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03/03/2023

Rohöl, Heizöl und Benzin steigen leicht

Rohöl, Heizöl und Benzin steigen im frühen Handel leicht an.
Leichte Gewinnmitnahmen wirken hemmend.
Weiterhin haben sich die Inflationsdaten für den Euroraum im Februar mit 8,5 Prozent kaum verändert. Im Januar lagen sie bei 8,6 Prozent. Sorgen bezüglich weiterer Zinsanhebungen durch die EZB werden lauter. Damit würde die Wirtschaft und Nachfrage wahrscheinlich geschwächt werden.
Der andauernde Rohölbestandsaufbau in den USA laut den DOE-Daten von dieser Woche bleibt weiterhin im Mittelpunkt.
Darüber hinaus will die USA, laut Meldungen, ihre strategische Bevorratung an Rohöl zum Teil wieder auffüllen. Im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine im letzten Jahr, sind 180 Mio. Barrel verkauft worden.
Zuletzt stieg der Einkaufsmanagerindex für die Produktion in China weiter an, das lässt auf mehr Nachfrage hoffen.

02/03/2023

Rohöl, Heizöl und Benzin zeigen wenig Veränderung

Rohöl, Heizöl und Benzin sind im frühen Handel wenig verändert.
Marktteilnehmer warten auf Antrieb.
Für Unterstützung sorgt der Rückgang der US-Wirtschaft mit einem Wert von 47,7. Die Wachstumsgrenze liegt bei 50, bei der das Wachstum beginnt. Damit ging der fünfte Monat in Folge mit einem Rückgang einher und Sorgen gingen zurück, dass die US-Notenbank Fed zur Eindämmung der Inflation eventuell weitere Zinssteigerungen in diesem Jahr durchführen wird.
Weiterhin gibt die positive Entwicklung in China mehr Hoffnung auf steigende Nachfrage.
Etwas ausgebremst wird die Lage durch den Anstieg der US-Rohölbestände laut den DOE-Bestandsdaten. Der Anstieg liegt bei 1,2 Mio. Barrel auf insgesamt 480 Mio. Barrel. Die Exporte kletterten ebenso auf 5,6 Mio. Barrel nach oben.
Währenddessen wurde in Ecuador der Betrieb einer, wegen Erdrutschen eingestellten Pipeline, wieder aufgenommen.

01/03/2023

Rohöl, Heizöl und Benzin steigen leicht

Rohöl, Heizöl und Benzin steigen im frühen Handel leicht an.
Antrieb gibt die positive Wirtschaftslage in China, die Industrieproduktion verzeichnete einen deutlichen Anstieg und lässt somit auf mehr Nachfrage hoffen. Mit 52,6 von bisher 50,1 erreichte der Einkaufsmanagerindex im Februar die höchste Wachstumsrate seit April 2012.
Weiterhin bestärkt der Rückgang der US-Förderung im Dezember um 2,2 Prozent im Vergleich zu November laut dem kürzlich veröffentlichtem Petroleum Supply Monthly Report der Energy Information Agency (EIA). Mit 12,1 Mio. bl/Tag von bisher 12,4 Mio. bl/Tag verzeichnete der durchschnittliche Output den zweiten Rückgang in Folge.
Der Widerstand begrenzt den Aufwärtsspielraum bei 84 $/bl (Brent).
Weiterhin zeigten die API-Bestandsdaten einen ordentlichen Anstieg bei Rohöl und eine überraschende Abnahme bei Benzin: Rohöl +6,2, Mitteldestillate -0,3, Benzin -1,8, Cushing +0,5 (Voraussage: Rohöl +0,7, Mitteldestillate -0,9, Benzin +0,8 Mio. Barrel).
Die DOE-Bestandsdaten werden heute Nachmittag veröffentlicht.
Hinweis: Es gab einen Wechsel des Frontmonats bei ICE Brent, NYMEX Heizöl und Benzin.

