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𝐅𝐨𝐨𝐝 𝐑𝐞𝐩𝐨𝐫𝐭 𝟐𝟎𝟐𝟓 𝐞𝐧𝐭𝐡𝐮̈𝐥𝐥𝐭 𝐝𝐢𝐞 𝐞𝐧𝐭𝐬𝐜𝐡𝐞𝐢𝐝𝐞𝐧𝐝𝐞𝐧 𝐅𝐨𝐨𝐝-𝐓𝐫𝐞𝐧𝐝𝐬 𝐝𝐞𝐫 𝐙𝐮𝐤𝐮𝐧𝐟𝐭In der Gastronomie erlebt man aktuell eine markante...
25/09/2024

𝐅𝐨𝐨𝐝 𝐑𝐞𝐩𝐨𝐫𝐭 𝟐𝟎𝟐𝟓 𝐞𝐧𝐭𝐡𝐮̈𝐥𝐥𝐭 𝐝𝐢𝐞 𝐞𝐧𝐭𝐬𝐜𝐡𝐞𝐢𝐝𝐞𝐧𝐝𝐞𝐧 𝐅𝐨𝐨𝐝-𝐓𝐫𝐞𝐧𝐝𝐬 𝐝𝐞𝐫 𝐙𝐮𝐤𝐮𝐧𝐟𝐭

In der Gastronomie erlebt man aktuell eine markante Verschiebung der Prioritäten hin zu klarem, nachvollziehbarem Genuss, der mit gutem Gewissen vereinbar ist.

Die Food-Branche ist im stetigen Wandel. Im Food Report 2025 beleuchtet Hanni Rützler die aktuellen Food Trends und deren Auswirkungen auf die Lebensmittelindustrie, den Handel und die Gastronomie.

„Food Trends signalisieren den Wandel in der äußeren Welt. In Unternehmen lösen sie unterschiedliche Reaktionen aus, die von Inspiration bis hin zu Widerstand reichen. Doch es wird entscheidend sein, den Wandel anzunehmen und sich für Veränderungen zu öffnen, um erfolgreiches Wirtschaften auch in Zukunft gewährleisten zu können“, erklärt Food-Trend-Expertin Hanni Rützler.
Im Food Report 2025 analysiert sie, welche Food Trends aktuell von dieser ganz besonderen Dynamik geprägt sind und welche Entwicklungen Lebensmittelindustrie, Handel und Gastronomie in den nächsten Jahren auf dem Schirm haben sollten.

𝐏𝐥𝐚𝐧𝐭-𝐛𝐚𝐬𝐞𝐝 𝐮𝐧𝐝 𝐂𝐮𝐥𝐭𝐮𝐫𝐞𝐝-𝐌𝐞𝐚𝐭 𝐏𝐫𝐨𝐝𝐮𝐤𝐭𝐞

Zwar scheint der Hype um pflanzliche Produkte nachzulassen, dennoch spielen sie auch weiterhin eine wichtige Rolle. Die pflanzlichen Alternativen kommen dabei dem Original immer näher. Dennoch bremsen günstigerer Eigenmarken Innovationen aus und schränken die Produktvielfalt ein.

Ein neuer Trend, der den pflanzlichen Fleischersatzprodukten Konkurrenz macht, ist Cultured Meat. Trotz vielversprechender Zulassungen für diesen Bereich stehen Unternehmen vor Herausforderungen wie der Kommerzialisierung und hohen Produktionskosten. Der Energieverbrauch und die klimatischen Vorteile konnten bisher nicht umfassend belegt werden.
Gleichzeitig entstehen Gegentrends: Carneficionados und Vegourmets meiden sowohl Fleisch aus standardisierter, industrieller Produktion als auch plant-based Food. In pflanzlich orientierten Gourmet-Restaurants geht es nicht darum, Fleisch nachzuahmen, sondern originelle Gerichte aus Gemüse, Obst, Getreide, Hülsenfrüchten und Kräutern zu kreieren, bei denen das Fehlen tierischer Zutaten nicht auffällt.

