Mittelstand hautnah Podcast

Mittelstand hautnah Podcast MIttelstand hautnah Podcast
Der Podcast für Entscheider im Mittelstand. Persönlich. Relevanzstark. Praxisnah.

Meine Mission: Unternehmern und Organisationen dabei helfen, eine wirtschaftlich sinnvolle Kundenzentrierung zu etablieren und echte Kunden-Mehrwerte zu kommunizieren. Dabei werden Prozesse im Vertrieb- und Marketing optimiert und digitalisiert ohne die analoge Bodenhaftung zu verlieren.

23/06/2026

Jeder Unternehmer ist eine Marke – ob er will oder nicht. Die Frage ist nur, ob er diese Wirkung dem Zufall überlässt oder bewusst gestaltet. Lennert Stang arbeitet mit Unternehmern, die genau das verstanden haben, sich aber nicht in die Rolle eines LinkedIn-Influencers drängen lassen wollen.

Im Gespräch mit Christian Rahn wird deutlich, wo der Unterschied liegt zwischen strategischer Sichtbarkeit und oberflächlichem Reichweitenspiel. Stang beschreibt, wie er mit introvertierten Unternehmern arbeitet, die kein einziges Social-Media-Profil hatten – und trotzdem Schritt für Schritt in eine Kommunikation finden, die zu ihrer Persönlichkeit passt. Nicht lauter, sondern klarer.

Ein zentraler Gedanke der Folge: Personal Branding ist kein Drei-Monats-Projekt. Es ist eine strategische Entscheidung, vergleichbar mit einem langfristigen Investment. Wer nach sechs Wochen Ergebnisse erwartet, hat das Prinzip nicht verstanden. Und wer glaubt, Reichweite sei die entscheidende Kennzahl, verwechselt Aufmerksamkeit mit Relevanz.

Stang unterscheidet klar zwischen der Personal Brand – also der Wirkung, die jeder Mensch ohnehin erzeugt – und den Maßnahmen, die diese Wirkung gezielt nach außen tragen. Rhetorik, Bühnenauftritte, PR, LinkedIn: alles Werkzeuge. Aber keines davon funktioniert, wenn es nicht zur Person passt.

Die ehrlichste Aussage der Folge: Man zahlt immer einen Preis. Entweder den Preis, sichtbar zu sein und damit auch Widerspruch auszuhalten. Oder den Preis, unsichtbar zu bleiben – und der ist nach Stangs Erfahrung deutlich höher.

12/06/2026

Du bist sowieso eine Personal Brand, egal in welcher Position als Führungskraft du unterwegs bist. Also mach was draus, sonst machen andere was aus dir, was du vielleicht nicht sein willst.

11/06/2026

Der Unterschied zwischen cringe und nicht cringe sein? Erfolg!

06/06/2026

Veränderung scheitert selten an der Maßnahme. Sie scheitert an dem, was davor nicht passiert ist. Viele Geschäftsführungen investieren in Strategien, Projekte und Initiativen – ohne vorher zu klären, wo sie eigentlich stehen. Das Ergebnis: Maßnahmen greifen nicht, Projekte laufen ins Leere, Teams strampeln ohne Wirkung.

Anja Nestler kennt dieses Muster. Als systemische Organisationsberaterin hat sie über Jahre beobachtet, wie Unternehmen immer wieder denselben Fehler machen: Sie starten mit dem Ziel, ohne den Startpunkt zu kennen. Ihre Arbeit beginnt deshalb nicht bei der Lösung, sondern bei der Diagnose – beim ehrlichen Blick auf das, was im System wirklich passiert.

Im Gespräch mit Christian Rahn erklärt sie, warum Geschäftsführungen oft Teil des Problems sind, ohne es zu merken. Warum Micromanagement aus guter Absicht entsteht, aber Eigenverantwortung zerstört. Und warum das mittlere Management häufig in einem Zielkonflikt steckt, den niemand ausspricht. Es geht um blinde Flecken, um den sogenannten Iceberg of Ignorance – und um die Frage, was Führung bereit sein muss loszulassen, damit Veränderung überhaupt greifen kann.