28/02/2023

Brent und Gasoil steigen minimal

Brent und Gasoil steigen im frühen Handel minimal.
Anlass dafür geben Prognosen, dass die Rohölexporte aus der Nordsee im April auf 660.000 bl/Tag fallen werden. Im Vergleich zu März, ist dies ein Rückgang von 5 %.
Festigend wirkt sich weiterhin der Stopp von kasachischem Rohöl durch das Druzhba-Pipeline-System Richtung Polen zum Weitertransport nach Deutschland durch die russische Transneft.
Nach wie vor bestehen Hoffnungen, dass in China die Nachfrage, durch die Wiedereröffnung des Landes, steigen werde.
Aber auch die Sorgen, dass es zu weiteren Zinsanhebungen durch die US-Notenbank Fed kommen wird, haben weiterhin Bestand. Laut Fed sind noch zwei weitere Zinsanhebungen für dieses Jahr geplant. Dies könnte die Wirtschaft schwächen.
Die API-Bestandsdaten werden am heutigen Abend veröffentlicht. Die US-Bestandsvoraussage: Rohöl +0,7, Mitteldestillate -0,9, Benzin +0,8 Mio. Barrel. Mittwoch Nachmittag kommen die DOE-Bestandsdaten.
Hinweis: In der Nacht vom 28. Februar findet ein Wechsel des Frontmonats statt. Dadurch fehlen mitunter Handelsabschlüsse bei den auslaufenden Frontmonaten NYMEX Heizöl und Benzin.

27/02/2023

Rohöl, Heizöl und Benzin sinken minimal

Rohöl, Heizöl und Benzin sinken im frühen Handel minimal.
Sorgen werden größer, dass weitere Zinsanhebungen der US-Notenbank Fed die Nachfrage schwächen werden. Für dieses Jahr sind laut kürzlich veröffentlichtem Sitzungsprotokoll noch zwei Zinssteigerungen geplant. Händler halten jedoch noch eine weitere Zinssteigerung für möglich, da die Inflation in den USA immer noch hoch ist.
Zusätzlich hat der starke Dollar am Freitag kräftig zugelegt und konnte seine Gewinne am Morgen halten.
Weiterhin begrenzen Aussichten auf eine verringerte globale Versorgung mit Rohöl den Abwärtsspielraum. Anfang Februar kündigte der stellvertretende russische Ministerpräsident Alexander Novak im März eine Kürzung der gesamten Rohölförderung des Landes um 500.000 bl/ Tag. Russland plane zusätzlich nächsten Monat eine Kürzung der Rohölexporte um 25 Prozent von den Häfen an Ostsee und Schwarzem Meer.

24/02/2023

Rohöl, Heizöl und Benzin steigen an

Rohöl, Heizöl und Benzin steigen im frühen Handel an.
Aus verschiedenen Quellen war zu vernehmen, dass Russland im März die Rohölexporte an den Häfen Ostsee und Schwarzes Meer um 25 Prozent kürzt. Hinzu kommt noch Russlands schon früher angekündigte „freiwillige“ Kürzung der gesamten Rohölförderung des Landes um 500.00 bl/Tag, die Anfang Februar vom stellvertretenden Ministerpräsidenten Alexander Novak angekündigt wurde.
Sorgen um eine Verknappung des globalen Angebots werden mehr.
Laut den DOE-Bestandsdaten vom gestrigen Nachmittag begrenzen die überraschend hohen Rohölbestandsaufbauten um 7,6 Mio. Barrel den Aufwärtsspielraum. Auch die Mitteldestillatsbestände verzeichneten entgegen der Prognose einen Anstieg um 2,7 Mio. Barrel.
Die Futures sind bis zum Widerstand bei 83 $/bl (Brent) und 800 $/t (Gasoil) sowie 76 $/bl (NYMEX Rohöl WTI) gestiegen.

23/02/2023

Rohöl, Heizöl und Benzin steigt minimal

Rohöl, Heizöl und Benzin steigen im frühen Handel minimal an.
Grund dafür ist der US-Dollar, der nach seinen gestrigen Gewinnen etwas nachgibt.
Die Rohölverladungen setzen momentan am CPC-Terminal an der russischen Schwarzmeerküste wegen schlechtem Wetter aus, was sich zusätzlich unterstützend auswirkt.
Der Widerstand bei 81 $/bl (Brent) begrenzt den Aufwärtsspielraum.
Am Mittwochabend kamen die deutlich höher, als erwarteten API-Bestandsdaten. Die Benzin- und Mitteldestillate verzeichneten entgegen der Voraussage einen Anstieg. Benzin +0,9, Cushing +0,5, Rohöl +9,9, Mitteldestillate +1,4 (Voraussage: Benzin -0,4, Rohöl +1,4, Mitteldestillate -1,3 Mio. Barrel). Heute Nachmittag werden die DOE-Bestandsdaten veröffentlicht.
Am gestrigen Abend wurden weiterhin die Fed-Protokolle bekannt gegeben. Einige Mitglieder der US-Zentralbank waren für einen höheren Zinsanstieg als die 25 Basispunkte. Laut Komitee, sei eine „restriktive politische Haltung“ nötig, um ein eindeutiges Indiz zu haben, dass die Inflation sinken würde. Zwei weitere Zinsanhebungen um 25 Basispunkte sind wahrscheinlich, jedoch rechnen Händler mit drei Anhebungen.