𝐕𝐨𝐧 𝐑𝐞-𝐮𝐬𝐞 𝐅𝐨𝐨𝐝 𝐮̈𝐛𝐞𝐫 𝐙𝐞𝐫𝐨 𝐖𝐚𝐬𝐭𝐞 𝐛𝐢𝐬 𝐂𝐢𝐫𝐜𝐮𝐥𝐚𝐫 𝐅𝐨𝐨𝐝

Zentrale Themen für nachhaltige und klimafreundliche Praktiken im Ernährungssystem sind Lebensmittelverschwendung und Food Waste. Der Re-Use Food Trend setzt auf kreative Verwertung von Essensresten und klärt über Mindesthaltbarkeitsdaten auf. Der Zero-Waste-Trend hingegen betrachtet die gesamte Lebensmittelproduktionskette.

In Deutschland werden nach wie vor über ein Drittel der produzierten Lebensmittel verschwendet. Um das EU-Ziel zu erreichen, diese Menge bis 2030 um die Hälfte zu reduzieren, sind strengere gesetzliche Maßnahmen erforderlich, befürchten Umweltverbände. Die Corona-Pandemie, der Krieg in der Ukraine und extreme Trockenheit in Südeuropa haben das Problem zusätzlich verschärft und die Dringlichkeit erhöht.

Gefordert sind daher die Lebensmittelwirtschaft und die Politik. Appelle an die Verbraucher allein werden nicht ausreichen, um die Situation zu verbessern. Die Lebensmittelwirtschaft und die Politik sind gefordert. Besonders die Politik muss laut Hanni Rützler erkennen, dass die Produktion von nicht konsumierten Lebensmitteln den Klimawandel vorantreibt, da sie zu unnötigen CO₂-Emissionen, Land- und Wasserverbrauch sowie zu einem Verlust der Biodiversität führt. Diese Effekte haben zudem negative wirtschaftliche und soziale Auswirkungen.

Ursprünglich konzentrierte sich der Re-Use Food Trend auf die Konsumenten, die aus Resten schmackhafte Gerichte zubereiten sollten, während Konzepte wie Nose-to-Tail und Leaf-to-Root in der gehobenen Gastronomie populär wurden. Innovative Unverpackt-Konzepte fanden ihren Weg in Supermärkte und zeigen, dass immer mehr Verbraucher bereit sind, für eine nachhaltigere Einkaufserfahrung auf Komfort zu verzichten. Doch es ist klar, dass Zero-Waste nicht allein den Verbrauchern überlassen werden kann; auch große Lebensmittelunternehmen und Einzelhändler müssen aktiv werden.

Im Circular Food Trend wird der Ansatz noch weitergedacht: Hier geht es nicht nur um die Reduzierung oder Vermeidung von Abfällen, sondern um eine neue Perspektive auf Lebensmittel. Die Unterscheidung zwischen Haupt- und Nebenprodukten wird aufgehoben, und Reste wie Schalen, Kerne oder Trester werden als wertvolle Ressourcen betrachtet. Diese werden in den biologischen Kreislauf zurückgeführt oder zu neuen Lebensmitteln verarbeitet, statt nur als Tierfutter oder Biogas genutzt zu werden.

Pure Prioritäten und Dynamic Change in der Gastronomie
In der Gastronomie erlebt man aktuell eine markante Verschiebung der Prioritäten hin zu klarem, nachvollziehbarem Genuss, der mit gutem Gewissen vereinbar ist. Dies spiegelt sich im Food Trend „Pure Prioritäten“ wider. Dieser Trend vereint Nachhaltigkeit, die sowohl von Überzeugung als auch von Marketing geprägt ist, mit Reduktion und Authentizität zu einer neuen Wirtshauskultur. Hierbei wird großer Wert auf regionale Traditionen, ethische Produktionsmethoden und Transparenz bezüglich der Herkunft der Zutaten gelegt. Gleichzeitig wird die Wertschätzung für einfache, authentische kulinarische Erlebnisse gepflegt.