Takeaways

- Nicht die Maßnahme scheitert – sondern die Diagnose davor
- Geschäftsführungen sind Teil des Systems und damit Teil des Problems
- Der Iceberg of Ignorance: Je höher die Hierarchie, desto weniger Einblick
- Micromanagement entsteht oft aus guter Absicht – wirkt aber kontraproduktiv
- Mittleres Management steckt häufig in unausgesprochenen Zielkonflikten
- Psychologische Sicherheit ist Voraussetzung für ehrliches Feedback
- Erst verstehen, dann handeln – ein Diagnosetool kann der erste Schritt sein

02/06/2026

Viele Unternehmer im Mittelstand sind fachlich exzellent, aber digital unsichtbar. Ihre Marke hat eine Webseite, vielleicht sogar ein LinkedIn-Profil. Doch wer dahinter steht, bleibt unklar.

In dieser Folge spricht [**Christian Rahn**](https://www.linkedin.com/in/rahn-christian-cmo/) mit [**Andrea Grundmann**](https://www.linkedin.com/in/andrea-grundmann/) über digitales Charisma: Was es bedeutet, wie man es aufbaut und warum digitale Sichtbarkeit längst zur Führungskompetenz geworden ist.

Andrea Grundmann erklärt, warum Charisma kein Zufall ist, sondern aus konkreten Wirkfaktoren besteht, die sich auch im digitalen Raum gezielt einsetzen lassen. Es geht um Authentizität, um den Gleichklang zwischen analogem Auftreten und digitaler Präsenz und darum, warum Brüche zwischen beiden Welten Vertrauen zerstören. Christian teilt eigene Erlebnisse, die zeigen, wie digitale Vertrautheit den Weg zu echtem Vertrauen verkürzt.

**Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Risiken und Nebenwirkungen von Sichtbarkeit.** Kritik, Trolle, Desinformation und der Umgang mit Hasskommentaren.

Andrea ordnet ein, warum die Angst davor oft größer ist als die reale Gefahr – und gibt konkrete Strategien, wie man souverän reagiert, statt sich treiben zu lassen.

01/06/2026

Rede mit den Leuten, die dein Unternehmen wirklich kennen.

30/05/2026

Klarheit schlägt Nettigkeit.
In diesem Leadership-Talk zwischen [**Christian Rahn**](https://www.linkedin.com/in/rahn-christian-cmo?miniProfileUrn=urn%3Ali%3Afs_miniProfile%3AACoAAAt6j0sBjB8-gd88KNYsWjYX_af3riQqaO4) und Rene Penselin geht es bewusst nicht um Kultur, Haltung oder Mindset, sondern um Struktur.

René zeigt, wie Unklarheit über Rollen, Verantwortung und Entscheidungsräume zu Reibung führt und warum das System dann zuverlässig in alte Muster zurückfällt (Jo-Jo-Effekt).

Sieben Dimensionen, die Führung wieder stabil machen

Führung kippt selten plötzlich. Meist beginnt es leise.

Entscheidungen werden vertagt, Rollen werden umgangen, Konflikte schwelen unter der Oberfläche bis „der Kittel brennt“. René Penselin beschreibt in dieser Folge, warum genau diese Symptome oft nicht mit noch mehr Kommunikationstrainings verschwinden, sondern mit etwas, das viele Unternehmen unterschätzen: einer klaren Führungsarchitektur.

Im Gespräch mit Christian Rahn geht es bewusst nicht um Kultur, Haltung oder Mindset, sondern um Struktur. René zeigt, wie Unklarheit über Rollen, Verantwortung und Entscheidungsräume zu Reibung führt und warum das System dann zuverlässig in alte Muster zurückfällt (Jo-Jo-Effekt).

Statt „netter“ Führung plädieren Christian und René für berechenbare Führung. Klare Ansagen, nachvollziehbare Entscheidungen und Grenzen, die eingehalten werden. Nicht als „Härte-Show“, sondern als Stabilität, die Teams entlastet.

Zentral sind die sieben Dimensionen der Führungsarchitektur™️: Identität (Rolle), Aufgabe/Verantwortung, Entscheidungsräume, Verantwortungsbereiche, Grenzen, Konsequenzen und Systembeitrag (Silo-Denken auflösen).

