. Nicht die größten. Sondern die, die eine
Entscheidung treffen wenn andere auf bessere Zeiten warten.

Die nicht auf irgendwelchen Brachen - Konferenzen klagen.
Die nicht in Talkshows sitzen.

Sondern die einfach machen!

Hidden Champions. Der Begriff passt selten so gut wie hier.

Und wenn solche Unternehmer dann noch Fördermittel mitnehmen,
nicht weil sie das Geld brauchen, sondern weil es fahrlässig wäre
es liegen zu lassen, dann macht meine Arbeit wirklich Spaß.

Habt ihr auch schon mal mit jemandem zusammengearbeitet der
einfach anders tickt als alle anderen in seiner Branche?

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Neulich hat mich jemand gefragt ob ich Angst vor Neukunden habe.Ich hab gelacht und  kurz überlegt. Dann geantwortet: Ne...
11/07/2026

Neulich hat mich jemand gefragt ob ich Angst vor Neukunden habe.

Ich hab gelacht und kurz überlegt. Dann geantwortet: Nein. Aber ich bin wählerisch.

Ich mache gerne Geschäfte. Gute Geschäfte.
Aber nicht jedes Ja ist ein gutes Ja.

Und es gibt zwei gute Gründe für eine Ablehnung

1. Fördermittelberatung funktioniert nicht für jeden. Nicht weil ich
das entscheide, sondern weil die Programme es tun.

Ein Logistikunternehmen ohne Entwicklungsthema. Ein Beratungsunternehmen ohne
technische Produktion. Ein PV-Anlagenbetreiber der Strom verkauft.

Die kommen zu uns, wir schauen es uns an, und dann sagen wir die Wahrheit.
Wir können nicht helfen. Wer ihnen etwas anderes erzählt, lügt sie an.

Das sagen wir lieber gleich.

2. Dann gibt es die andere Kategorie. Technisch würde es passen,
aber die Erwartung stimmt nicht. Wer erwartet dass wir erstmal
kostenlos vorangehen und dann schauen wir mal, der ist bei uns falsch.

Unser Spruch: Was nichts kostet, ist nichts.

Wir investieren erheblich in jeden Mandanten bevor der erste
Bescheid kommt. Analyse, Strategie, Antrag, Abwicklung.
Das tun wir gerne. Aber nur wenn das Gegenüber denselben
Ernst mitbringt.

Ich bin nicht angstbesetzt. Ich bin klar.

Und wer das versteht, ist meistens genau der Mandant
mit dem die Zusammenarbeit Spaß macht.

Habt ihr auch schon mal Nein gesagt und wart im Nachhinein froh drüber?

Die Anlage läuft noch. Irgendwie.Wartung hier, Ersatzteil da. Der Techniker kennt sie auswendig, nicht weil er sie mag, ...
10/07/2026

Die Anlage läuft noch. Irgendwie.

Wartung hier, Ersatzteil da.
Der Techniker kennt sie auswendig, nicht weil er sie mag, sondern weil er muss.
Eine neue wäre längst fällig. Aber die Umsätze des letzten Jahres geben das einfach nicht her.

Kommt dir das bekannt vor?

Die Bank stellt Fragen, die niemand gerne beantwortet.
Also wird überholt, geflickt, weitergemacht.

Ich kenne diese Situation. Gerade in Kunststoff und Maschinenbau höre ich sie derzeit fast wöchentlich.

Was dabei fast immer vergessen wird:
Förderanträge haben Laufzeiten. Oft zwei, manchmal drei Jahre. Das bedeutet, du kannst heute einen
Antrag stellen und die Investition erst dann umsetzen, wenn die
Zahlen wieder stimmen. Kein Druck, kein Timing-Problem, keine Bank
die heute Ja sagen muss.

Der Antrag ist kein Kaufvertrag. Er ist eine Absicherung.

Wer heute weiß dass er in zwei Jahren eine neue Anlage benötigt, kann heute den Grundstein legen.
Die Förderung ist dann bereits gesichert wenn der Moment kommt.

Und wer in diesem Jahr trotzdem investiert, auch mit engem Budget, sollte zumindest sicherstellen
dass er die Förderung mitnimmt.

Nicht weil er muss.
Weil es fahrlässig wäre es nicht zu tun.

500.000 Euro Investition. Bis zu 55% Förderung als kleines
Unternehmen. Das sind bis zu 275.000 Euro die den Eigenanteil
und den Druck auf die Liquidität erheblich reduzieren.

Die Bank fragt anders wenn 275.000 Euro bereits gesichert sind.

Plant ihr gerade Investitionen vor oder wartet ihr bis die Zahlen wieder stimmen?