„Pure Prioritäten“ verdeutlicht das wachsende Bedürfnis nach Transparenz, Ehrlichkeit und Verantwortung in der Gastronomie und bietet eine Antwort auf die Sehnsucht nach einer tieferen Verbindung zur Natur und den Grundlagen menschlicher Kultur. Die Herausforderung besteht darin, diese Werte so zu integrieren, dass sie wirtschaftlich tragfähig und einem breiten Publikum zugänglich sind, ohne die Qualität und den Genuss der kulinarischen Erfahrung zu beeinträchtigen.

Parallel dazu zeigt der Trend „Dynamic Change“ einen signifikanten Wandel in der Nachfrage und im Angebot. Gäste beginnen, verschiedene gastronomische Kategorien wie Hauptzutaten oder Getränke neu zu bewerten. Komponenten wie Fleisch und Wein, die lange Zeit eine dominierende Rolle gespielt haben, verlieren an Bedeutung und müssen sich zunehmend gegen Alternativen wie alkoholfreie Getränke sowie vegetarische und vegane Gerichte behaupten. Diese Alternativen werden immer mehr als gleichwertige Optionen anerkannt und nachgefragt.

Auch im Spannungsfeld zwischen Lokalität und Globalität der verwendeten Produkte verändern sich die Prioritäten und die Bewertung durch die Gäste. Diese Dynamik resultiert unter anderem aus dem Megatrend der Individualisierung, der zu einer Vielzahl von Lebensstilen führt, die sich zeitweise oder dauerhaft ändern können. Hieraus ergibt sich die Herausforderung, adaptiv auf Veränderungen innerhalb gastronomischer Kategorien zu reagieren, während gleichzeitig die Chance besteht, durch die rechtzeitige Anpassung der Angebote vom Wandel zu profitieren.

𝐑𝐞𝐠𝐞𝐧𝐞𝐫𝐚𝐭𝐢𝐯𝐞 𝐅𝐨𝐨𝐝

Regenerative Food legt den Fokus auf den Ackerboden, der als Schlüssel zu einem gesunden Ökosystem betrachtet wird. Hierbei geht es darum, die Art der Lebensmittelproduktion so zu gestalten, dass der Einfluss der Landwirtschaft auf den Klimawandel minimiert und die Biodiversität gefördert wird.
Regenerative Landwirtschaft setzt auf organische statt synthetische Düngung, auf eine Fruchtfolge, die Biodiversität fördert, sowie auf Bodendeckung und Verwurzelung. Allerdings gibt es derzeit keine etablierten Standards, um die Umweltvorteile der regenerativen Landwirtschaft präzise zu messen.

Zahlreiche Organisationen und Unternehmen haben sich inzwischen auf internationaler Ebene in der Regenerative Organic Alliance zusammengeschlossen, um gemeinsam sinnvolle und zugleich regional angepasste Standards zu entwickeln. Auch große Unternehmen wie Nestlé, General Mills und Unilever investieren bereits in Regenerative Landwirtschaft, da die FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) warnt, dass die Bodenerosion bis 2050 zu einem Verlust von zehn Prozent der globalen Pflanzenproduktion führen könnte. Dennoch wächst – nicht zuletzt aufgrund fehlender staatlicher Unterstützung – die weltweite Nutzfläche, auf der regenerative Verfahren angewandt werden, laut Hanni Rützler derzeit noch (zu) langsam.

