17/09/2024
Leseprobe aus meinem aktuellen Roman:
Legacy of the Whitechapel Murderer
Vielleicht macht das ja dem einen oder anderen Lust auf mehr. Aktuell bin ich bei Kapitel 43 und somit bei 85% der Geschichte.
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Als Jamie aus den Schatten trat, fielen die Blicke der Männer auf ihn. Zuerst starrten sie ihn ungläubig an, und dann brach ein schallendes Lachen aus. „Sieh dir das an, ein kleiner Junge in der Kanalisation!“, rief der große, kräftige Typ, dessen Stimme voller Verachtung war. „Was machst du hier, Kleiner?“
Jamie, die Augen auf die fette Ratte gerichtet, wich nicht zurück. „Hast du etwas zu essen für mich?“, fragte er, in der Hoffnung, einen Bissen zu erhalten.
Der schmalere Mann grinste breit, sein Lachen klang schneidend und abweisend. „Wir haben nichts für dich“, sagte er. „Schau dich um, wir haben selbst kaum genug für uns drei.“
Doch Jamie trat noch einen Schritt näher heran. Der Große hob verwundert eine Augenbraue. „Los, gib mir was ab.“
Der kleine Mann, der in der Dunkelheit der Kammer fast unsichtbar war, duckte sich weiter hinter dem Stein. Er traute seinen Ohren kaum. Der Kleine hatte Mumm. Seine Augen blitzten nervös, als er den großen Kerl beobachtete, der sich langsam auf Jamie zubewegte. „Du solltest besser verschwinden, bevor du es bereust“, drohte der große Kerl, seine Stimme war rau und duldete keinen Widerspruch.
Jamie spürte das Verlangen der dunklen Gabe, die ihn dazu drängte, zu handeln. Die Stimme in seinem Kopf wurde drängender, forderte ihn auf, sich durchzusetzen. „Es ist Zeit zu handeln“, flüsterte sie. „Zeige ihnen, dass du nicht zu unterschätzen bist.“
Der große Mann spannte sich, als er aufstand und sich Jamie zuwandte, dabei griff er nach einer aufgespießten Ratte vom Grill und hielt sie wie eine Waffe in der Hand. „Ich warne dich ein allerletztes Mal“, drohte er, und trat einen Schritt vor. „Mach besser, dass du wegkommst, bevor ich dich verprügle.“
Jamie zog sein Messer mit einer schnellen Bewegung und stellte sich dem Angreifer entgegen. Die Dunkelheit, die ihn erfüllte, schien seine Bewegungen zu lenken und seine Sinne zu schärfen. „Das ist deine letzte Warnung“, sagte Jamie, seine Stimme war eine kalte Drohung. „Ich werde nicht einfach weichen.“
Der große Mann griff an, doch Jamie war flink und entschlossen. Der Kampf war brutal und schnell. Jamie bewegte sich mit einer Präzision und Geschwindigkeit, die seinen Gegner überraschte. Der große Mann schrie überrascht auf, als Jamie ihm das Messer in die Seite stieß. Als er den Schmerz und die Angst des Mannes in sich aufnahm, fühlte er sich übermächtig. Der große Kerl ging zu Boden, wo Jamie ihm mit einem schnellen Kehlenschnitt den Garaus machte. Das Gurgeln des heraussprudelnden Blutes aus der geöffneten Kehle war beinahe eins mit dem Prasseln der Flammen.