Sachverständiger für Haustechnik Heinz-Berthold Kind

Sachverständiger für Haustechnik Heinz-Berthold Kind Verwaltung von Gebäuden und Einrichtungen

- Privat- und Wertgutachten
- Versicherungsgutachten
- Schadensbegutachtungen
- Gerichtsgutachten
- Beweissicherungen
- Prüfung von Feuchte- und Schimmelschäden
- Baubegleitung der Gewerke Heizung-Lüftung-Sanitär
- Techn.

11/02/2016

Ist das Haus gesund, sparsam und sicher?

Wer heute ein Eigenheim besitzt, hat nicht nur Richt¬linien des Gesetzgebers zu beachten, er sollte auch steigenden Energie- und Reparaturkosten vorbeugen. Was viele Hausbesitzer nicht wissen: Regelmäßige Vorsorge spart Geld und vermeidet Ärger mit dem Gesetzgeber.

Immobilien-Experten befürworten daher eine bundesweite Initiative der SHK-Innungsfachbetriebe, die ein spezielles Programm mit professionellen Checks für alle Belange rund um die Themen Sanitär, Heizung und Klima anbieten. Die Checks werden von geprüften Fachkräften durchgeführt, sind umfassend, systematisch und lassen sich für jede Immobilie individuell anpassen. Geprüft werden: das Trinkwassersystem für eine gesunde Versorgung. Das Heizungssystem für eine energetisch optimierte Wärmebilanz. Darüber hinaus gibt es den Entwässerungs-Check zur Vorbeugung von Leckagen auf dem Grundstück. Den Dach- und Fassaden-Check für Gebäudehüllen aus Metall. Den Tank- und Technik-Check für alle, die mit Öl heizen und entsprechend den Gas-Check für alle, die sich mit Erd- oder Flüssiggas beliefern lassen. Natürlich darf auch der Check für den Energieausweis nicht fehlen, der bei Verkauf, Vermietung und Verpachtung Vorschrift ist, aber auch für Eigennutzer eine lohnende Investition sein kann.
Alle Checks gehören zum bundesweiten Programm „Wir checken für Deutschland“. Es umfasst Prüfverfahren, die beim Hausmanagement von großer Wichtigkeit sind. Jeder Check hilft, Einsparmöglichkeiten zu erkennen, Sicherheit zu erhöhen, Betriebskosten zu senken und Ressourcen zu schonen. Haustechnik sollte regelmäßig durch den SHK-Fachmann geprüft werden. So ist sichergestellt, dass der Hausbesitzer alle gesetzlichen Auflagen erfüllt. Zudem können Störungen und Fehlfunktionen erkannt werden, bevor größere Schäden entstehen.

Foto: ZVSHK/txn

11/02/2016

Schimmel im Wohnraum vermeiden

Allein durch die Atemluft und tägliches Kochen, Duschen und Putzen gibt jeder Mensch täglich circa 2,5 Liter Wasser in die Raumluft ab. Wird diese nicht regelmäßig ausgetauscht, schlägt sich die Feuchtigkeit an den kältesten Stellen im Raum nieder – und das sind oft Mauerecken oder die Wände hinter Schränken. Gesundheitsschädliche Schimmelbildung droht.
Experten raten daher in Wohnräumen zu einer Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 55 Prozent, da sich ab 65 Prozent bereits Schimmelpilz bilden kann. Zudem sollte die Raumluft alle zwei Stunden komplett ausgetauscht werden. Hier einige Tipps zur Schimmelvermeidung:
• 3-4 mal täglich stoßlüften. Gegenüberliegende Fenster bei heruntergedrehten Heizkörpern weit öffnen. 5-10 Minuten reichen für einen vollständigen Luftaustausch.
• Nach dem Lüften die Heizung wieder einschalten, damit die Räume nicht auskühlen.
• Beim Duschen oder Kochen die Türen geschlossen halten, sonst gelangt feuchtwarme Luft in andere Räume. Anschließend sofort gut lüften, damit der Wasserdampf abziehen kann.
• Vor allem in der kalten Jahreszeit auf permanent gekippte Fenster verzichten, da der Luftaustausch zu gering ist und kostbare Heizenergie verschwendet wird. Ausgekühlte Wände in Fensternähe erhöhen zudem das Schimmelrisiko.
Lüften allein reicht oft jedoch nicht aus, um Schimmel vorzubeugen. Daher empfehlen sich zusätzlich folgende Maßnahmen:
• Zwischen Wänden und Schränken 10 cm Abstand lassen, damit die Luft zirkuliert und kondensierte Luftfeuchtigkeit wegtrocknet.
• Temperaturschwankungen vermeiden: Kühlen die Räume aus, schlägt sich Luftfeuchtigkeit an den kalten Wänden nieder, was Schimmel begünstigt. Aus diesem Grund bei Räumen mit dauerhaft niedrigerer Temperatur (z.B. Schlafzimmer) die Türen geschlossen lassen.
Wer als Eigenheimbesitzer mit Schimmel zu kämpfen hat, sollte über den Einbau einer automatischen Lüftungsanlage nachdenken – die es auch für einzelne Räume gibt. Der Wohnkomfort steigt deutlich, denn die Anlage reguliert die Luftfeuchtigkeit von selbst, das Schimmelrisiko sinkt. Besonders energiesparend ist eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, die sogar Heizkosten sparen kann. Ansprechpartner für ein erstes Beratungsgespräch ist der Sanitär-, Heizungs- und Klima-Fachmann vor Ort.

txn-Foto: ZVSHK/fotolia

19/11/2015
Richtiges Lüften ist der beste Schutz gegen Feuchte- und Schimmelschäden
19/11/2015

Richtiges Lüften ist der beste Schutz gegen Feuchte- und Schimmelschäden

Lüften ist immer gut, aber im Winter noch wichtiger als sonst. Denn dann wirkt die frische Luft auch als Schimmelprophylaxe. Allerdings gilt: Lüften will gelernt sein. Schließlich kann man einiges dabei verkehrt machen.

Adresse

Max-Planck-Str. 8
Saarburg
54439

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