𝐙𝐮𝐤𝐮𝐧𝐟𝐭𝐢𝐧𝐬𝐭𝐢𝐭𝐮𝐭

(𝐀𝐫𝐭𝐢𝐤𝐞𝐥 𝐯𝐨𝐧 𝐇𝐚𝐧𝐧𝐢 𝐑𝐮̈𝐭𝐳𝐥𝐞𝐫 – 𝐅𝐨𝐨𝐝 𝐓𝐫𝐞𝐧𝐝 𝐄𝐱𝐩𝐞𝐫𝐭𝐢𝐧)

*Ristorazione 2022, tendenze e riflessioni su cosa ci aspetta.**Industria dell'ospitalità queste 4 tendenze saranno impo...
21/01/2022

*Ristorazione 2022, tendenze e riflessioni su cosa ci aspetta.*

*Industria dell'ospitalità queste 4 tendenze saranno importanti nel 2022*

Nel 2022, la digitalizzazione continua a progredire nel settore dell'ospitalità, per esempio nell'area dei pagamenti senza contatto.

Il mondo della gastronomia è in uno stato di flusso. La digitalizzazione delle offerte e dei processi interni è solo una delle quattro tendenze che nessuno nel settore potrà evitare nel 2022, come riassume la start-up tecnologica berlinese Kollex.

All'inizio dell'anno, la start-up tecnologica berlinese Kollex dà uno sguardo al futuro: cosa dovrà affrontare il settore nel 2022 e come possono i ristoratori avere successo economico di fronte alle grandi sfide, come la carenza di personale? Quattro tendenze da tenere d'occhio:

*1. digitalizzazione dei processi*

Che si tratti della gestione del personale, della gestione delle merci, delle prenotazioni dei tavoli o dell'emissione di menu: Ci sono molti processi nel settore della ristorazione che spesso sono ancora manuali. Digitalizzati, tuttavia, possono far risparmiare alle imprese molto denaro e tempo, secondo Kollex. Soprattutto per quanto riguarda la continua carenza di lavoratori qualificati e la pressione generale sui costi, la digitalizzazione è anche un grande aiuto in termini di impiego del personale. Permette un uso più efficiente dei dipendenti e richiede complessivamente meno personale. Per i ristoratori, questo significa risparmi sui costi e una migliore pianificazione. Secondo Kollex, gli strumenti di pianificazione del personale, le funzioni di chat per i team e il marketing online per il reclutamento del personale faranno la differenza nel prossimo anno.

*2 Cucina fantasma e servizi di consegna*

Nascosto dietro il nuovo termine c'è un concetto familiare. Le cucine fantasma non servono gli ospiti, ma qui il cibo viene preparato esclusivamente per essere ritirato o consegnato da servizi di consegna online. Una Ghost Kitchen su scala più grande potrebbe anche combinare diversi marchi di ristoranti. Per il mondo esterno, i ristoranti appaiono indipendenti, mentre il cibo viene preparato nella stessa cucina. Per i ristoratori, questo significa meno personale necessario, più flessibilità nell'offerta e generalmente meno costi in termini di posizione, servizio e affitto.
Le cucine fantasma sono una tendenza seria perché, secondo Kollex, sempre più clienti - soprattutto in tempi incerti come questi - stanno optando per le consegne invece delle visite al ristorante. Inoltre, dato che le persone sono più propense a ordinare online invece che per telefono, la digitalizzazione gioca un ruolo importante per i ristoratori anche qui.

*3 Pre-ordinazione e pagamento anticipato*

Sempre più clienti vogliono semplicità e convenienza. Secondo Kollex, il concetto di convenienza diventerà ancora più pronunciato nel 2022. Inoltre, gli ospiti stanno diventando più critici ed esigenti, anche per la paura di un'infezione da Corona. Pertanto, si aspettano alternative ai processi precedentemente manuali. Per questo motivo, i ristoratori dovrebbero assolutamente considerare di offrire ai loro clienti il pagamento senza contatto. Attraverso il pre-ordine e il pre-pagamento, questi punti di contatto tra ospite e ristoratore potrebbero essere spostati nel mondo digitale, facilitando così l'esperienza culinaria senza contatto.

