23/09/2026
Kennen Sie diese Situation? Ihr Mann Peter ist 67. Früher ging er jeden Morgen zum Bäcker, traf seine Nachbarn und erledigte kleine Wege selbst. Mit seiner COPD wurden die Strecken immer kürzer. Erst blieb er an jeder Ecke stehen. Später wurde schon der Weg ins Badezimmer anstrengend.
Dann kam ein schwerer Krankheitsschub.
Seine Frau rief den Rettungsdienst, weil er kaum noch Luft bekam. Nach dem Krankenhausaufenthalt stand fest, dass Peter zuhause mehr Atemunterstützung und eine deutlich intensivere Versorgung brauchen würde als vorher.
Beim Entlassgespräch fiel dann ein Satz, den viele Angehörige unter Zeitdruck einfach hinnehmen: Für solche Fälle gebe es eine Intensiv-WG. Ein bestimmter Pflegedienst könne die Versorgung übernehmen.
Peters Frau war erleichtert, dass überhaupt jemand einen Weg nannte. Gleichzeitig hatte sie das Gefühl, nur noch unterschreiben zu können.
Was ist, wenn Peter lieber nach Hause möchte?
Darf sie nach einem anderen geeigneten Pflegedienst fragen?
Welche Alternativen gibt es zur WG oder zu einer stationären Einrichtung?
Und wer erklärt ihr ehrlich, was medizinisch möglich ist und was nicht?
Der Sozialdienst koordiniert die Entlassung und kann geeignete Möglichkeiten anbahnen. Aber eine Empfehlung ist keine endgültige Festlegung. Patienten müssen über passende Versorgungsformen informiert werden und haben im Entlassmanagement grundsätzlich die freie Wahl zwischen geeigneten Leistungserbringern. Auch Peters berechtigter Wunsch zum Versorgungsort muss berücksichtigt werden.
Das bedeutet nicht, dass eine Versorgung zuhause automatisch möglich ist. Entscheidend ist, ob die medizinische und pflegerische Versorgung dort sichergestellt werden kann, welche Hilfsmittel benötigt werden und ob die räumlichen Voraussetzungen passen. Das wird im Einzelfall geprüft – einschließlich der Bewertung durch Krankenkasse und Medizinischen Dienst.
Peters Frau wollte deshalb nicht einfach nur wissen, welcher Platz gerade frei ist. Sie wollte wissen, welche Lösung zu Peter und ihrem gemeinsamen Alltag passen könnte.
Bei ProVent beginnt eine solche Anfrage nicht mit einem fertigen Standardplan. Im ersten Gespräch wird die konkrete Situation eingeordnet: Was ist medizinisch vorgesehen? Was wünscht Peter? Wie sieht das Zuhause aus? Welche Stellen sind bereits beteiligt? Und welche Fragen wurden bisher nicht beantwortet?
Gemeinsam wird geprüft,
✔️ welche Form der Versorgung Peter benötigt,
✔️ welche Versorgungsorte realistisch infrage kommen,
✔️ welche Technik und Hilfsmittel vorbereitet sein müssen,
✔️ wie die Abstimmung mit Klinik, Krankenkasse und weiteren Beteiligten strukturiert werden kann,
✔️ und ob ProVent die Versorgung grundsätzlich übernehmen könnte.
Das Ziel ist eine informierte Entscheidung statt einer schnellen Zuweisung unter Zeitdruck.
Damit Peters Frau nicht zwischen WG, Einrichtung und Zuhause wählen muss, ohne die tatsächlichen Möglichkeiten zu kennen.
Wenn Ihnen in der Klinik bereits eine Lösung genannt wurde, Sie aber noch offene Fragen haben, lassen Sie die Situation vertraulich prüfen.
👉 Jetzt kostenlos und unverbindlich die nächsten Schritte mit ProVent besprechen.
Die konkrete Situation frühzeitig mit ProVent einordnen