Ein typisches Beispiel: Mitarbeitende gehen am Teamleiter vorbei direkt zur Geschäftsführung. Eine Grenzverletzung, die das System „trainiert“ und die Geschäftsführung am Ende überlastet. #

30/05/2026

# Energiekrise, Energiepreise, Energiewende und trotzdem Alltag im Mittelstand.

In dieser Folge sprechen wir mit **Dr. Kerim Ben Hamida** darüber, warum Unternehmen aus den Energiekrisen der Jahre 2022/2026 oft weniger gelernt haben, als sie glauben. Der Kern ist unbequem, aber klar: Viele behandeln Energie weiterhin wie ein Einkaufsthema – dabei entscheidet Energie über Produktion, Verkauf, Kostenstruktur und am Ende über Wettbewerbsfähigkeit.

Kerim Ben Hamida macht greifbar, welche Denkfehler im Mittelstand besonders häufig vorkommen: Man kauft zu spät oder zu „spotlastig“, man verteilt Risiken nicht sauber, und man beschäftigt sich zu wenig strategisch mit Beschaffung, Steuerhebeln und Effizienz. Er zeigt außerdem, wie Unternehmen echte Stabilität aufbauen können – nicht nur durch Sparappelle, sondern durch eine **Strategie, die Effizienz, Vertragsgestaltung und Flexibilität** zusammenbringt.

Dabei geht es nicht um theoretische Modelle, sondern um praktische Maßnahmen: Tranchenverträge statt kompletten Spot-Kauf, Eigenversorgung über PV dort, wo sie wirtschaftlich Sinn ergibt, und Flexibilitäten in Produktion und Arbeitsabläufen (z. B. Lasten über Tages- und Wochenfenster). Und er gibt eine klare Leitplanke: Energie ist wie Sauerstoff – ohne Steuerung funktioniert das System nicht.

20/05/2026

Führung scheitert selten an „zu wenig Empathie“ – viel häufiger an fehlender Struktur.

In der Praxis sieht das unspektakulär aus: Entscheidungen werden vertagt, Zuständigkeiten überlappen, Rollen verschwimmen. Und irgendwann landet alles wieder auf dem Tisch der Geschäftsführung – obwohl sich im Verhalten „eigentlich nichts geändert“ hat. Genau da setzt René Penselin mit dem Begriff *Führungsarchitektur* an: erst das System klären, dann am Verhalten feilen.

Zwei Gedanken aus der Folge, die hängen bleiben:

1. Teams brauchen weniger Moderation – und mehr Berechenbarkeit. „Klar“ ist nicht „hart“. Klar ist: Ich weiß, woran ich bin.
2. Die Frage hinter vielen vertagten Entscheidungen ist nicht „Was ist richtig?“, sondern „Wem will ich gerade gefallen?“

Wer gerade merkt, dass Führung „brüchig“ wird: Diese Folge liefert ein sauberes Struktur-Gerüst – ohne Kultur-Floskeln. Den Link zur Episode findest du dort, wo du den Podcast hörst.

09/05/2026

Kantig führen ist erlaubt. Unfair führen nicht.

Karriere verändert Menschen. Aber macht sie Führungskräfte automatisch zu Egoisten?

[**Volker Kaufmann**](https://www.linkedin.com/in/volkerkaufmann/) kennt beide Seiten. 23 Jahre in der Finanzwelt, zwei Top-Management-Positionen und dann ein radikaler Branchenwechsel zur AOK Niedersachsen. Was er dabei über Führung gelernt hat, widerspricht vielem, was auf LinkedIn als Leadership-Weisheit verkauft wird.

In dieser Folge sprechen [**Christian Rahn**](https://www.linkedin.com/in/rahn-christian-cmo/) und **Volker Kaufmann** über die Frage, warum rund 70 Prozent der Mitarbeitenden nicht das Unternehmen verlassen, sondern ihre Führungskraft. Über den Unterschied zwischen kantig und unfair. Über Generationen-vorurteile, die mehr trennen als nötig. Und darüber, warum Authentizität kein Buzzword ist, sondern die härteste Währung in der Führung.

Volker Kaufmann spricht offen über Druck, Verletzlichkeit und die Frage, ob Führungskräfte auch mal zugeben dürfen, dass es ihnen nicht gut geht. Seine Antwort ist eindeutig und unbequem für alle, die lieber eine Rolle spielen.

Adresse

Ratingen
40885

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 17:00
Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00

Telefon

+491622838768

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Mittelstand hautnah Podcast erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Mittelstand hautnah Podcast senden:

Teilen