Forstwirtschaftliche Vereinigung Oberfranken w.V.

Forstwirtschaftliche Vereinigung Oberfranken w.V. Die Forstwirtschaftliche Vereinigung Oberfranken (FVO) ist der Zusammenschluss aller oberfränkischer Forstbetriebsgemeinschaften und Waldbesitzervereinigungen.

Bundesrat fordert Außerkraftsetzung der EU-WiederherstellungsverordnungPressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriu...
09/03/2026

Bundesrat fordert Außerkraftsetzung der EU-Wiederherstellungsverordnung

Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus (6. März 2026) München – Auf Initiative von Bayern hat der Bundesrat heute eine Entschließung zur EU-Wiederherstellungsverordnung behandelt. Darin wird die Außerkraftsetzung, mindestens aber eine grundlegende Überarbeitung der Verordnung sowie eine verbindliche Beteiligung des Bundesrats am Nationalen Wiederherstellungsplan gefordert. Dazu erklärt die Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus Michaela Kaniber, die in diesem Jahr auch Vorsitzende der deutschen Agrarministerkonferenz ist: „Die Verordnung hat gravierende Fehler, ignoriert den Klimawandel und führt in die Irre.“ Besonders kritisch sieht die Ministerin die Auswirkungen für die Wälder: „Wir können den Zustand der Wälder, die ausnahmslos vom Klimawandel betroffen sind, nicht einfrieren....

Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus (6. März 2026) München – Auf Initiative von Bayern hat der Bundesrat heute eine Entschließun…

04/12/2024

weiterhin auf Bürokratiekurs: Die europäische Verordnung für entwaldungsfreie Lieferketten, kurz EUDR, wird nach den Verhandlungen zwischen EU-Parlament und Rat um ein Jahr verschoben. Das ist gut, doch statt praktikabler Änderungen vorzunehmen, wie von der -Fraktion vorgeschlagen und vom Parlament mehrheitlich befürwortet, bleibt das Gesetz ein Bürokratiemonster. Die EUDR sorgt sogar innerhalb der für Wettbewerbsverzerrungen.

Max von Elverfeldt, Bundesvorsitzender der Familienbetriebe Land und Forst e.V., warnt: „Im Vergleich zu großen Wettbewerbern aus anderen EU-Mitgliedsstaaten wie den skandinavischen, deren aufgrund anderer Besitz- und Bewirtschaftungsformen von den Berichtspflichten der EUDR ausgenommen sind, werden unsere Mitgliedsbetriebe mit hohem bürokratischem Aufwand belastet.“ Und das, obwohl in den deutschen Wäldern nachweislich kein Risiko für besteht.

Hubert Aiwanger Minister Bundesvors. Freie Wähler bei der Auftaktveranstaltung von
13/09/2024

Hubert Aiwanger Minister Bundesvors. Freie Wähler bei der Auftaktveranstaltung von

23/08/2024
09/08/2024

Nachhaltig bewirtschaftete Wälder 🌲 🌳 liefern mit dem Rohstoff einen wichtigen Beitrag zum klimafreundlichen Umbau unserer Wirtschaft in so wichtigen Bereichen wie Bauen 🏗 und Energie ♨.

„Anders als von der Umwelthilfe suggeriert, braucht 🇩🇪 die nachhaltige Holznutzung, damit unsere Wälder ihre Klimaschutzwirkung voll entfalten. Das sehen nicht nur Tausende Kommunen und Unternehmen, sondern auch Millionen Privatleute so, die mit Holz bauen und mit Holz heizen“, erklärt AGDW-Präsident Prof. Andreas Bitter.

Hintergrund einer der DUH-Klagen sind die auf EU-Ebene festgelegten und im deutschen Klimaschutzgesetz fixierten Werte für die im Wald zu bindenden Mengen an Treibhausgasen (THG). Diese sogenannte THG-Senkenwirkung der Wälder soll einen Ausgleich für den THG-Ausstoß von Industrie, Verkehr und Gebäudesektor schaffen und laut Gesetz in Deutschland weiter steigen.

In Fachkreisen wird aber erwartet, dass diese Senkenwirkung des deutschen Waldes im Zuge des Klimawandels weiter abnehmen wird, statt, wie im Gesetz vorgesehen, zu steigen.