21/02/2023

Rohöl, Heizöl und Benzin zeigen wenig Veränderung

Rohöl, Heizöl und Benzin zeigen sich im frühen Handel kaum verändert.
Beschuldigungen vom israelischen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, dass Iran Anfang Februar einen israelischen Öltanker im Arabischen Meer angegriffen haben soll, sorgen für Spannungen. Das iranische Außenministerium wies den Vorwurf jedoch zurück.
Die Erwartungen, dass die Nachfrage in China nach der Wiedereröffnung des Landes steigt, wirkt stabilisierend. Für Indien rechnet man mit einer ebenso festigenden Nachfrage.
Spekulationen, dass die Fed den Zinssatz weiter anheben wird, begrenzen den Aufwärtsspielraum. Die Inflation soll dadurch in Schach gehalten werden. Jedoch würde damit die Wirtschaftsentwicklung und auch die Nachfrage gedrosselt werden. Am Mittwochabend wird das Protokoll der letzten Sitzung der US-Notenbank Fed veröffentlicht. Damit erhoffen sich Marktteilnehmer Hinweise auf die Höhe der mutmaßlichen Zinssteigerungen.
Währenddessen wird die Rohölförderung auf dem Norwegischen Schelf, in der Norwegischen See und in der Barentssee im Jahr 2025 ein neues Hoch von ca. 2 Mio. bl/Tag erreichen. Das gab das Norwegian Petroleum Directorate bekannt.
Hinweis: Wegen dem US-Feiertag (Presidents' Day) sind die API-Bestandsdaten auf morgen verschoben, die DOE-Bestandsdaten kommen erst am Donnerstag.

20/02/2023

Rohöl, Heizöl und Benzin steigen minimal

Rohöl, Heizöl und Benzin steigen minimal im frühen Handel.
Grund ist der schwächere Dollar, der nach seinen Gewinnen seit Freitag rückläufig ist.
Die Zahl der aktiven Ölförderanlagen in den USA in der letzten Woche sorgt hingegen für Antrieb. Sie verzeichneten in der letzten Woche einen Anstieg um zwei auf 607 laut Baker Hughes.
Weiterhin führt die technisch kurzlebige Aufwärtsdynamik zu Gewinnen bei 75 $/bl (NYMEX Rohöl WTI).
Zusätzlich dämpfend wirken die Erwartungen auf weitere Zinserhöhungen der FED. Damit soll die steigende Inflation bekämpft werden. Die Erzeugerpreise verzeichneten letzte Woche einen überraschenden Anstieg um 6 Prozent im Jahresvergleich. Auch im Monatsvergleich stiegen sie um 0,7 Prozent, damit die höchste Zunahme seit Juni. Die Wirtschaftsentwicklung und Nachfrage wird durch die Zinssteigerungen ausgebremst werden.

17/02/2023

Rohöl, Heizöl und Benzin sinken

Rohöl, Heizöl und Benzin sinken im frühen Handel.
Anwachsende Befürchtungen bezüglich eventueller weiterer Zinsanhebungen der US-Notenbank FED sind der Auslöser. Das US-Arbeitsministerium gab gestern an, dass die US-Erzeugerpreise unerwartet hoch, mit einem Anstieg um 6 Prozent im Jahresvergleich, kamen. Im Monatsvergleich konnten sie einen Anstieg um 0,7 % verzeichnen, damit die höchste Zunahme seit Juni 2022.
Auch die US-Einzelhandelsumsätze kletterten im Januar um 3 Prozent nach oben und haben damit den größten monatlichen Zuwachs seit März 2021. Die Industrieproduktion stieg um 1 Prozent. Durch die Zinsanhebungen will die FED die Wirtschaftsentwicklung hemmen und somit der Inflation entgegenwirken. Dadurch wird die Nachfrage begrenzt.
Weiteren Einfluss geben die gestiegenen US-Rohölbestände, die laut den DOE-Daten höher gestiegen sind, als prognostiziert. Sie verzeichneten den höchsten Stand seit Juni 2021.
Die Aussichten einer Zunahme der Exporte in Angola im April um 18 Prozent auf 1,1 Mio. bl/Tag führen zudem zu Defiziten.
Währenddessen gab der stellvertretende Sekretär für Wirtschaftspolitik des US-Finanzministeriums, Ben Harris, auf dem Argus Americas Crude Summit in Houston, Texas an, dass Russland scheinbar wegen fehlender Verkaufsmöglichkeiten die angekündigte Förderkürzung im März um 500.000 bl/Tag durchführen will. Nach seiner Einschätzung „werde Russland die Produktion zurückfahren, weil sie es nicht verkaufen können und nicht, weil sie es als Waffe einsetzen wollen“.
Die Unterstützung begrenzt den Abwärtsspielraum bei 810 $/t (Gasoil) und 84 $/bl (Brent).
Darüber hinaus machte Saudi-Arabiens Ölminister bin Salman Äußerungen, dass die Opec+ Allianz bis Ende 2023 an ihrer momentanen Förderquote festhalten werde.

