20/08/2026
Ein Handwerksbetrieb mit ca. 20 Mitarbeitern verursacht für die monatliche Buchhaltung – also Debitoren, Kreditoren, Bank, Kasse, OP-Verwaltung, Kontenabstimmungen, Zahlungsverkehr und laufende Abschlussarbeiten – einen Zeitaufwand von etwa 30–50 Stunden pro Monat. (Nicht gemeint sind vorgelagerte Prozesse wie Angebote/Aufträge, Ausgangsrechn. schreiben, Eingangsrechnungen sachlich prüfen sowie Controlling, Planung und Reporting ...)
Meine These: Mit KI-gestützten, digitalisierten, automatisierten und optimierten Geschäftsprozessen, geeigneten Vorsystemen und sauberen Schnittstellen lässt sich der eigentliche Buchhaltungsaufwand auf etwa 10–20 Stunden ((und weniger) pro Monat reduzieren.
Natürlich entsteht dafür zunächst ein Einmalaufwand: Softwareeinführung bzw. -optimierung, Prozessanalyse, Schnittstellen, Stammdatenbereinigung und Training der KI-Systeme und der Mitarbeiter.
Danach sollte aber gelten: Belege und Daten werden möglichst nur einmal erfasst und anschließend automatisiert verarbeitet – statt sie mehrfach anzufassen, zu übertragen und zu kontrollieren.
Wie seht ihr das in der Praxis?