Häusliche Krankenpflege W. Radloff

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Die Häusliche Krankenpflege Radloff ist ein Team aus Pflegekräften deren Ziel es ist ältere Menschen liebevoll zu betreuen und zu pflegen, für ein würdevolles Leben im Alter.

23/07/2026

🤥 Entlastung versprochen. Belastung geliefert?

Der Entwurf zum Pflegeneuordnungsgesetz ( ) widerspricht zentralen politischen Ankündigungen und er schwächt die Versorgung.

Klar ist: In den kommenden politischen Abstimmungen müssen die größten Widersprüche aufgelöst werden – bevor aus dem PNOG ein -Gesetz wird.

Aus Sicht der Pflegepraxis geht es jetzt vor allem um vier Punkte:

▶️ in Tarifhöhe für alle Träger refinanzieren. Träger egal welcher Couleur, die auf Tarifniveau bezahlen, dürfen gegenüber tarifgebundenen Trägern nicht schlechtergestellt werden. Eine Ungleichbehandlung wäre gesetzlich organisierte Wettbewerbsverzerrung.

▶️ Pflege-Beratungsstrukturen erhalten. Pflegeberatung muss nah an der Praxis bleiben. Erfolgreich aufgebaute Strukturen dürfen nicht zerschlagen und nicht aus der Versorgung abgezogen werden.

▶️ Angebote sichern. Pflegedienste brauchen verlässliche Rahmenbedingungen für ihre Angebote. Einschränkungen wie u.a. bei Verhinderungspflege und Tagespflege bringen die häusliche Versorgung in unnötige Turbulenzen.

▶️ wirksam bekämpfen. Der Entwurf ignoriert die größte Herausforderung der Pflege. Die für internationale Pflegekräfte muss endlich kommen.

Der Sommer darf nicht zur Hängematte für eine Reform werden, die massive Widersprüche und Belastungen enthält.

Mit unserer -Kampagne werden wir in den kommenden Wochen gemeinsam mit unseren Mitgliedern die Politik intensiv darauf hinweisen, was der Entwurf konkret für die Versorgung vor Ort bedeutet.

❗Die Pflegereform darf kein PNOGchio-Gesetz werden.
❗Alle Informationen, Forderungen und Argumente auf unserer Kampagnen-Seite:
❗pnogchio.de

10/06/2026

❗Gift für die Langzeitpflege: bpa nimmt zum Entwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes ( ) Stellung

Mit einer umfassenden Stellungnahme hat der seine Kritik am Entwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes gegenüber dem Bundesministerium für Gesundheit zum Ausdruck gebracht. bpa-Präsident Bernd Meurer hatte es vorab schon auf den Punkt gebracht:

🗨️„Warken ignoriert das Personalproblem. Im Gezerre um die Finanzierung vergisst die Ministerin, dass die Pflege auch von Menschen geleistet werden muss. Im Entwurf finden sich keinerlei wirksame Impulse, um die unmittelbar bevorstehende dramatische Zuspitzung des Personalmangels in irgendeiner Form abzufedern. In wenigen Jahren trifft die Babyboomer-Problematik die gleich doppelt. Einfache Lösungen, die von der kompletten Branche unterstützt werden, wie die Kompetenzvermutung für internationale , werden ignoriert. Stattdessen wird die Axt an die bewährte Tarifrefinanzierung gelegt. Den Einrichtungen wird es also erschwert, ihre Mitarbeiter für deren wichtige Arbeit auch in Zukunft gut zu bezahlen.“

bpa-Hauptgeschäftsführer Norbert Grote unterstrich dies in der heutigen Anhörung zum Gesetzentwurf: „Wir steuern auf eine noch dramatischere Mangellage bei den Pflegekräften zu, wenn mit den Babyboomer-Generationen in Kürze 20 % der professionell Pflegenden in den Ruhestand gehen. Darauf muss die aktuelle Reform Antworten finden. Im krassen Gegensatz dazu stehen die Pläne der Bundesregierung, eine angemessene Lohnentwicklung zu begrenzen und die Verhandlungen dafür deutlich zu erschweren. Die verlässliche Refinanzierung der notwendigen Gehaltsentwicklung in der Pflege, auch oberhalb der Grundlohnsummen-Entwicklung, um ausreichend Personal zu gewinnen, darf auf keinen Fall blockiert werden.

Gleichzeitig werden für den Kliniksektor Ausnahmen von der starren Kopplung an eine verminderte Grundlohnsummen-Entwicklung gemacht. Das ist pures Gift für die Entwicklung in der Langzeitpflege, denn die Abwanderung in die Krankenhäuser wird damit deutlich befeuert. Allein seit 2019 haben die Krankenhäuser knapp 63.000 zusätzliche Pflegekräfte eingestellt. Das war vor allem durch die Herausnahme der Pflegekosten aus dem DRG-System möglich. Woher diese Kräfte abgeworben wurden, kann sich jeder denken."

Das Fazit der -Stellungnahme ist eindeutig: Der Spagat zwischen Spargesetz und Strukturreform misslingt. Das PNOG gibt keine Antwort auf die Frage, wie die pflegerische Versorgung in Deutschland nachhaltig gesichert werden kann.

🔗Unsere ausführliche Stellungnahme haben wir in den Kommentaren verlinkt.

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Walter-Stoecker-Str. 1d
Rostock
18069

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