16/02/2023

Frachtrate steigt durch mehr Nachfrage nach Schiffsraum

Die Nachfrage nach Schiffsraum nimmt zu. Grund sind rückläufige Bestände und sinkende Pegelstände, die zur Erhöhung der Frachtraten führen. Eine Nachversorgung sei aber mit Produkten aus ARA momentan noch abgedeckt.
Die steigende Nachversorgung erhöht folglich den Bedarf an Schiffsraum und somit auch die Frachtkosten, besonders für Transporte zu Destinationen am Main und Oberrhein. Die Raten stiegen am 15. Februar im Vergleich zum Vortag nach Köln um 0,10 €/100l, nach Basel um 0,25 CHF/100l und nach Karlsruhe um 0,35 €/100l.
Die Bestände der Mitteldestillate in den Tanklagern entlang am Rhein und Main verzeichnen einen schleichenden Abbau und sind, laut einem Händler, inzwischen auf einem niedrigerem Niveau, als noch vor Beginn des Embargos auf russische Ölprodukte.
Weiterhin sorgen die steigenden Frachtraten am Main und Oberrhein für rückläufige Pegelstände in Kaub und Maxau. Aktuell können Lastschiffe, die diese Engstelle passieren müssen, nur noch mit rund 50% ihrer sonstigen Ladekapazität transportieren. Laut Prognosen, werden in den kommenden Tagen die Pegelstände weiter sinken und die kurzfristige Nachfrage nach Frachtraum steigen.
Die Lagerbestände der Produkte aus ARA sind momentan noch überraschend hoch. Folglich sei eine Nachversorgung durch die niedrige Nachfrage im Inland problemlos. Die zweite Woche in Folge, stiegen die Bestände der Mitteldestillate zum 8. Februar um 7% an. Um sich auf die ausfallenden Importe aus Russland vorzubereiten, deckten sich Konzerne vor Beginn des Embargos mit Diesel ein.

10/02/2023

Rohöl, Benzin und Heizöl sinken leicht

Im frühen Handel sinken Rohöl, Benzin und Heizöl leicht nach unten.
Anlass dafür geben eventuelle weitere Zinsanhebungen durch die US-Notenbank Fed zur Eindämmung der Inflation, was eine mögliche Rezession zur Folge haben könnte. Weiterhin wird dadurch die Wirtschaftsentwicklung und die Nachfrage gehemmt werden.
Des Weiteren verzeichneten die Rohölbestände, laut DOE, einen deutlichen Zuwachs und damit den höchsten Stand seit Juni 2021. Auch die Mitteldestillatsbestände und Benzinbestände stiegen.
In Brasilien erreichte die Öl- und Erdgasförderung im Jahr 2022 ein Rekordhoch. Die Rohölförderung stieg, laut der Ölregulierungsbehörde ANP, auf einen beträchtlichen Wert von 3,02 Mio. bl/Tag und lag damit 3,8 Prozent über 2021 und 2,5 Prozent über 2020.
Nach den schweren Erdbeben in der Türkei, wurden die Anfang dieser Woche gestoppten Verladungen in Ceyhan, wieder aufgenommen.
Zuletzt grenzen Spekulationen auf eine steigende Nachfrage in China, bezüglich der wegfallenden Corona-Maßnahmen, den Abwärtsspielraum ein. In der zweiten Jahreshälfte könnten die globalen Rohölpreise einen Anstieg auf 100 $/bl verzeichnen, so der nationale Vertreter des Iran, Afshin Javan, auf der India Energy Week in Bengaluru. Er sagte, dass China nach seiner Wiedereröffnung mehr Öl brauchen werde, was die Vorräte vermindert.
Hinweis: Der Frontmonat ICE Gasoil läuft heute Mittag aus.

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