"Il preordine per gli ospiti interni digitalizza ulteriormente il settore e porta alcuni nuovi vantaggi. I clienti possono selezionare e ordinare il loro cibo prima della visita, mentre i proprietari hanno bisogno di meno personale di servizio per prendere gli ordini. Possono anche coordinare meglio la preparazione del cibo e ridurre i tempi di attesa", spiega Lothar Menge, amministratore delegato Kollex.

*4. concetti di igiene di lunga durata*

Una tendenza che ha meno a che fare con la digitalizzazione dell'industria, ma che tuttavia sta guadagnando sempre più importanza, è il concetto di igiene. Questo sviluppo è stato principalmente innescato e rafforzato dal Corona. Secondo Kollex, gli ospiti continueranno ad essere più cauti, critici ed esigenti nei prossimi anni. Ecco perché non è solo necessario per legge creare concetti di igiene pianificati buoni e a lungo termine e rispettarli. Gli stabilimenti di ristorazione dovrebbero avere un buon concetto di pulizia e ventilazione e garantire una distanza sufficiente tra i singoli tavoli. Inoltre, è necessario un aumento della frequenza di pulizia. Non solo nei bagni, ma ovunque ci siano molti punti di contatto.
Specialmente in tempi di Corona, un buon concetto d'igiene, secondo Kollex, include anche l'utilizzo corretto del ristorante e l'eventuale tracciamento dei contatti. Nella gestione delle prenotazioni, gli aiutanti digitali sono quindi di enorme importanza. Secondo l'azienda, gli strumenti online per la prenotazione dei tavoli e la registrazione degli ospiti danno ai ristoratori una migliore visione d'insieme e fanno risparmiare tempo. Inoltre, le misure igieniche possono essere coordinate più facilmente con questa conoscenza.

*Conclusione: non c'è modo di evitare la digitalizzazione nel 2022*

Secondo Kollex, le tendenze gastronomiche del 2022 sono già visibili nel settore oggi. L'anno prossimo, tuttavia, diventeranno molto più rilevanti. La digitalizzazione in particolare sta avanzando. I ristoranti che integrano strumenti digitali potrebbero distinguersi dalla concorrenza in un settore altamente competitivo e portare più efficienza al loro business.

Nuovi aiuti Corona: Miliardi per i settori dell'Ospitalità, della Ristorazione, della Vendita al dettaglio e del Turismo...
06/04/2021

Nuovi aiuti Corona: Miliardi per i settori dell'Ospitalità, della Ristorazione, della Vendita al dettaglio e del Turismo

In vista della crisi di Corona in corso, il Governo Federale vuole sostenere le imprese particolarmente gravate con un aiuto supplementare di miliardi. Essi riceveranno un nuovo sussidio. Miglioramenti sono previsti anche per lo strumento centrale il cosidetto l'aiuto ponte III (Überbrückungshilfe III), come hanno annunciato Giovedì a Berlino il Ministero Federale delle Finanze e il Ministero Federale dell'Economia.

Il nuovo aiuto costerà probabilmente miliardi, secondo le informazioni della Deutsche Presse-Agentur. Le aziende che sono particolarmente colpite dalle chiusure e per un tempo molto lungo riceveranno un nuovo sussidio di capitale. In particolare, questo è previsto per le aziende che hanno subito un crollo delle vendite di oltre il 50% in ciascuno di almeno tre mesi dal novembre 2020.

Il nuovo aiuto è una risposta al fatto che, secondo le informazioni fornite dalle Associazioni di Categoria, molte imprese hanno esaurito le loro riserve finanziarie. La sovvenzione sarà concessa in aggiunta al sostegno regolare dell'aiuto ponte III - sulla base della piattaforma esistente per garantire una rapida attuazione.

