22/10/2026
INNER SPACE
Wir reden viel darüber, wie wir Räume gestalten. Aber erstaunlich wenig darüber, was Räume eigentlich mit uns machen. Und was sie in uns möglich machen.
Aber jetzt sind wir doch mal ehrlich: Bei einer Locationbesichtigung ist es manchmal wie beim Dating.
Auf den ersten Handy-Fotos die absolute Traumlocation, beim ersten Kennenlernen immer noch Schmetterlinge im Bauch. Und dann stellt man fest, dass selbstverständlich zu dieser Beziehung noch jemand gehört: der Eigentümer.
Und nicht jeder Eigentümer ist tiefenentspannt.
Eigentlich ist eine Fotoproduktion in einer bewohnten Location ja wie eine offene Beziehung auf Zeit….mit gelegentlichen Verlustängsten 🤭
(Dann stehen die 5 kleinen Glasväschen von Hugo plötzlich unter Personenschutz -quasi untouchable - und die Produktions-Turnschuhe des Teams wurden ohne vorherige Anhörung als Strassenschuhe eingestuft 😳)
Wobei … auch offene Beziehungen wunderbar funktionieren können, solange vorher geklärt ist, wer mit wem was wie lange darf … und warum nicht. (Jetzt sind wir allerdings verdächtig nah am Ehevertrag. 😂)
Und wenn bei jedem verschobenen Möbelstück schon die erste Beziehungskrise droht, fällt irgendwann dieser eine Satz, den niemand in einer Beziehung hören möchte: „Wir müssen reden.“ 🙄
Und manchmal läuft dieses Gespräch dann nur mit mir…. schliesslich heißt es ja Locationvermittlung. (Nennt sich neudeutsch dann auch Konfliktmanagement meinerseits.) 😇
Kommt zum Glück selten vor, denn alle Location-Inhaber wissen ansich vorher, worauf sie sich einlassen.
Denn am Ende muss bei einer Foto- oder Videoproduktion auch die Stimmung zwischen den Menschen stimmen.
Raumklima ist eben nicht ausschließlich eine Frage der Heizkosten. 😂
PS: Seid ihr eher Team Liebe auf den ersten Blick oder Team „Ich schau mir das lieber noch mal genauer an“? 🤓