„Die auf EU-Ebene festgelegten und im Klimagesetz fixierten Werte für die künftig zu leistende Senkenwirkung des deutschen Waldes sind zunehmend unrealistisch. Denn es sind junge, heranwachsende Wälder, die am stärksten Kohlenstoff binden. Hingegen hat das Alter der deutschen Wälder Rekordniveau erreicht“, stellt Prof. Bitter fest.

Mit zunehmendem Alter steigen für den Wald zudem die Risiken durch Sturm und Borkenkäfer, Trockenheit und Dürre. Die AGDW plädiert daher für eine nachhaltige Nutzung der historisch hohen Holzvorräte.

18/07/2024
8 Fakten über den Wald, die kaum jemand kennt ‼️
16/01/2024

8 Fakten über den Wald, die kaum jemand kennt ‼️

Unser neuer Imagefilm beschäftigt sich mit den acht populärsten Irrtümern zum Thema Wald. Wir danken der Rentenbank für Ihre Unterstützung. Viel Spaß!

Starke Rede von Josef Ziegler - Präsident Bayerischer Waldbesitzerverband e.V. 💪🏽👍🏽
13/01/2024

Starke Rede von Josef Ziegler - Präsident Bayerischer Waldbesitzerverband e.V. 💪🏽👍🏽



Erfolgreicher Auftakt der Protestwoche.Mit über 8000 Traktoren sind Landwirte von allen Seiten nach München gefahren. Leider wurde der größte Teil gar nicht ...

Waldboden? Das ist doch etwas unspezifisch. Der nächste Baum des Jahres wird demnach der Laubbaum? 🙄Der Schirmherr der A...
05/12/2023

Waldboden? Das ist doch etwas unspezifisch. Der nächste Baum des Jahres wird demnach der Laubbaum? 🙄
Der Schirmherr der Aktion ist übrigens Cem Özdemir.
Danke der AGDW für das Statement zu dessen Pressemitteilung 👍🏻

Heute erst einmal eine gute Nachricht: Der Waldboden ist Boden des Jahres 2024! Am Weltbodentag, dem 5. Dezember 2023, wurde der Waldboden als Boden des Jahres 2024 im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vorgestellt. Schirmherr und Bundesminister Cem Özdemir: „Wälder sind unsere wichtigsten Mitstreiter im Kampf gegen die Klimakrise.“ Waldböden sind nicht nur Standortfaktor für Bäume, sondern spielen für die Biodiversität von verschiedenen Lebewesen eine wichtige Rolle. Darüber hinaus sind sie ein wichtiger Kohlenstoffspeicher. Als Folge der jährlich anfallenden Streu bildet der Waldboden mithilfe der Bodentiere und Mikroorganismen eine Humusauflage, die als Teil des natürlichen Stoffkreislaufs die Bäume mit Nährstoffen versorgt. Durch Humusbildung speichern Waldböden hohe Mengen an organischem Kohlenstoff und stabilisieren das Klima. So weit, so schön.

Allerdings machen die Waldbesitzer große fragende Augen mit Stirnrunzeln, wenn der Minister sagt: „Mit meinem Ministerium arbeite ich kontinuierlich daran, die wichtigen Funktionen des Waldes für Klima, Umwelt und für unsere Erholung zu erhalten – mit Förderungen zur Wiederbewaldung oder mit dem Entwurf für ein neues Waldgesetz.“ Der Entwurf für das neue Waldgesetz? Meint der Minister vielleicht den in Berlin kursierenden Referentenentwurf, den es nach seinen Worten doch gar nicht gibt? In dem die Holznutzung und nachhaltige Forstwirtschaft nur noch eine untergeordnete Rolle spielt? In dem ein waldbaulicher Vorschriftenkatalog enthalten ist? In dem Waldbesitzern Freiheits- und Geldstrafen angedroht werden?

Skeptisch stimmt auch ein Satz aus der Pressemitteilung: „Die Humusauflage kann allerdings durch Bewirtschaftungsfehler zerstört werden.“ Das ist natürlich eine Binse und somit immer richtig, aber warum muss das hier gesagt werden? Welches Bild hat der Minister von den Förstern und Waldbesitzern? Richtig ist nämlich auch: „Der Wald kann durch Fehler des Ministeriums zerstört werden.“

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