Il governo federale aveva annunciato ulteriori aiuti Corona per le aziende particolarmente gravate durante le consultazioni con i capi dei Governi Statali la scorsa settimana. I Ministeri delle Finanze e dell'Economia avevano negoziato il nuovo aiuto nei giorni scorsi.

Il Ministro delle Finanze Olaf Scholz (SPD) ha detto che la Germania ha superato la Pandemia economicamente molto meglio di paesi comparabili, grazie alla Politica di aiuti del Governo Federale. Tuttavia, ha detto, in modo abbastanza veloce la crisi sta incassando il suo pedaggio gravando sulle imprese. "Ecco perché ora stiamo mettendo un'altra pesante ammaccatura negli aiuti".

Il Ministro dell'Economia Peter Altmaier (CDU) ha detto che alcuni settori dell'economia sono stati chiusi per più di mezzo anno. A queste Aziende viene ora offerto un aiuto supplementare. La concessione di azioni è destinata a rafforzare la sostanza di queste aziende.

Secondo i Ministeri, il nuovo sussidio per il Capitale Azionario sarà scaglionato: più a lungo una società ha avuto un crollo delle vendite di almeno il 50%, più alto è il sussidio. Questo si basa sull'importo che un'impresa viene rimborsata per i costi fissi nell'ambito del Überbrückungshilfe III - questi sono, per esempio, gli affitti e le locazioni, gli interessi passivi per i prestiti, le spese per l'elettricità e l'assicurazione.

In termini concreti, il nuovo sussidio sarebbe pagato dal terzo mese del crollo delle vendite e ammonterebbe al 25 per cento in quel mese - salendo al 35 per cento per un quarto mese e al 40 per cento per cinque o più mesi.

I ministeri hanno fatto un esempio: un'azienda ha un calo delle vendite del 55% nei mesi di Gennaio, Febbraio e Marzo 2021 e 10.000 euro di costi fissi di gestione ogni mese. Se l'azienda fa domanda per Überbrückungshilfe III, riceverà una sovvenzione regolare di 6.000 euro per ciascuno dei tre mesi. La novità è che questa società riceverà anche una sovvenzione di 1.500 euro per Marzo.

Tra i miglioramenti dell‘ Überbrückungshilfe III si dice che le opzioni di ammortamento speciali per le merci stagionali e deperibili per i dettaglianti saranno estese ai produttori e ai grossisti - questa era una richiesta delle Associazioni Industriali.

Per le imprese degli Eventi e dei Viaggi, è previsto un "aiuto all'avviamento" del 20 per cento della massa salariale, oltre a una somma forfettaria generale per i costi del personale. L'industria dell'Evento e della Cultura potrà anche reclamare per i costi di cancellazione e di preparazione sostenuti fino a 12 mesi prima dell'inizio della data prevista dell'evento.

L'industria dei Viaggi, che è stata colpita duramente dalla Pandemia, ha accolto con favore il nuovo aiuto. "Da quasi un Anno, le molte Agenzie di Viaggio, i Tour Operator e anche le altre Aziende dell'Industria del Turismo non hanno quasi più affari, quindi questi aiuti per assicurare la loro esistenza sono urgentemente necessari", ha detto il presidente dell'Associazione Tedesca dei Viaggiatori (DRV), Norbert Fiebig. Allo stesso tempo, ha chiesto che l'aiuto ponte sia prolungato fino alla fine dell'anno, perché ci vorrà ancora del tempo prima che il Business dei Viaggi si riprenda davvero.

L'associazione Tedesca del Commercio al dettaglio (HDE) ha criticato che il Governo Federale stava lasciando i piccoli e grandi Rivenditori fuori al freddo. Le imprese più grandi, anche quelle gestite dai proprietari, non sono state sufficientemente considerate negli aiuti. Per i proprietari di negozi più piccoli, non c'era la possibilità di prendere in considerazione il salario di un imprenditore, ha detto l'HDE.