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Deutschland baut eine strategische Gasreserve. 24 Terawattstunden. Kosten bis zu 1,5 Milliarden Euro. Euer Ernst? Natürl...
09/07/2026

Deutschland baut eine strategische Gasreserve. 24 Terawattstunden. Kosten bis zu 1,5 Milliarden Euro.
Euer Ernst?

Natürlich bezahlt von Gasverbrauchern.

Das Kabinett soll Mitte August entscheiden. Erste Befüllung: Sommer 2027.

Ich finde das nachvollziehbar. Versorgungssicherheit hat ihren Preis, und der Iran-Konflikt hat gezeigt, wie fragil Gasimporte sind. Aber ehrlich gesagt ändert diese Reserve nichts an der Grundstruktur des Problems.

Wer Gas braucht, zahlt für die Reserve.
Wer Gas elektrifiziert, zahlt für die Reserve.
Wer aus Gas raus will, zahlt für die Reserve.

Solange ein Betrieb gas-abhängig bleibt, sitzt er in dieser Spirale. Neue Umlage. Nächste Umlage. Übernächste Umlage.

Das Sondervermögen für Bundeswehr und Infrastruktur steht. BAFA EEW Modul 4 fördert Prozessumstellungen weg von Gas mit bis zu 55 Prozent. Die Mittel sind da.

Das ist keine Werbung. Das ist Arithmetik.

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Wie siehst du das: Macht eine strategische Gasreserve Sinn, oder kauft sich Deutschland damit nur Zeit für ein Problem, das Elektrifizierung lösen muss?

440.000 Euro Förderung auf eine Investition von 800.000 Euro.Die Unterschrift war bereits gesetzt.Ein Pharmabetrieb. Gef...
09/07/2026

440.000 Euro Förderung auf eine Investition von 800.000 Euro.
Die Unterschrift war bereits gesetzt.

Ein Pharmabetrieb. Gefriertrocknung für sterile Wirkstoffe.

Die Anlage läuft seit 14 Jahren, der Wartungsaufwand wird nicht kleiner.
Der Geschäftsführer unterschreibt das Angebot. Weil es keine Alternative gibt.

Weil niemand gefragt hat bevor er unterschrieben hat.

Was er in diesem Moment nicht weiß: Gefriertrocknung ist einer von
67 Prozessen, die das BAFA-Programm für Energieeffizienz in der
Industrie fördert.

Als kleines Unternehmen hätte er bis zu 45% auf die
Investition bekommen. Weil er gleichzeitig auf Ökostrom umstellt,
wären noch mal bis zu 10 Prozentpunkte Dekarbonisierungsbonus obendrauf.

Bis zu 55% auf 800.000 Euro. Das sind bis zu 440.000 Euro.

Der Haken ist nicht das Programm. Der Haken ist der Zeitpunkt.
Der Antrag muss vor der Auftragsvergabe gestellt sein.
Nicht irgendwann vorher. Vor dem Auftrag.

Wer unterschreibt und dann fragt, hat das Geld bereits liegen gelassen.

Das passiert nicht aus Unwissenheit.
Es passiert weil niemand zum richtigen Zeitpunkt dabei war.

Wann habt ihr das letzte Mal vor einer Investition geprüft
ob Förderung möglich ist?

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Wärmepumpen-Förderung wird gekürzt. Gleichzeitig kommt die Gasheizung zurück. Was ist das?21.000 Euro Förderung. Jetzt.1...
08/07/2026

Wärmepumpen-Förderung wird gekürzt. Gleichzeitig kommt die Gasheizung zurück. Was ist das?

21.000 Euro Förderung. Jetzt.
13.200 Euro. Ab 2030.
Gasheizung. Wieder erlaubt.

Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln.

82 Prozent aller BEG-Anträge im ersten Halbjahr 2025 betrafen Wärmepumpen.
Der Markt lief wieder.
Und jetzt kommt die Bremse.

Ich sage nicht, dass Haushaltsdisziplin falsch ist.
Ich sage nicht, dass die 65-Prozent-Regel unantastbar war.

Aber beides gleichzeitig?
Förderung runter. Fossil wieder rein.

Das ist kein Signal an den Markt.
Das ist ein Rückzug.

Zumindest aus der privaten Wärmewende.

Wer das anders sieht, ich höre gerne zu.
Wer das genauso sieht: schreib es in die Kommentare.

Und wer gerade selbst vor der Investitionsentscheidung steht, machen! Aber bitte in Zukunft.

Ist das planbare Politik oder Vertrauensbruch?

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Adresse

Professor-von-Klitzing-Straße 11
Quakenbrück
49610

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Dienstag 09:00 - 17:00
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