22/10/2026
+++ Veränderung ist kein Wunschkonzert. Aber auch kein Schicksal. +++
Manche Dinge in Veränderungsprozessen können wir nicht allein entscheiden. Andere schon. Die Kunst besteht darin, den Unterschied zu erkennen und den eigenen Handlungsspielraum zu nutzen.
Wie das gelingen kann, haben unsere Kolleginnen Vivien Dobner und Paula Steiert beim Workshop für Aufstieg in Unternehmen – Mentoring für Frauen in der Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern beleuchtet.
Wer Veränderung gestalten will, sollte nicht nur auf die Menschen schauen, die sie umsetzen sollen, sondern auch auf die Bedingungen, unter denen sie das tun.
Mit einem Klassiker, der Kopfstandmethode, haben die Teilnehmerinnen zusammengetragen, was Veränderungsprozesse garantiert gegen die Wand fährt. Der Perspektivwechsel machte zentrale Stellschrauben sichtbar: Wie gelingt die Überzeugungsarbeit? Was sagt unsere Organisationskultur über den Umgang mit Veränderung? Wie steht es um das Vertrauen im Team? Sind wir ein gutes Vorbild, und sind Verantwortlichkeiten klar?
Und dann? Geht es um die eigene Wirksamkeit.
Wie reagiere ich selbst auf Veränderung? Was löst Unsicherheit bei mir aus? Und wie beeinflusst meine Haltung mein Handeln im Team?
Die Change-Kurve und ein konkretes Veränderungsszenario halfen dabei, eigene Reaktionen zu hinterfragen und die Bedürfnisse hinter möglichen Widerständen besser zu verstehen.
Wir können nicht jede Rahmenbedingung ändern. Aber wir können beeinflussen, wie wir mit Veränderung umgehen und andere dabei begleiten.
Entscheidend ist, zu erkennen: Wo stehen die eigenen Teammitglieder gerade? Was erleichtert ihnen den nächsten Schritt? Und welches Verhalten oder welche Kommunikation sollte ich vermeiden, damit Widerstände nicht weiter verstärkt werden?
Vielen Dank an die engagierten Teilnehmerinnen und Aufstieg in Unternehmen für den offenen Austausch!