Inizialmente non era chiaro quali effetti avrebbero avuto i nuovi aiuti sul bilancio federale. Scholz ha già dovuto aumentare il bilancio dell'anno in corso di circa 60 miliardi di euro. Questo include anche altri 25,5 miliardi di euro per l'aiuto esteso alle imprese a causa del blocco prolungato.

In totale, per il 2021 sono previsti aiuti alle imprese per oltre 65 miliardi di euro. All'interno, tuttavia, è stato sottolineato che molti fondi previsti nel bilancio non sono stati chiamati nel 2020 perché l'economia ha avuto una forte ripresa in estate. Scholz vuole prendere circa 240 miliardi di euro di nuovi prestiti quest'anno per sostenere i costi della pandemia. Miliardi di nuovo debito sono anche previsti per il 2022.

Il governo federale aveva deciso dei programmi di aiuto completi durante la crisi. Tuttavia, le associazioni imprenditoriali hanno ripetutamente criticato che gli aiuti arrivano troppo tardi e che il sistema di sostegno è troppo complesso. Più recentemente, il governo federale e quello statale si sono accordati su un fondo di emergenza per le aziende che finora sono cadute in disgrazia. (dpa)

In dettaglio:
Bridging Assistance III: Miglioramenti significativi e nuova concessione di capitale per le aziende particolarmente colpite dalla crisi di Corona.

Le aziende che sono state particolarmente colpite dalla pandemia di Corona e che sono state colpite da chiusure per un tempo molto lungo, riceveranno una nuova sovvenzione di capitale supplementare. Inoltre, le condizioni di Bridging Assistance III saranno nuovamente migliorate nel complesso.

Ulteriori informazioni sulla nuova concessione di azioni e sul
miglioramenti a Bridging Assistance III:

Tutte le aziende che hanno subito un calo delle vendite di oltre il 50% in ciascuno di almeno tre mesi dal novembre 2020 riceveranno una sovvenzione in azioni. La sovvenzione di equità è in aggiunta alla normale sovvenzione Bridging Assistance III.

Inoltre, il rimborso dei costi fissi di Bridging Assistance III sarà aumentato fino al 100% per le aziende che subiscono un crollo delle entrate superiore al 70%. Finora, fino al 90% dei costi fissi ammissibili sono stati rimborsati.

I requisiti della legge europea sugli aiuti di stato devono essere rispettati per l'intero finanziamento del Bridging Assistance III (cioè includendo anche la sovvenzione di capitale). Il Bridging Assistance III si basa sul regolamento federale sulle piccole sovvenzioni, il regolamento Deminimis e il regolamento federale sull'assistenza ai costi fissi. Le imprese che presentano la loro domanda sulla base del regolamento federale sugli aiuti ai costi fissi possono quindi ricevere un sostegno solo fino al 70 per cento dei costi fissi non coperti ai sensi del diritto europeo sugli aiuti di Stato nel periodo ammissibile (marzo 2020 - giugno 2021). Nel caso di piccole e micro imprese (imprese con meno di 50 dipendenti e un fatturato annuo o un bilancio annuale non superiore a 10 milioni di euro) che presentano la loro domanda sulla base del regime federale di aiuti ai costi fissi, l'aiuto concesso può arrivare fino al 90% dei costi fissi non coperti.

1. nuova concessione di azioni

La sovvenzione azionaria in un colpo d'occhio:

(a) Le imprese ammissibili sono quelle con un deficit di entrate di almeno il 50% in almeno tre mesi durante il periodo da novembre 2020 a giugno 2021.

b) La nuova sovvenzione di capitale per il rafforzamento della sostanza di un'impresa ammonta fino al 40% dell'importo che un'impresa riceve per i costi fissi ammissibili ai sensi dei numeri da 1 a 11 (vedi FAQ sull'assistenza bridging III). Il sussidio azionario è scaglionato e aumenta più a lungo le aziende hanno subito un calo di fatturato di almeno il 50 per cento. Si paga a partire dal terzo mese del crollo delle vendite e ammonta al 25% in questo mese. Nel quarto mese con un crollo delle vendite di almeno il 50 per cento, il supplemento aumenta al 35 per cento; per cinque o più mesi, aumenta ancora al 40 per cento al mese. Ne risultano i seguenti tassi di sovvenzione per i singoli mesi:

Mesi con crollo delle vendite ≥ 50 per cento | Importo della sovrattassa
1° e 2° mese | Nessun supplemento
3° mese | 25 per cento
4° mese | 35 per cento
5° e ogni mese successivo | 40 per cento

Esempio: un'azienda subisce un calo delle vendite del 55% in gennaio, febbraio e marzo 2021. L'impresa ha costi fissi di funzionamento di 10.000 euro al mese per obblighi di affitto, interessi passivi e spese per elettricità, acqua e riscaldamento e per questo fa domanda per il Bridging Assistance III. L'impresa riceve un finanziamento regolare dal Bridging Assistance III di 6.000 euro ciascuno per gennaio, febbraio e marzo (60 per cento di 10.000 euro). Riceve una sovvenzione aggiuntiva di 1.500 euro per il mese di marzo (25 per cento di 6.000 euro).

c) La nuova sovvenzione azionaria è concessa in aggiunta al finanziamento regolare di
Assistenza a ponte III.

2 Ulteriori miglioramenti all'Assistenza Ponti III

# Oltre alla nuova sovvenzione in conto capitale, anche l'assistenza ponte sarà nuovamente migliorata nel complesso: le opzioni di ammortamento speciale per le merci stagionali e le merci deperibili per i dettaglianti saranno estese ai produttori e ai grossisti.

# Per le imprese del settore degli eventi e dei viaggi, oltre all'indennità generale per i costi del personale, sarà introdotta un'indennità di avviamento per ogni mese di sostegno a un tasso del 20 per cento delle retribuzioni che sarebbero state sostenute nel relativo mese di riferimento nel 2019. L'importo massimo totale della sovvenzione di questo aiuto all'avviamento è di 2 milioni di euro.

# L'industria degli eventi e della cultura può inoltre rivendicare i costi di cancellazione e di preparazione sostenuti fino a 12 mesi prima dell'inizio della data prevista per l'evento.

# I richiedenti avranno la possibilità, in casi giustificati di difficoltà, di scegliere periodi comparativi alternativi per determinare la perdita di entrate nel 2019.

# (...) le giovani imprese fino alla data di costituzione del 31 ottobre 2020 sono ammesse a candidarsi d'ora in poi. (...)

# Come per i lavoratori autonomi solitari con reddito esclusivamente da attività indipendenti e commerciali, viene creato un diritto di scelta anche per i lavoratori autonomi solitari che sono soci di società di persone: essi possono richiedere l'assistenza di riavvio o tramite un terzo revisore o come richiesta diretta (la richiesta di assistenza di riavvio tramite terzi revisori è quindi ora obbligatoria solo per le società di capitali).

# Le imprese e i lavoratori autonomi solitari hanno un diritto successivo di scegliere tra il nuovo aiuto all'avviamento e l'aiuto ponte III al momento della liquidazione finale. In questo modo, l'aiuto più favorevole nel caso individuale può essere determinato retrospettivamente sulla base del corso incerto dello sviluppo economico.

La sovvenzione di capitale e gli altri miglioramenti sono concessi nel quadro dell'esistente aiuto ponte III. Questo assicurerà una rapida attuazione. La FAQ su Bridging Assistance III sarà rivista e pubblicata in modo tempestivo, spiegando la procedura per l'erogazione del sussidio azionario. Una volta che il programma è stato adattato, le domande possono essere presentate attraverso la piattaforma familiare ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de. L'elaborazione delle domande e l'erogazione saranno di competenza degli stati federali.

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Eibinger Obertraße
Rüdesheim Am Rhein
65385

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